
Europas gefährliches Spiel: Warum Brüssel den Ukraine-Krieg ohne Amerika fortsetzen will
Während die Welt gespannt auf das angekündigte Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin am 15. August in Alaska blickt, enthüllen neue Analysen eine beunruhigende Wahrheit: Die westeuropäischen Eliten scheinen kein Interesse an einem Waffenstillstand in der Ukraine zu haben. Stattdessen wittern sie ihre Chance, sich endlich von der amerikanischen Vormundschaft zu befreien – koste es, was es wolle.
Das vorinszenierte Friedenstheater
Der polnische Politikwissenschaftler Professor Adam Wielomski bringt es auf den Punkt: Trump und Putin hätten sich längst geeinigt. Das Alaska-Treffen diene lediglich dazu, die bereits ausgehandelten Bedingungen "mit großem Pomp und Getöse" zu verkünden. Selenskyjs mögliche Anwesenheit? Reine Staffage. Er solle nur unterschreiben, was andere bereits beschlossen haben.
Doch hier beginnt das Drama: Selenskyj zögere aus Angst, für die Kriegsniederlage verantwortlich gemacht zu werden. Und genau das komme den westeuropäischen Strategen gelegen. Denn sie träumen von etwas ganz anderem als Frieden.
Brüssels gefährlicher Traum von der Emanzipation
Die wahre Agenda Westeuropas sei erschreckend simpel: Der Krieg müsse weitergehen, selbst ohne amerikanische Unterstützung. Warum? Weil er den perfekten Vorwand liefere, die NATO-Dominanz der USA abzuschütteln und stattdessen eine eigenständige europäische Verteidigungsunion zu schaffen. Oder noch schlimmer: Die EU in einen föderalen Superstaat mit gemeinsamer Außen- und Verteidigungspolitik zu verwandeln.
"Westeuropa will, dass der Krieg trotz des Rückzugs der Amerikaner weitergeht, da dies ihm Treibstoff und eine Ausrede gibt, die amerikanische Kontrolle in Form der NATO zu beseitigen."
Die unheilige Allianz der Kriegstreiber
Ein am Wochenende unterzeichnetes Dokument bestätigt diese Befürchtungen. Macron, Meloni, Merz, Tusk, Starmer, von der Leyen und Stubb – sie alle verpflichteten sich zur fortgesetzten Unterstützung der Ukraine. Ihre Bedingungen für "ernsthafte Verhandlungen"? Ein Waffenstillstand oder eine Reduzierung der Militäroperationen. Klingt vernünftig? Mitnichten. Es ist die typische Brüsseler Doppelzüngigkeit: Man fordert Bedingungen, von denen man weiß, dass sie nicht erfüllt werden.
Die Saboteure des Friedens
Kirill Dmitrijew, ein hochrangiges Mitglied aus Putins innerem Kreis, warnt bereits vor "titanischen Anstrengungen" verschiedener Länder, eine Einigung zwischen Russland und Trump zu verhindern. Er nennt keine Namen, aber die Verdächtigen liegen auf der Hand. Diplomatische Manöver und Desinformationskampagnen sollen das Gipfeltreffen sabotieren.
Die entscheidende Frage, die Professor Wielomski stellt, trifft ins Schwarze: Wem nützt es, wenn die Amerikaner sich zurückziehen und die Ukraine nur noch auf Großbritannien und die EU angewiesen ist? Sicher nicht Kiew. Aber Brüssel reibt sich die Hände.
Ein Kontinent am Scheideweg
Was wir hier erleben, ist nichts weniger als der Versuch europäischer Eliten, auf dem Rücken der Ukraine ihre föderalistischen Träume zu verwirklichen. Der Krieg als Katalysator für die Vereinigten Staaten von Europa – ein zynischeres Kalkül ist kaum vorstellbar. Während ukrainische Soldaten sterben, träumen Brüsseler Bürokraten von ihrer eigenen Armee.
Die deutsche Bundesregierung unter Friedrich Merz spielt dabei eine besonders unrühmliche Rolle. Statt endlich Verantwortung für deutsche Interessen zu übernehmen, folgt man brav der Brüsseler Linie. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für "Infrastruktur" – in Wahrheit wohl eher ein Blankoscheck für weitere Kriegsabenteuer – zeigt, wohin die Reise geht.
Europa steht vor einer historischen Entscheidung: Frieden durch Vernunft oder Krieg für föderalistische Fantasien? Die Antwort der Eliten scheint klar. Umso wichtiger wird es, dass die Völker Europas endlich aufwachen und diesem gefährlichen Spiel ein Ende setzen.
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