
Gewerkschaftsboss verteidigt aufgeblähten Sozialstaat - Realitätsverweigerung auf Kosten der Steuerzahler
Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Yasmin Fahimi, hat sich in einem bemerkenswerten Anfall von Realitätsverweigerung gegen dringend notwendige Reformen des deutschen Sozialstaats ausgesprochen. In einem Interview mit dem "Tagesspiegel" attackierte sie nicht nur vernünftige Vorschläge zur Rettung unseres maroden Rentensystems, sondern verteidigte auch noch das ausufernde Bürgergeld-System, das längst zum Magneten für Sozialbetrüger aus aller Welt geworden ist.
Wutausbruch gegen vernünftige Rentenreform
Besonders scharf schoss Fahimi gegen die jüngsten Vorschläge des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Die Idee eines "Boomer-Solis" oder eines verpflichtenden Sozialjahres für Rentner bezeichnete sie als "menschenunwürdig" und einen "neuen Tiefpunkt". Man fragt sich unweigerlich: Was ist daran menschenunwürdig, wenn die Generation, die jahrzehntelang von einem aufgeblähten Sozialstaat profitiert hat, endlich auch einmal etwas zurückgeben soll?
Die Gewerkschaftsfunktionärin wirft dem DIW-Präsidenten Marcel Fratzscher vor, "von der Lebensrealität der Menschen keine Ahnung" zu haben. Dabei scheint sie selbst in einer Parallelwelt zu leben, in der unser Rentensystem nicht kurz vor dem Kollaps steht und die junge Generation nicht bereits heute unter einer erdrückenden Abgabenlast ächzt.
Perfide Rhetorik statt sachlicher Argumente
Besonders perfide wird Fahimis Argumentation, wenn sie die Diskussion über Karenzzeiten in der Pflege anprangert. Mit dem emotionalen Hinweis darauf, dass über ein Fünftel der Pflegebedürftigen innerhalb der ersten zwölf Monate sterbe, versucht sie jede sachliche Debatte über notwendige Reformen im Keim zu ersticken. Wer so argumentiert, der wolle offenbar den Status quo um jeden Preis erhalten - koste es, was es wolle.
Bürgergeld-Märchen und organisierte Kriminalität
Noch abenteuerlicher wird es, wenn Fahimi behauptet, es gebe "keinen Aufwuchs beim Bürgergeld". Diese Aussage ist schlichtweg eine Verhöhnung all jener, die jeden Morgen aufstehen und arbeiten gehen, nur um mit ihren Steuern ein System zu finanzieren, das Faulheit belohnt und Fleiß bestraft. Die nominalen Ausgaben für das Bürgergeld sind in den vergangenen Jahren explodiert - da helfen auch keine statistischen Taschenspielertricks mit Verhältniszahlen.
Immerhin räumt selbst Fahimi ein, dass es massive Probleme mit kriminellen Banden gibt, die das System ausnutzen. Menschen aus Südosteuropa würden nach Deutschland gelockt und mit fingierten Arbeitsverträgen ausgestattet, um Sozialleistungen zu erschleichen. Doch statt endlich die Notbremse zu ziehen und das System grundlegend zu reformieren, will sie lediglich die "kriminellen Machenschaften abstellen". Als ob das Problem nur ein paar schwarze Schafe wären und nicht ein System, das geradezu zum Missbrauch einlädt!
Die wahren Profiteure des Systems
Besonders entlarvend ist Fahimis Eingeständnis bezüglich der sogenannten "Aufstocker". Sie bezeichnet dies selbst als "steuerfinanzierten Kombi-Lohn" - und hat damit ausnahmsweise recht. Doch wer profitiert davon? Nicht die Arbeitnehmer, die trotz Vollzeitjob zum Amt rennen müssen, sondern Unternehmen, die Dumpinglöhne zahlen können, weil der Staat die Differenz übernimmt. Ein System, das Fahimi eigentlich kritisieren müsste - wenn sie denn tatsächlich die Interessen der Arbeitnehmer vertreten würde.
Merz hat recht - der Sozialstaat ist nicht mehr finanzierbar
Bundeskanzler Friedrich Merz hat vollkommen recht, wenn er die Finanzierbarkeit des Sozialstaats in seiner jetzigen Form infrage stellt. Während Fahimi von "Modernisierung" faselt, aber gleichzeitig jede Leistungskürzung kategorisch ausschließt, zeigt sie nur, dass sie die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat. Ein Sozialstaat, der immer mehr Menschen alimentiert und immer weniger Menschen diese Leistungen erarbeiten müssen, ist zum Scheitern verurteilt.
Die demographische Entwicklung, die explodierende Staatsverschuldung und die schwindende Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands erfordern radikale Reformen. Doch statt endlich Verantwortung zu übernehmen, klammern sich Gewerkschaftsfunktionäre wie Fahimi an überholte Konzepte und blockieren jeden Fortschritt. Die Rechnung dafür werden unsere Kinder und Enkel bezahlen müssen - in Form noch höherer Abgaben, noch mehr Schulden und einem Sozialstaat, der am Ende niemandem mehr helfen kann, weil er schlicht pleite ist.
Es wird höchste Zeit, dass die arbeitende Bevölkerung aufwacht und erkennt: Der Sozialstaat in seiner jetzigen Form ist nicht ihr Freund, sondern ihr Feind. Er nimmt den Fleißigen und gibt den Faulen, er bestraft Leistung und belohnt Untätigkeit. Nur eine grundlegende Reform kann dieses System noch retten - doch dafür bräuchte es mutige Politiker, die sich nicht von Gewerkschaftsfunktionären einschüchtern lassen.
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