
Endlich: Bildungsministerin Prien erkennt die systematische Benachteiligung von Jungen

Es ist ein längst überfälliger Kurswechsel, den Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) nun ankündigt. Die Ministerin will eine gezielte Förderstrategie für Jungen auf den Weg bringen – ein Thema, das jahrzehntelang von der deutschen Bildungspolitik sträflich vernachlässigt wurde. Während man sich in ideologischen Debatten über Gendersprache und vermeintliche Privilegien des männlichen Geschlechts verlor, blieben die tatsächlichen Probleme junger Männer weitgehend unbeachtet.
Die unbequeme Wahrheit über männliche Bildungsverlierer
„Wir dürfen nicht Mädchen fördern und die Jungs gar nicht im Blick haben", erklärte Prien gegenüber der „Wochentaz". Eine Aussage, die so selbstverständlich klingt und doch jahrelang als politisch inkorrekt galt. Jungen fühlten sich oft benachteiligt und nicht gesehen, auch im Kontext von Erziehung und Schule, so die dreifache Mutter. Die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache: Jungen brechen häufiger die Schule ab, erreichen seltener das Abitur und sind an Universitäten mittlerweile in der Minderheit.
Besonders alarmierend sind die Zahlen, die Prien anführt: „Jungs haben deutlich höhere Selbstmordraten und sind anfälliger für Extremismus, nicht nur für den Rechtsradikalismus, auch für den Islamismus." Diese Worte sollten jeden aufrütteln, der sich ernsthaft um die Zukunft unserer Gesellschaft sorgt. Denn wer junge Männer systematisch ignoriert, darf sich nicht wundern, wenn diese sich radikalen Ideologien zuwenden.
Gleichstellungspolitik neu gedacht
Die Ministerin bricht mit einem Tabu der vergangenen Jahre, wenn sie feststellt: „Gleichstellungspolitik ist für mich nicht nur Frauenpolitik, sondern auch Männerpolitik." Ein Satz, der vor wenigen Jahren noch einen Sturm der Entrüstung ausgelöst hätte. Doch die Realität lässt sich nicht länger leugnen. In anderen Ländern zeige sich bereits, wohin eine einseitige Förderpolitik führen könne, warnt Prien.
„Ich möchte auch verhindern, dass wir in eine Situation kommen, in der Männer sich als Verlierer sehen", betont die CDU-Politikerin. Es ist ein bemerkenswerter Sinneswandel, der hier zum Ausdruck kommt. Nach Jahren der ideologisch geprägten Bildungspolitik unter rot-grüner Führung scheint die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz zumindest in diesem Bereich einen pragmatischeren Kurs einzuschlagen.
Ein überfälliger Paradigmenwechsel
Die Ankündigung Priens ist ein wichtiger erster Schritt. Doch Worte allein werden nicht genügen. Es braucht konkrete Maßnahmen, um die strukturelle Benachteiligung von Jungen im deutschen Bildungssystem zu beenden. Mehr männliche Lehrer und Erzieher, eine Überarbeitung der Lehrpläne und vor allem eine ehrliche Debatte über die Bedürfnisse junger Männer – all das steht auf der Agenda.
Ob die Große Koalition den Mut aufbringt, diesen Weg konsequent zu gehen, wird sich zeigen. Die traditionellen Werte von Familie und Verantwortung, die unsere Gesellschaft einst zusammenhielten, müssen wieder in den Mittelpunkt rücken. Nur so können wir verhindern, dass eine ganze Generation junger Männer den Anschluss verliert.
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