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20.01.2026
14:47 Uhr

Davos 2026: Von der Leyen träumt von europäischer Unabhängigkeit – während die Realität sie überholt

Davos 2026: Von der Leyen träumt von europäischer Unabhängigkeit – während die Realität sie überholt

Beim 56. Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen einmal mehr ihre Vision eines souveränen Europas beschworen. Die geopolitischen Verwerfungen unserer Zeit seien eine „Chance" für den alten Kontinent, verkündete sie vor dem versammelten Establishment der Globalisten. Doch zwischen Wunschdenken und Wirklichkeit klafft ein Abgrund, den auch noch so wohlklingende Reden nicht überbrücken können.

Warme Worte gegen kalte Realitäten

Die Kommissionspräsidentin warnte in ihrer Ansprache vor einer „gefährlichen Abwärtsspirale" in den transatlantischen Beziehungen. Die von Washington angedrohten Sonderzölle bezeichnete sie als „Fehler, insbesondere unter langjährigen Verbündeten". Man könnte fast meinen, von der Leyen habe die vergangenen Jahre verschlafen. Denn während sie von europäischer Unabhängigkeit schwärmt, hat die EU unter ihrer Führung systematisch jede Möglichkeit verspielt, tatsächlich eigenständig zu handeln.

Die Ironie könnte kaum größer sein: Ausgerechnet jene Politikerin, die maßgeblich daran beteiligt war, Europa in eine beispiellose Energiekrise zu stürzen und die Abhängigkeit von amerikanischem Flüssiggas zu zementieren, predigt nun Souveränität. Die deutsche Wirtschaft liegt am Boden, die Industrie wandert ab, und von der Leyen philosophiert über „eigene Cloud-Infrastrukturen" und „unabhängige Zahlungssysteme".

Die Arktis als neues Spielfeld der Großmächte

Besondere Aufmerksamkeit widmete die Kommissionspräsidentin der Arktisregion. Ein neues Sicherheitskonzept namens „Arctic Sentry" soll Europas Einfluss in den nördlichen Gewässern sichern. Die Souveränität und territoriale Integrität Grönlands seien „nicht verhandelbar", betonte von der Leyen – eine kaum verhüllte Spitze gegen US-Präsident Donald Trump, der bekanntlich Interesse an der strategisch wichtigen Insel bekundet hatte.

Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre und Vertreter skandinavischer Staaten unterstützten die Forderung nach einer geeinten europäischen Arktisstrategie. Der Wettlauf um Rohstoffe und neue Schifffahrtsrouten in der Region hat längst begonnen. Ohne koordiniertes Vorgehen drohe Europa, von anderen Großmächten an den Rand gedrängt zu werden.

Wirtschaftsführer mahnen zur Besonnenheit

Nicht alle Teilnehmer des Forums teilten von der Leyens Enthusiasmus für eine neue Blockbildung. Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing und Siemens-Chef Roland Busch warnten eindringlich davor, die Handelsbeziehungen zu den USA aufs Spiel zu setzen. Die Wirtschaftslenker wissen nur zu gut, was auf dem Spiel steht: Millionen von Arbeitsplätzen und Milliarden an Exportvolumen hängen vom transatlantischen Handel ab.

„Geopolitische Schocks können – und müssen – eine Chance für Europa sein", verkündete von der Leyen auf der Plattform X. Doch Chancen muss man auch ergreifen können.

Trump dominiert Davos – auch ohne Anwesenheit

Der eigentliche Höhepunkt des Forums steht noch bevor: US-Präsident Donald Trump wird am Mittwoch eine Rede halten. Zahlreiche Staatschefs hoffen auf ein direktes Treffen mit dem mächtigsten Mann der Welt. Bereits eingetroffen ist Putins Sondergesandter Kirill Dmitrijew – ein Zeichen dafür, dass die wahren Machtzentren der Welt nicht in Brüssel liegen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seine Teilnahme noch nicht bestätigt. UNO-Generalsekretär António Guterres musste wegen einer Erkältung absagen. Die Abwesenheiten sprechen Bände über die tatsächliche Bedeutung des Forums – und über die Stellung Europas in der neuen Weltordnung.

Während von der Leyen von europäischer Unabhängigkeit träumt, zeigt die Realität ein anderes Bild: Ein Kontinent, der seine wirtschaftliche Basis zerstört hat, seine Grenzen nicht schützen kann und dessen politische Führung mehr mit ideologischen Projekten als mit den realen Problemen der Bürger beschäftigt ist. Die „seismischen Verschiebungen", von denen die Kommissionspräsidentin spricht, könnten Europa tatsächlich erschüttern – nur nicht so, wie sie es sich vorstellt.

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