
Berliner Blackout-Skandal: Bürgermeister Wegner hatte sein Telefon ausgeschaltet

Die Hauptstadt kommt nicht zur Ruhe. Nach dem verheerenden linksextremen Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz, der Zehntausende Haushalte im Südwesten der Metropole in die Dunkelheit stürzte, offenbart sich nun ein weiteres Kapitel politischen Versagens. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner war für seine eigene Innensenatorin schlichtweg nicht erreichbar – sein Telefon war ausgeschaltet.
Die Chronologie eines Kommunikationsdesasters
Was sich am Morgen des 3. Januar abspielte, liest sich wie ein Lehrstück über die Dysfunktionalität der Berliner Landesregierung. Um 6:12 Uhr brach das Feuer an der Kabeltrasse aus. Erst eine Stunde später, um 7:15 Uhr, erreichte die Nachricht Innensenatorin Iris Spranger. Feuerwehr und Polizei waren da längst im Einsatz, während die politische Führungsebene noch im Dunkeln tappte – im wahrsten Sinne des Wortes.
Spranger sammelte Informationen, koordinierte sich mit ihrem Staatssekretär, versuchte die Lage einzuschätzen. Um 8:05 Uhr dann der Versuch, den Regierenden Bürgermeister zu erreichen. Doch am anderen Ende der Leitung: Stille. Das Telefon des obersten Krisenmanagers der Vier-Millionen-Metropole war schlicht und ergreifend ausgeschaltet.
„Das war noch ausgeschaltet, samstags nicht unüblich"
Mit diesen Worten beschrieb Spranger den Vorgang vor dem Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Der Regierungschef eines Bundeslandes, einer Stadt, die regelmäßig von Terroranschlägen, Großdemonstrationen und Kriminalität heimgesucht wird, schaltet am Wochenende sein Telefon aus. Als wäre er ein Sparkassenangestellter aus der Provinz und nicht der Verantwortliche für das Wohl und Wehe von Millionen Menschen.
Wegners Tennis-Affäre wirft lange Schatten
Besonders pikant wird die Angelegenheit vor dem Hintergrund der sogenannten Tennis-Affäre. Wegner hatte sich in einer CDU-Sondersitzung lautstark über Spranger beschwert, sie habe ihn erst um 8:07 Uhr informiert – viel zu spät, wie er monierte. Andere Senatoren seien offenkundig früher ins Bild gesetzt worden. Doch wie passt diese Beschwerde zu einem ausgeschalteten Telefon? Die Antwort ist so simpel wie entlarvend: überhaupt nicht.
Der Bürgermeister, der während eines Terroranschlags auf kritische Infrastruktur Tennis spielte, während Zehntausende Berliner ohne Strom dasaßen, versucht nun offenbar, die Schuld auf andere abzuwälzen. Ein klassisches Manöver politischer Selbstverteidigung, das jedoch an der Realität zerschellt.
Das zerrüttete Verhältnis zwischen Wegner und Spranger
Dass zwischen dem Regierenden Bürgermeister und seiner Innensenatorin kein Vertrauensverhältnis mehr besteht, ist in Berlin ein offenes Geheimnis. Aus vertraulichen Runden wird berichtet, Wegner sei hörbar entrüstet über Spranger gewesen. Ein unvollendeter Satz macht die Runde: „Manchmal würde ich sie gerne raus…" Was folgen sollte, kann sich jeder denken.
Doch wer hier wen rauswerfen sollte, ist angesichts der jüngsten Enthüllungen durchaus fraglich. Ein Regierungschef, der bei einem Anschlag auf kritische Infrastruktur nicht erreichbar ist, weil er sein Telefon ausgeschaltet hat, um ungestört Tennis zu spielen – das ist selbst für Berliner Verhältnisse ein neuer Tiefpunkt.
Symptom einer tiefgreifenden Krise
Was sich in Berlin abspielt, ist mehr als nur ein Kommunikationsproblem zwischen zwei Politikern. Es ist symptomatisch für den Zustand der deutschen Politik insgesamt. Während linksextreme Terroristen ungehindert kritische Infrastruktur angreifen können, während 400 Polizeibeamte nun Stromkästen bewachen müssen, während die Bürger frieren und im Dunkeln sitzen – da spielt der oberste Verantwortliche Tennis und hat sein Telefon aus.
Die Berliner haben es verdient, von Politikern regiert zu werden, die ihre Verantwortung ernst nehmen. Die rund um die Uhr erreichbar sind, wenn es darauf ankommt. Die nicht erst aus den Nachrichten erfahren, dass ihre Stadt angegriffen wurde. Doch solche Politiker scheinen in der Hauptstadt Mangelware zu sein. Stattdessen erleben wir ein unwürdiges Schauspiel gegenseitiger Schuldzuweisungen, während die eigentlichen Probleme – der grassierende Linksextremismus, die marode Infrastruktur, die überforderten Sicherheitsbehörden – ungelöst bleiben.
Deutschland braucht dringend einen politischen Neuanfang. Politiker, die für das Land arbeiten und nicht gegen es. Die Verantwortung übernehmen, statt sie abzuschieben. Die erreichbar sind, wenn ihre Bürger sie brauchen. Diese Meinung teilt nicht nur unsere Redaktion, sondern ein Großteil des deutschen Volkes, das die Nase voll hat von einer politischen Klasse, die offensichtlich den Bezug zur Realität verloren hat.
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