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Kettner Edelmetalle
09.02.2026
15:06 Uhr

Brüsseler Regulierungswahn: EU verbietet ab 2030 sogar Ketchuptütchen und Kaffeesahne-Portionen

Man könnte meinen, die Europäische Union hätte drängendere Probleme zu lösen – einen tobenden Krieg an ihrer Ostflanke, eine galoppierende Inflation, die Millionen Bürger in die Armut treibt, oder eine Migrationskrise, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt ganzer Nationen zerreißt. Doch weit gefehlt. In den klimatisierten Büros der Brüsseler Bürokratie hat man sich einem wahrhaft epochalen Kampf verschrieben: dem Krieg gegen das Ketchuptütchen.

Die neue Verpackungsverordnung im Detail

Ab dem 1. Januar 2030 wird es in Restaurants, Cafés und Gaststätten innerhalb der EU verboten sein, einzeln verpackte Portionen von Ketchup, Mayonnaise, Senf, Soßen, Milch oder Zucker für den Vor-Ort-Verzehr auszugeben. So sieht es die europäische Verpackungsverordnung PPWR vor, die bereits im Februar 2025 in Kraft getreten ist. Stattdessen sollen Gastronomen auf wiederbefüllbare Spender, Glasschälchen oder – man höre und staune – essbare Verpackungen aus Waffelteig umsteigen. Ketchup im Waffelbecher also. Guten Appetit.

Die Verordnung ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets, das strengere Anforderungen an die Gestaltung von Verpackungen, Grenzwerte für Schadstoffe und verschärfte Pflichten für Hersteller und Händler umfasst. Offizielles Ziel: die Reduktion von Verpackungsabfällen und die Etablierung von Mehrwegsystemen in der Gastronomie. Klingt zunächst vernünftig – bis man sich die Kosten und die praktischen Konsequenzen vor Augen führt.

90 Millionen Euro jährliche Mehrkosten für die deutsche Wirtschaft

Ein entsprechender Gesetzentwurf, der das deutsche Verpackungsrecht an die EU-Vorgaben anpassen soll, beziffert die zusätzlichen jährlichen Kosten für die Wirtschaft auf knapp 90 Millionen Euro. Hinzu kommt ein einmaliger Umstellungsaufwand von rund 4,5 Millionen Euro. Für eine ohnehin angeschlagene deutsche Gastronomie, die sich noch immer von den Folgen der Corona-Lockdowns und der Energiepreisexplosion erholt, ist das ein weiterer Schlag ins Kontor.

Bundesumweltminister Carsten Schneider dränge in Brüssel darauf, den Anwendungsstart in Deutschland auf den 1. Januar 2027 zu verschieben, sei damit bislang jedoch nicht durchgedrungen. Welch eine Überraschung – die Bundesregierung scheitert einmal mehr daran, deutsche Interessen in Brüssel durchzusetzen. Man kennt das Muster.

Ausnahmen bestätigen die Regel – aber nur für wenige

Immerhin: Ausnahmen soll es geben. Wer seine Speisen zum Mitnehmen bestellt, dürfe weiterhin auf Einzelportionen zurückgreifen. Auch in medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern oder Pflegeheimen sollen Portionsverpackungen aus Hygienegründen erlaubt bleiben. Zusätzlich müssten Anbieter von Take-away-Essen künftig Mehrweg-Alternativen ermöglichen: Kunden sollen Speisen und Getränke auf Wunsch in wiederverwendbare Behälter abfüllen lassen können.

Was auf dem Papier nach einer sauberen Lösung klingt, dürfte in der Praxis zu einem bürokratischen Albtraum werden. Welcher Gastronom soll kontrollieren, ob der mitgebrachte Behälter eines Kunden den Hygienestandards entspricht? Wer haftet, wenn es zu einer Lebensmittelvergiftung kommt? Fragen, auf die Brüssel erwartungsgemäß keine Antworten liefert.

Symbolpolitik statt echte Problemlösung

Man muss kein Freund von Plastikmüll sein, um die groteske Unverhältnismäßigkeit dieser Regulierung zu erkennen. Während in Entwicklungs- und Schwellenländern ganze Lastwagen voller Müll in Flüsse gekippt werden, während die Ozeane mit Millionen Tonnen Plastik verseucht sind, das zu einem verschwindend geringen Anteil aus europäischen Quellen stammt, feilt die EU an der Abschaffung des Kaffeesahne-Päckchens. Das ist keine Umweltpolitik – das ist Selbstbeschäftigung einer aufgeblähten Bürokratie, die ihre Existenzberechtigung mit immer kleinteiligeren Vorschriften zu rechtfertigen versucht.

Erinnern wir uns: Erst kamen die fest angebrachten Flaschenverschlüsse, die seitdem Millionen Verbraucher in den Wahnsinn treiben. Dann das schrittweise Verbot von Einwegplastik. Nun also die Ketchuptüte. Was kommt als Nächstes? Ein Verbot von Butterpapier? Eine EU-Norm für die maximale Dicke von Brotpapiertüten?

Die eigentlichen Probleme bleiben ungelöst

Die Ironie könnte kaum bitterer sein: Dieselben EU-Funktionäre, die dem Bürger das Saucen-Tütchen verbieten wollen, fliegen zu Klimakonferenzen mit Zehntausenden Teilnehmern um den halben Globus. Dieselbe Institution, die sich als Vorreiterin der Nachhaltigkeit inszeniert, unterhält einen absurd teuren Doppelsitz in Brüssel und Straßburg, zwischen denen regelmäßig ganze Konvois pendeln. Die Doppelmoral ist so offensichtlich, dass sie schon fast wieder komisch wäre – wenn die Konsequenzen für Wirtschaft und Bürger nicht so ernst wären.

Deutschland steht vor gewaltigen Herausforderungen: eine deindustrialisierende Wirtschaft, ein marodes Bildungssystem, eine überforderte Infrastruktur und eine Sicherheitslage, die sich dramatisch verschlechtert hat. Statt sich diesen existenziellen Fragen zu widmen, beschäftigt sich die Politik – ob in Berlin oder Brüssel – mit der Regulierung von Senftütchen. Es ist diese groteske Prioritätensetzung, die das Vertrauen der Bürger in die politischen Institutionen systematisch untergräbt.

Die EU-Verpackungsverordnung ist dabei nur ein Symptom eines viel tieferliegenden Problems: einer politischen Klasse, die den Kontakt zur Lebensrealität der Menschen längst verloren hat und sich in einer Parallelwelt aus Verordnungen, Richtlinien und Verboten eingerichtet hat. Ob der deutsche Bürger das auf Dauer hinnehmen wird, bleibt abzuwarten. Die wachsende Zustimmung zu EU-kritischen Positionen in nahezu allen Mitgliedsstaaten spricht jedenfalls eine deutliche Sprache.

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