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Kettner Edelmetalle
06.02.2026
20:26 Uhr

Bürokratie-Wahnsinn beim Bürgergeld: Über 2000 Euro Verwaltungskosten pro Empfänger

Die Zahlen sind erschütternd, doch sie überraschen kaum noch jemanden, der die deutsche Verwaltungslandschaft kennt: Die Kosten für die bloße Verwaltung des Bürgergeldes haben im Jahr 2023 einen neuen Rekordwert erreicht. Sage und schreibe 7,97 Milliarden Euro verschlingt der bürokratische Apparat – ein Anstieg um 41 Prozent im Vergleich zu 2015. Umgerechnet bedeutet dies: Für jeden einzelnen erwerbsfähigen Bürgergeldempfänger fallen mittlerweile 2046 Euro an reinen Verwaltungskosten an. Wohlgemerkt: Nicht für die eigentliche Unterstützung, sondern allein für die Bürokratie drumherum.

Ein Moloch, der sich selbst nährt

Das Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) hat diese ernüchternden Zahlen ermittelt. Noch vor wenigen Jahren, im Jahr 2015, lagen die Pro-Kopf-Verwaltungskosten bei vergleichsweise bescheidenen 1303 Euro. Doch der Apparat wächst und wächst – unaufhaltsam, so scheint es. Den Löwenanteil dieser gewaltigen Summe trägt der Bund mit 6,8 Milliarden Euro, während die Kommunen den Rest schultern müssen.

Was bedeutet das konkret? Rund ein Drittel der etwa 100.000 Beschäftigten der Bundesagentur für Arbeit ist ausschließlich damit beschäftigt, Bürgergeld, Arbeitslosengeld und Kurzarbeitergeld auszuzahlen. Ein gigantischer Verwaltungsapparat, der sich selbst zu rechtfertigen scheint, während die eigentliche Aufgabe – Menschen zurück in Arbeit zu bringen – zunehmend in den Hintergrund rückt.

Haushaltsplanung fernab jeder Realität

Besonders pikant: Im Bundeshaushalt 2025 waren lediglich 5,25 Milliarden Euro für die Bürgergeld-Verwaltung eingeplant. Eine Summe, die schon damals als völlig unrealistisch galt. Um die klaffende Lücke zu füllen, griff man zu einem fragwürdigen Mittel: Gelder, die eigentlich für die Eingliederung von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt vorgesehen waren, wurden kurzerhand umgeschichtet.

Die Konsequenzen sind fatal. Weniger Mittel für Weiterbildung, weniger Geld für Bewerbungstrainings, weniger Ressourcen für echte Jobförderung – weil die Verwaltung schlicht zu teuer geworden ist. Ein Teufelskreis, der sich selbst verstärkt: Je weniger in die tatsächliche Vermittlung investiert wird, desto länger bleiben Menschen im System, desto höher werden die Verwaltungskosten.

Tariferhöhungen als Kostentreiber

Als Haupttreiber der explodierenden Kosten identifiziert das BIAJ vor allem die gestiegenen Gehälter infolge vergangener Tariferhöhungen. Während also der Steuerzahler immer tiefer in die Tasche greifen muss, profitieren die Beschäftigten der Behörden von üppigen Gehaltserhöhungen. Ein System, das sich selbst bedient – auf Kosten derjenigen, die es eigentlich unterstützen sollte.

Auch im Haushalt 2026 ist wieder nur der niedrigere Ansatz von 5,25 Milliarden Euro vorgesehen. Das BIAJ bezeichnet diese Planung als „vollkommen unrealistisch". Man fragt sich unwillkürlich: Wissen die Verantwortlichen nicht, was sie tun – oder wollen sie es nicht wissen?

Ein Symptom tiefgreifender Fehlentwicklungen

Diese Zahlen sind mehr als nur eine statistische Randnotiz. Sie sind ein Symptom für die tiefgreifenden Fehlentwicklungen im deutschen Sozialsystem. Ein System, das ursprünglich dazu gedacht war, Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen und ihnen den Weg zurück in die Eigenständigkeit zu ebnen, ist zu einem selbstreferentiellen Bürokratiemonster mutiert.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz steht vor gewaltigen Herausforderungen. Das Versprechen, keine neuen Schulden zu machen, erscheint angesichts solcher Zahlen wie blanker Hohn. Denn während die Verwaltungskosten explodieren, plant die Regierung gleichzeitig ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur. Wer soll das alles bezahlen? Der deutsche Steuerzahler, wer sonst.

Es wird höchste Zeit, dass grundlegende Reformen angepackt werden. Nicht kosmetische Korrekturen, sondern ein fundamentales Umdenken ist gefordert. Denn eines ist klar: Ein System, das mehr Geld für seine eigene Verwaltung ausgibt als für die tatsächliche Hilfe, hat seinen ursprünglichen Zweck längst aus den Augen verloren.

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