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Kettner Edelmetalle
02.02.2026
06:53 Uhr

Berliner E-Bus-Desaster: Wenn grüne Träume an der Realität zerschellen

Die Hauptstadt liefert einmal mehr ein Paradebeispiel dafür, wie ideologiegetriebene Politik an den harten Fakten der Wirklichkeit scheitert. Das ambitionierte Vorhaben, Berlins Busflotte bis 2030 vollständig auf Elektroantrieb umzustellen, entpuppt sich als kostspieliges Fiasko – bezahlt vom Steuerzahler, der ohnehin schon unter der erdrückenden Schuldenlast der Hauptstadt ächzt.

Über 70 Milliarden Euro Schulden – und kein Ende in Sicht

Berlin trägt einen Schuldenberg von mehr als 70 Milliarden Euro vor sich her. Die 37 Milliarden Euro der öffentlichen Fonds, Einrichtungen und Unternehmen sind dabei noch nicht einmal eingerechnet. Massenzuwanderung, Corona-Maßnahmen und explodierende Energiekosten werden gerne als Erklärung herangezogen. Doch das 2016 verabschiedete und 2021 noch verschärfte Berliner Klimaschutz- und Energiewendegesetz war eine freiwillige Entscheidung der politischen Verantwortlichen – eine Entscheidung, deren Konsequenzen nun mit voller Wucht zuschlagen.

Die Maßgabe war klar: Über 1.500 Dieselbusse der BVG sollten durch Elektrobusse ersetzt werden. Dass diese mit über 600.000 Euro pro Stück fast dreimal so teuer sind wie ihre konventionellen Pendants, schien die Verantwortlichen nicht zu kümmern. Der vermeintliche Klimaschutz heiligt offenbar alle Mittel – auch wenn der deutsche Beitrag zum weltweiten CO₂-Ausstoß verschwindend gering ist.

Chinesische Billigbusse mit fatalen Mängeln

Von den bisher angeschafften 280 E-Bussen erwiesen sich die Modelle von Mercedes und dem polnischen Hersteller Solaris als reichweitenschwach. Die naheliegende Lösung einer Reaktivierung des 1973 stillgelegten Oberleitungsbusnetzes wurde kategorisch abgelehnt. Stattdessen setzte man ab 2022 auf 90 E-Busse des niederländischen Startups Ebusco – hergestellt in China.

Das Ergebnis ist bezeichnend: Sämtliche Ebusco-Busse stehen derzeit still. Risse am Fahrzeugrahmen wurden entdeckt, Probleme an den Schweißnähten häuften sich. Die riesigen Lithium-Eisenphosphat-Batterien sind schlicht zu schwer für die Konstruktion. Nun müssen ausgerechnet die verschmähten Dieselbusse und teure Mietfahrzeuge einspringen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Ebusco vor dem Aus – Garantieansprüche in Gefahr

Die Hoffnung der BVG auf Garantiereparaturen dürfte sich als trügerisch erweisen. Ebusco kämpft seit 2024 mit massiven finanziellen Schwierigkeiten. Kunden in Schweden und der Schweiz haben ihre Kaufverträge bereits storniert. Nur eine chinesische Betriebsmittelkreditlinie von neun Millionen Euro und ein Überbrückungskredit von 5,1 Millionen Euro bewahrten das Unternehmen 2025 vorläufig vor der Insolvenz. Die Rückzahlung steht bis Mai an.

Der Aktienkurs spricht Bände: Von 58 Euro im Jahr 2021 auf heute gerade einmal 40 Cent. Am 11. Januar übernahm der Chinese Hou Fei die Geschäftsführung – ob als Retter oder als Konkursverwalter, bleibt abzuwarten.

Die eingebaute Hintertür im Gesetz

Das ursprüngliche Ziel, bis 2027 bereits 500 E-Busse im Einsatz zu haben, musste die BVG längst aufgeben. Das 2030er Ziel einer vollständig klimaneutralen Busflotte war von Anfang an illusorisch, da die notwendige Ladeinfrastruktur sowie neue Buswerkstätten und Depots bis dahin schlicht nicht fertiggestellt werden können.

Interessanterweise enthält Paragraph 11 des Energiewendegesetzes bereits eine juristische Hintertür: Von den Umstellungsplänen darf abgewichen werden, wenn die erforderliche Ladeinfrastruktur nicht rechtzeitig zur Verfügung steht oder wenn die Mehrkosten die eingesparten Betriebskosten und vermiedenen "Klimaschadenskosten" übersteigen. Man fragt sich unwillkürlich, ob die Verantwortlichen von Anfang an wussten, dass ihre Pläne zum Scheitern verurteilt waren.

Sicherheitsbedenken bei chinesischen Fahrzeugen

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt warnt derweil vor den Risiken chinesischer Fahrzeuge. Diese verfügten über hochkomplexe, vernetzte Systeme, die eine große Menge an Daten generieren, speichern und übermitteln würden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bestätigt: Orts-, Kamera- und andere Sensordaten werden an Server der Hersteller übermittelt. Wie diese Daten im Ausland genutzt werden, wisse niemand.

Die Deutsche Bahn AG geht einen pragmatischeren Weg: Ihr Hauptlieferant für die Elektrifizierung der Busflotte wird der erfahrene deutsche Hersteller MAN. Nur 200 der 3.300 neuen DB-Busse sollen vom chinesischen Konzern BYD kommen. Ein Ansatz, der zeigt, dass es auch anders geht – wenn man denn will.

Ein Lehrstück gescheiterter Klimapolitik

Das Berliner E-Bus-Debakel ist symptomatisch für eine Politik, die ideologische Ziele über wirtschaftliche Vernunft stellt. Milliarden werden in Projekte gepumpt, deren technische und finanzielle Machbarkeit nie ernsthaft geprüft wurde. Am Ende zahlt der Bürger die Zeche – durch höhere Fahrpreise, schlechteren Service und eine weiter wachsende Staatsverschuldung. Es wäre an der Zeit, dass die Verantwortlichen endlich Rechenschaft ablegen müssen für diese beispiellose Verschwendung von Steuergeldern.

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