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Kettner Edelmetalle
22.01.2026
16:28 Uhr

Grönland-Deal: Trump verkündet "totalen Zugang" – NATO fordert Verbündete zum Handeln auf

Was für ein diplomatisches Schauspiel sich da in Davos abspielt! US-Präsident Donald Trump verkündete am Donnerstag triumphierend, er habe sich im Rahmen eines NATO-Abkommens einen "totalen und permanenten" Zugang zu Grönland gesichert. Die Details? Nebulös. Die Reaktionen? Gemischt. Und Dänemark? Beharrt weiterhin darauf, dass seine Souveränität über die arktische Insel nicht zur Debatte steht.

Trumps Kehrtwende bringt kurzzeitige Entspannung

Nachdem der amerikanische Präsident wochenlang mit Zolldrohungen und martialischer Rhetorik die transatlantischen Beziehungen auf eine harte Probe gestellt hatte, ruderte er nun überraschend zurück. Eine militärische Übernahme Grönlands schloss er aus – zumindest vorerst. Die europäischen Märkte reagierten mit Erleichterung und verzeichneten Kursgewinne. Doch wie viel Schaden wurde bereits angerichtet?

"Es wird gerade verhandelt, die Details davon. Aber im Wesentlichen ist es totaler Zugang. Es gibt kein Ende, es gibt keine zeitliche Begrenzung", erklärte Trump dem Sender Fox Business Network in einem Interview aus Davos, wo er am Weltwirtschaftsforum teilnimmt. NATO-Generalsekretär Mark Rutte bestätigte gegenüber Reuters, dass nun die hochrangigen NATO-Kommandeure die Einzelheiten zusätzlicher Sicherheitsanforderungen ausarbeiten müssten. Er hoffe auf eine Umsetzung bereits Anfang 2026.

Dänemark bleibt standhaft – Souveränität nicht verhandelbar

Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen stellte unmissverständlich klar: Es habe keine Verhandlungen mit der NATO über die Souveränität Grönlands gegeben. Das teilautonome Territorium gehört zu Dänemark, und daran werde sich nichts ändern. "Es ist immer noch eine schwierige und ernste Situation, aber es wurden auch Fortschritte erzielt in dem Sinne, dass wir die Dinge nun dort haben, wo sie sein müssen. Nämlich dass wir diskutieren können, wie wir die gemeinsame Sicherheit in der Arktisregion fördern", so Frederiksen diplomatisch.

Was viele vergessen: Ein Abkommen zwischen den USA und Dänemark aus dem Jahr 1951 gewährt den Amerikanern bereits das Recht, Militärbasen in Grönland zu errichten und sich frei auf grönländischem Territorium zu bewegen. Während des Kalten Krieges unterhielten die USA dort sogar 17 Stützpunkte. Marc Jacobsen, außerordentlicher Professor am Royal Danish Defence College, betonte: "Das ist unter dem aktuellen Abkommen bereits möglich."

Europas Vertrauen nachhaltig erschüttert

Die Episode hat tiefe Spuren hinterlassen. EU-Diplomaten berichten, dass europäische Staats- und Regierungschefs ihre Beziehungen zu den USA grundlegend überdenken werden. Trump wird zunehmend als Tyrann wahrgenommen, dem Europa die Stirn bieten müsse. "Trump hat den Rubikon überschritten. Er könnte es wieder tun. Es gibt kein Zurück zu dem, was war", warnte ein EU-Diplomat und fügte hinzu, die EU müsse Alternativen zu ihrer Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten in vielen Bereichen finden.

"Was Präsident Trump heute verkündet, kann morgen schon überholt sein. Die anhaltende Unberechenbarkeit schadet dem Vertrauen in die Handelsbeziehungen nachhaltig und bleibt ein ernstes Risiko für die Weltwirtschaft."

Diese Worte von Dirk Jandura, Präsident des deutschen Groß- und Außenhandelsverbands BGA, treffen den Nagel auf den Kopf. Die Wirtschaft braucht Verlässlichkeit – und genau diese fehlt unter der Trump-Administration schmerzlich.

Russland und China halten sich bedeckt

Präsident Wladimir Putin erklärte erstmals öffentlich, dass die Eigentumsfrage Grönlands nicht Russlands Angelegenheit sei. Chinas Außenministerium wies die "sogenannte China-Bedrohung" für Grönland als haltlos zurück. Doch genau diese angeblichen Ambitionen Russlands und Chinas in der Arktis nutzt Trump als Rechtfertigung für seinen Vorstoß.

In der grönländischen Hauptstadt Nuuk sind die Gefühle gemischt. "Ich bin sehr erleichtert zu hören, dass er keine Gewalt anwenden will. Aber ich halte meine Hoffnungen niedrig und bereite mich auf das Schlimmste vor, weil er manchmal viel redet", sagte die Reiseleiterin Ivi Luna Olsen – eine Einschätzung, die wohl viele Europäer teilen dürften.

Die Grönland-Saga zeigt einmal mehr: Die transatlantischen Beziehungen stehen vor einer Zerreißprobe. Europa muss endlich aufwachen und seine strategische Autonomie stärken, anstatt sich weiter von den Launen eines unberechenbaren US-Präsidenten abhängig zu machen.

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