
Ernüchterung statt Euphorie: Deutsche haben die Klima-Ideologie satt
Was konservative Stimmen seit Jahren mahnend voraussagten, bestätigt nun eine repräsentative Umfrage des renommierten Instituts für Demoskopie Allensbach mit schonungsloser Klarheit: Die Deutschen verlieren in rasantem Tempo das Vertrauen in Klimaschutz und Energiewende. Die grüne Wohlfühlblase platzt – und zwar dort, wo es wehtut: im Geldbeutel der Bürger, an den Arbeitsplätzen der Industrie und vor den Haustüren der Menschen, die sich plötzlich von Windrädern umzingelt sehen.
Klimasorgen im freien Fall
Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache. Gerade einmal 33 Prozent der Befragten machen sich aktuell noch große Sorgen über die Folgen des Klimawandels. Zum Vergleich: Zwischen 2019 und 2022 lag dieser Wert noch bei stabilen 51 Prozent – also bei mehr als der Hälfte der Bevölkerung. Seither befindet sich die Klimaangst im freien Fall, zunächst auf 36 Prozent, nun noch weiter abwärts. Man könnte fast meinen, die Realität habe die Ideologie eingeholt.
Und genau so ist es. Denn während die politische Klasse jahrelang den Klimaschutz zur quasi-religiösen Staatsräson erhob, kämpfen Millionen deutscher Haushalte mit explodierenden Energiepreisen, einer schleichenden Deindustrialisierung und der berechtigten Angst, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Die Allensbach-Forscher identifizieren ein ganzes Bündel an Krisen, das die politische Aufmerksamkeit der Bürger fundamental verschoben hat: der andauernde Krieg in der Ukraine, die hartnäckige Konjunkturflaute und zunehmend düstere Zukunftsperspektiven.
»In der politischen Agenda der Bevölkerung haben die Themen äußere und innere Sicherheit, die wirtschaftliche Entwicklung sowie auch Fragen der Energieversorgung zurzeit einen wesentlich höheren Stellenwert als das Thema Klimaschutz.«
So lautet das nüchterne Fazit der Demoskopen. Wer hätte das gedacht? Wenn die Heizung unbezahlbar wird und der Arbeitgeber Kurzarbeit anmeldet, rückt die abstrakte Sorge um das Weltklima erstaunlich schnell in den Hintergrund.
Vertrauen in die Umsetzung bröckelt dramatisch
Besonders entlarvend ist ein Detail der Umfrage, das tief blicken lässt. Zwar halten noch 43 Prozent der Befragten den grundsätzlichen Kurs – Ausstieg aus der Kernenergie, Ausbau der Erneuerbaren – für richtig. Doch bereits 37 Prozent bewerten den eingeschlagenen Weg als falsch. Der Rest schwankt oder hat schlicht aufgegeben, sich eine Meinung zu bilden. Doch der eigentliche Sprengstoff liegt woanders.
Unter denjenigen, die die Energiewende grundsätzlich befürworten, ist das Vertrauen in die konkrete Umsetzung binnen eines einzigen Jahres regelrecht kollabiert. Der Anteil jener, die glauben, Deutschland ergreife die richtigen Maßnahmen, stürzte von 52 auf magere 33 Prozent ab. Gleichzeitig wuchs der Anteil der Zweifler auf 26 Prozent. Die Zustimmung verwandelt sich also zunehmend in ein resigniertes „Ja, aber" – und dieses „Aber" wird mit jedem Monat lauter.
Ostdeutschland und die „kleinen Leute" rebellieren
Wenig überraschend für jeden, der die gesellschaftlichen Bruchlinien in Deutschland kennt, ist die Skepsis in bestimmten Bevölkerungsgruppen besonders ausgeprägt. In Ostdeutschland, wo man bereits eine gescheiterte Planwirtschaft erlebt hat und ideologische Großprojekte mit gesundem Misstrauen betrachtet, ist die Ablehnung überdurchschnittlich hoch. Ebenso in den unteren Sozialschichten – also bei genau jenen Menschen, die sich keine Wärmepumpe für 30.000 Euro leisten können und für die ein Elektroauto ein ferner Traum bleibt.
Die Umfrage identifiziert zudem Anhänger von AfD und FDP als Milieus mit besonders verbreiteter Kritik. Das verwundert kaum. Wer im Alltag vor allem steigende Kosten spürt, bewertet energiepolitische Experimente naturgemäß strenger. Wer um seinen Arbeitsplatz bangt, reagiert sensibler auf Umstellungen, die als zusätzliches Risiko daherkommen. Es ist die bittere Ironie einer Politik, die stets behauptete, für die „kleinen Leute" zu kämpfen, während sie genau diese am härtesten trifft.
Energiewende als Bedrohung statt als Chance
In der Gesamtbewertung überwiegt mittlerweile bei einer Mehrheit der Befragten die Angst vor den Risiken. 37 Prozent sehen die Energiewende überwiegend als Risiko, während nur 28 Prozent eher Chancen erkennen. Lediglich jeder Vierte hält Chancen und Risiken für ausgeglichen. Diese Gruppe der Unentschlossenen könnte Mehrheiten in beide Richtungen verschieben – doch der Trend ist eindeutig negativ.
Hinzu kommt ein Faktor, der die Akzeptanz vor Ort rasant kippen lässt: Zwei Drittel der Befragten erwarten, dass sich das Landschaftsbild Deutschlands durch Windräder und neue Stromleitungen gravierend verändern wird. Die Energiewende wird damit nicht mehr nur als abstraktes Klimaprojekt wahrgenommen, sondern als massiver Eingriff in Lebensumfeld, Heimat und Natur. Ausgerechnet jene, die sich den Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben haben, zerstören mit ihren Windparks die letzten unberührten Landschaften.
Die Quittung für ideologische Verbohrtheit
Was wir hier beobachten, ist nichts Geringeres als das Scheitern einer Politik, die Klimaschutz über alles andere stellte – über wirtschaftliche Vernunft, über soziale Verträglichkeit, über die Versorgungssicherheit eines Industrielandes. Die Ampelregierung unter grüner Federführung hat mit ihrem ideologischen Eifer Millionen Bürger verprellt. Und die neue Große Koalition unter Friedrich Merz? Sie hat mit dem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen und der im Grundgesetz verankerten Klimaneutralität bis 2045 den Kurs nicht etwa korrigiert, sondern die Schulden künftiger Generationen noch weiter in die Höhe getrieben.
Die Allensbach-Umfrage ist ein Weckruf. Die Bürger dieses Landes haben verstanden, was ihre politischen Vertreter offenbar nicht begreifen wollen: Klimaschutz, der Wohlstand vernichtet, Arbeitsplätze gefährdet und die Energieversorgung unsicher macht, wird niemals dauerhaften Rückhalt finden. Wer Zustimmung sichern will, muss Kostenwirkungen spürbar begrenzen, Versorgungssicherheit garantieren und ein glaubwürdiges Konzept vorlegen, wie Industrie und Beschäftigung durch den Umbau nicht weiter unter Druck geraten. Andernfalls verfestigt sich der Eindruck, dass die Risiken schneller wachsen als jeder vermeintliche Nutzen – und dieser Eindruck ist längst zur Gewissheit geworden.
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