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27.08.2025
12:24 Uhr

Bundeswehr-Krise: FDP will Jugend mit Gratis-Führerschein ködern

Die Bundeswehr steht vor einem dramatischen Personalproblem. Während unsere Truppe händeringend nach 80.000 zusätzlichen Soldaten sucht, präsentiert FDP-Chef Christian Dürr einen Vorschlag, der symptomatisch für die Hilflosigkeit der politischen Klasse ist: Ein kostenloser Führerschein soll junge Menschen zum Wehrdienst locken. Als ob die Verteidigung unseres Landes eine Frage von Fahrstunden wäre.

Rückkehr zu alten Zeiten? Von wegen!

Dürr wirft der Union vor, mit ihren Forderungen nach einem verpflichtenden Wehrdienst-Automatismus "zurück in die 1980er Jahre" zu wollen. Dabei übersieht der FDP-Vorsitzende geflissentlich, dass gerade die damalige Wehrpflicht für eine breite gesellschaftliche Verankerung der Bundeswehr sorgte. Stattdessen setzt er auf Anreizpolitik der billigsten Sorte: Wer sich freiwillig meldet, bekommt die Fahrerlaubnis geschenkt.

Die Kosten für einen Führerschein seien für viele junge Menschen unerschwinglich geworden, argumentiert Dürr. Tatsächlich müssen Fahrschüler heute mindestens 2000 Euro berappen, oft sogar deutlich mehr. Doch ist es wirklich die Aufgabe der Bundeswehr, als Sozialamt für finanzschwache Führerscheinanwärter zu fungieren?

Werbetouren statt Wehrertüchtigung

Noch absurder wird Dürrs Forderung, die Bundeswehr solle in jeder Schule über ihre Angebote als Arbeitgeber informieren. Als ob unsere Streitkräfte ein x-beliebiges Unternehmen wären, das auf Jobmessen um Nachwuchs buhlt. Die Verteidigung unseres Landes degradiert er damit zur reinen Karriereoption.

"Jeder Schüler sollte vor seinem Abschluss über die Angebote der Bundeswehr als Arbeitgeber informiert worden sein"

Diese Aussage offenbart das grundlegende Missverständnis: Die Bundeswehr ist kein normaler Arbeitgeber, sondern die Institution, die im Ernstfall unser Land und unsere Freiheit verteidigen soll. Wer sich nur wegen eines kostenlosen Führerscheins verpflichtet, wird im Krisenfall kaum die nötige Motivation und Opferbereitschaft aufbringen.

Die wahren Probleme werden ignoriert

Während Verteidigungsminister Boris Pistorius seinen zahnlosen Gesetzentwurf durchs Kabinett peitschen will, der weiterhin auf reine Freiwilligkeit setzt, zeigt sich die ganze Misere der deutschen Verteidigungspolitik. Die Union fordert immerhin einen Automatismus für den Fall, dass sich nicht genügend Freiwillige finden – was angesichts der aktuellen Zahlen mehr als wahrscheinlich ist.

Dürr hingegen lehnt jede Form der Verpflichtung kategorisch ab und spricht von einer "hochprofessionellen Hightech-Armee". Doch was nützt die modernste Technik, wenn niemand da ist, der sie bedienen kann? Die Realität sieht anders aus: Die Bundeswehr ist personell ausgeblutet, das Material veraltet und die Moral im Keller.

Ein Blick über den Tellerrand

Andere Länder zeigen, wie es funktionieren könnte. In der Schweiz, in Finnland oder Südkorea ist der Wehrdienst selbstverständlicher Teil der staatsbürgerlichen Pflichten. Diese Länder haben verstanden, dass Sicherheit nicht zum Nulltarif zu haben ist – weder finanziell noch gesellschaftlich.

Die deutsche Politik hingegen versucht, die Quadratur des Kreises zu schaffen: Eine schlagkräftige Armee ohne Wehrpflicht, ohne ausreichende Finanzierung und ohne gesellschaftlichen Rückhalt. Stattdessen sollen Führerscheine und Schulbesuche die Lösung sein.

Zeit für echte Reformen

Was Deutschland braucht, ist keine Anreizpolitik mit Geschenken, sondern eine ehrliche Debatte über unsere Sicherheit. Die geopolitische Lage hat sich dramatisch verschärft, der Ukraine-Krieg tobt vor unserer Haustür, und die Bedrohungen nehmen zu. In dieser Situation mit Führerscheinen zu winken, ist bestenfalls naiv, schlimmstenfalls fahrlässig.

Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hätte die Chance, einen echten Neuanfang in der Verteidigungspolitik zu wagen. Doch stattdessen erleben wir das alte Spiel: Die SPD bremst, die FDP laviert, und die Union traut sich nicht, klare Kante zu zeigen. So wird aus der dringend nötigen Zeitenwende in der Verteidigung eine peinliche Posse.

Fazit: Wer glaubt, die Verteidigungsbereitschaft einer Nation ließe sich mit kostenlosen Führerscheinen erkaufen, hat den Ernst der Lage nicht begriffen. Deutschland braucht keine Lockangebote, sondern ein klares Bekenntnis zur Landesverteidigung – und das schließt eine Form der allgemeinen Dienstpflicht mit ein. Alles andere ist Augenwischerei auf Kosten unserer Sicherheit.

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