
Epstein-Akten enthüllen: Starphysiker Stephen Hawking bis zu 282 Mal erwähnt
Die jüngst veröffentlichten Dokumente aus dem Umfeld des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein sorgen erneut für Aufsehen in der internationalen Öffentlichkeit. Diesmal trifft es einen Namen, den wohl niemand in diesem Zusammenhang erwartet hätte: den 2018 verstorbenen Starphysiker Stephen Hawking. Der an ALS erkrankte Wissenschaftler, der zu Lebzeiten als eines der größten Genies unserer Zeit gefeiert wurde, soll in den brisanten Unterlagen bis zu 282 Mal auftauchen.
Verstörende Chatverläufe aufgetaucht
Besonders pikant erscheint ein Chatverlauf vom 4. April 2018, der an den früheren Trump-Berater Steve Bannon gerichtet gewesen sein soll. In dieser Nachricht heißt es unmissverständlich: „Ich mache keine Witze, das Mädchen sagte, sie habe Sex mit meinem Freund Stephen Hawking gehabt." Der Absender fügte hinzu: „Er ist gelähmt. Sie hat diesen Teil vergessen." Eine Aussage, die angesichts der schweren körperlichen Einschränkungen des Physikers Fragen aufwirft – und gleichzeitig für erhebliche Irritationen sorgt.
Bereits vor diesen neuen Enthüllungen war bekannt, dass Hawking im Jahr 2006 an einer von Epstein finanzierten Wissenschaftskonferenz über Schwerkraft auf der Nachbarinsel St. Thomas teilgenommen hatte. Ein Foto soll den Physiker zusammen mit weiteren Wissenschaftlern auf der berüchtigten Privatinsel Little St. James zeigen – jenem Ort, der als Rückzugsort des Sexualstraftäters traurige Berühmtheit erlangte.
Prominente Namen in den Dokumenten
Die Epstein-Akten lesen sich wie ein Who's Who der internationalen Elite. Neben Hawking finden sich Berichten zufolge zahlreiche weitere hochkarätige Namen in den Unterlagen: Professoren renommierter Universitäten wie MIT und Harvard, der ehemalige britische Premierminister Tony Blair, Google-Mitgründer Sergei Brin, der Linguist Noam Chomsky sowie der verstorbene ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger. Auch der aktuelle US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. und Mitglieder der Familie von Bismarck werden genannt.
Die schiere Länge dieser Liste wirft unweigerlich die Frage auf, wie tief die Verstrickungen der globalen Elite in das Netzwerk des verurteilten Sexualstraftäters tatsächlich reichten. Wer wusste was? Und vor allem: Wer hat weggeschaut?
Erwähnung bedeutet nicht automatisch Schuld
Fairerweise muss betont werden, dass die bloße Erwähnung in den Dokumenten keineswegs bedeutet, dass den Genannten ein Fehlverhalten nachgewiesen werden kann. Es ist nicht strafbar, mit Epstein Kontakt gehabt zu haben. Strafbar hingegen wäre es, dort pädophile Kontakte gepflegt oder Minderjährige zu sexuellen Handlungen gezwungen zu haben. All dies muss erst noch aufgeklärt werden – alles andere bleibt Spekulation.
Dennoch hinterlässt die Causa einen bitteren Nachgeschmack. Die Frage, wer all diese aufwendigen Veranstaltungen und Reisen finanziert hat und ob Epstein tatsächlich über derart unbegrenzte Mittel verfügte, bleibt weiterhin unbeantwortet. Die Wahrheit über das Ausmaß dieses Netzwerks dürfte noch lange für Schlagzeilen sorgen – und das Vertrauen in die vermeintlich unantastbare Elite weiter erschüttern.

- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik











