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Kettner Edelmetalle
13.02.2026
06:30 Uhr

Bürgergeld verschlingt über 41 Milliarden Euro – und die Verwaltung frisst sich satt

Es sind Zahlen, die jedem steuerzahlenden Bürger die Schamesröte ins Gesicht treiben müssten: Über 41 Milliarden Euro hat die Bundesrepublik im Jahr 2025 für das Bürgergeld ausgegeben. Ein neuer Rekordwert. Wohlgemerkt – trotz eingefrorener Regelsätze. Wer nun glaubt, das Geld fließe wenigstens vollständig an die Bedürftigen, der irrt gewaltig.

Fast acht Milliarden Euro – allein für die Bürokratie

Der eigentliche Skandal verbirgt sich in einem Posten, der in der öffentlichen Debatte viel zu selten beleuchtet wird: die Verwaltungskosten. Satte 7,97 Milliarden Euro verschlang allein die Administration des Bürgergeldes im vergangenen Jahr. Eingeplant waren im Haushalt lediglich 5,25 Milliarden Euro. Die Differenz? Über 2,7 Milliarden Euro, die einfach so obendrauf kamen. Verglichen mit dem Jahr 2015 entspricht das einem Anstieg der Verwaltungskosten um 41 Prozent. Pro erwerbsfähigem Bürgergeld-Empfänger fallen damit jährlich 2.046 Euro an – wohlgemerkt nicht für die eigentliche Leistung, sondern nur dafür, dass der bürokratische Apparat sich selbst am Laufen hält.

Die unmittelbaren Zahlungen an die Empfänger beliefen sich auf rund 29 Milliarden Euro, hinzu kamen 12,5 Milliarden Euro für Unterkunft und Heizung. Die Regelsätze blieben dabei unverändert bei 563 Euro für Alleinstehende und jeweils 506 Euro pro Person bei Paaren. Das Geld wird also nicht mehr, aber der Verwaltungsmoloch wächst und wächst.

Merz' Reform: Große Versprechen, magere Ergebnisse

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte vollmundig angekündigt, mit der neuen Grundsicherung die Kostenexplosion zu bremsen. Milliardeneinsparungen sollten es werden – unter anderem durch den Ausschluss ukrainischer Geflüchteter aus dem Bürgergeld. Doch was das Arbeitsministerium tatsächlich in seinem Gesetzentwurf kalkuliert, liest sich wie ein schlechter Witz: Gerade einmal 86 Millionen Euro Einsparung für 2026 und 69 Millionen Euro für 2027. Ab 2028 steigen die Ausgaben sogar wieder – um zehn Millionen Euro, 2029 um weitere neun Millionen. Angesichts eines Gesamtvolumens von über 41 Milliarden Euro sind das nicht einmal Rundungsfehler.

Man fragt sich unweigerlich: Wofür wurde diese Reform dann überhaupt auf den Weg gebracht? War es am Ende nur politisches Theater, um den zunehmend frustrierten Steuerzahler zu beruhigen? Die Zahlen sprechen jedenfalls eine unmissverständliche Sprache.

Auch 2026 droht das gleiche Desaster

Besonders alarmierend: Im Bundeshaushalt für 2026 sind trotz der massiven Kostenüberschreitung des Vorjahres erneut nur 5,25 Milliarden Euro für die Verwaltung eingeplant – exakt derselbe Betrag, der bereits 2025 bei weitem nicht ausreichte. Das Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe bezeichnete diesen Ansatz als „vollkommen unrealistisch". Zumal die jüngsten Tariferhöhungen die Personalkosten in den Jobcentern weiter in die Höhe treiben dürften.

Es entsteht der Eindruck eines Systems, das sich längst verselbstständigt hat. Ein bürokratischer Apparat, der mehr Geld für seine eigene Verwaltung verschlingt als manches Bundesland für seine gesamte Infrastruktur ausgibt. Während der ehrliche Arbeitnehmer jeden Morgen aufsteht und einen immer größeren Teil seines Einkommens an den Fiskus abführt, wächst der Transferstaat ungebremst weiter. Deutschland leistet sich einen Sozialstaat, den es sich schlicht nicht mehr leisten kann – und die politische Klasse scheint weder willens noch fähig, daran etwas Grundlegendes zu ändern. Was bleibt, ist die bittere Erkenntnis: Wer in diesem Land fleißig arbeitet, finanziert vor allem eines – eine Bürokratie, die sich selbst zum Zweck geworden ist.

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