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Kettner Edelmetalle
21.02.2026
19:58 Uhr

Bayerns Industrie im freien Fall: 32.000 Arbeitsplätze vor dem Aus

Bayerns Industrie im freien Fall: 32.000 Arbeitsplätze vor dem Aus

Was sich derzeit in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie abspielt, ist nichts weniger als ein industrielles Erdbeben. Laut einer aktuellen Erhebung der IG Metall werden im Freistaat gegenwärtig rund 32.000 Stellen abgebaut – und ein Ende der Abwärtsspirale ist nicht in Sicht. 41 Prozent aller Branchenbetriebe streichen demnach Arbeitsplätze, in der Automobilindustrie seien es sogar erschreckende 54 Prozent. Bayern, einst das stolze Zugpferd der deutschen Wirtschaft, wird zum Schauplatz einer Deindustrialisierung, die man sich vor wenigen Jahren noch nicht hätte vorstellen können.

Gewerkschaft verliert Mitglieder – und den Anschluss an die Realität

Die Zahlen sprechen eine brutale Sprache. Allein im vergangenen Jahr habe der bayerische Landesverband der IG Metall einen Verlust von 10.000 Mitgliedern hinnehmen müssen. Wer keine Arbeit mehr hat, braucht schließlich auch keine Gewerkschaft. Der Bezirksleiter der IG Metall Bayern, Horst Ott, beklagt eine „Hetzjagd auf Arbeitnehmer" und verweist auf die politischen Debatten um die Aufweichung des Acht-Stunden-Tages, die Streichung von Feiertagen und die Kürzung von Zahnersatzleistungen. Auch der von der Union geprägte Begriff „Lifestyle-Teilzeit" sei Teil dieser vermeintlichen Kampagne gegen die arbeitende Bevölkerung.

Doch halt. Bevor man in das Klagelied der Gewerkschaft einstimmt, lohnt ein genauerer Blick auf die Ursachen dieser Misere – und auf die Rolle, die Organisationen wie die IG Metall selbst dabei gespielt haben.

Die Geister, die man rief

Ott fordert eine sogenannte „Local Content"-Regelung, wonach Unternehmen in Deutschland oder Europa produzieren müssten, wenn sie hier verkaufen wollten. Eine bemerkenswerte Forderung aus dem Munde eines Gewerkschaftsfunktionärs, die verdächtig nach jenem Protektionismus klingt, den man bei Donald Trump stets als wirtschaftspolitischen Irrweg gegeißelt hat. Noch bemerkenswerter ist freilich Otts Analyse, die eigentlichen Probleme seien struktureller Natur und lägen in der Abhängigkeit von China sowie in der „Versäumnis, zukunftsträchtige Branchen wie beispielsweise die E-Mobilität zu fördern".

Man muss sich diese Aussage auf der Zunge zergehen lassen. Ausgerechnet die E-Mobilität – jenes ideologisch aufgeladene Prestigeprojekt der grünen Transformationsagenda – soll die Rettung der deutschen Industrie sein? Dieselbe E-Mobilität, die ohne milliardenschwere Subventionen nicht überlebensfähig ist und deren Marktdurchdringung weit hinter den politischen Wunschvorstellungen zurückbleibt? Es war doch gerade der erzwungene Umstieg auf Elektroantriebe, der die deutsche Automobilindustrie in eine existenzielle Krise gestürzt hat. Jahrzehntelang aufgebaute Kompetenz im Verbrennungsmotorenbau wurde über Nacht für obsolet erklärt, während chinesische Hersteller den E-Auto-Markt mit Dumpingpreisen überfluten.

Wer hat die Transformation gewollt?

Die unbequeme Wahrheit, die Gewerkschaftsfunktionäre wie Ott geflissentlich verschweigen, lautet: Die IG Metall und der DGB haben die sogenannte „grüne Transformation" jahrelang enthusiastisch mitgetragen. Sie haben die Energiewende beklatscht, die Dekarbonisierung gefordert und sich politisch an SPD und Grüne angedient. Dass explodierende Energiepreise, eine erdrückende Bürokratie und ideologiegetriebene Regulierung Unternehmen aus dem Land treiben würden, hätte man mit einem Minimum an wirtschaftlichem Sachverstand vorhersehen können. Stattdessen hat man sich lieber im „Kampf gegen rechts" profiliert und Regenbogenflaggen gehisst.

Nun stehen die Arbeitnehmer, deren Interessen die Gewerkschaft angeblich vertritt, vor den Trümmern einer verfehlten Industrie- und Energiepolitik. Die Ironie könnte kaum bitterer sein: Dieselben Kräfte, die den wirtschaftlichen Niedergang mit herbeigeführt haben, inszenieren sich jetzt als Anwälte der Betroffenen.

Arbeitgeber verweisen auf harte Fakten

Wirtschaftsvertreter wie Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie, verweisen unterdessen nüchtern auf die hohen Personalkosten als einen der zentralen Standortnachteile. Deutschland leistet sich eines der teuersten Arbeitskostenregime der Welt – bei gleichzeitig sinkender Produktivität und einer Energieversorgung, die nach der Abschaltung der letzten Kernkraftwerke und der Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines auf tönernen Füßen steht.

Dass beide Seiten – Gewerkschaft wie Arbeitgeberverband – angesichts der sich zuspitzenden Krise Gesprächs- und Kompromissbereitschaft signalisieren, mag ein Hoffnungsschimmer sein. Doch Kompromisse allein werden das strukturelle Problem nicht lösen. Was Deutschland braucht, ist eine grundlegende Kurskorrektur: bezahlbare Energie, weniger Bürokratie, eine Steuerpolitik, die Leistung belohnt statt bestraft, und vor allem Politiker, die den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken, anstatt ihn mit ideologischen Experimenten zu ruinieren.

Die Große Koalition liefert bisher keine Antworten

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat zwar im Wahlkampf vollmundig eine wirtschaftliche Erneuerung versprochen. Doch das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das vor allem in Infrastruktur fließen soll, ist nichts anderes als ein gigantischer Schuldenberg, der kommende Generationen belasten wird. Von einer echten Entlastung der Wirtschaft – etwa durch spürbare Steuersenkungen oder einen Abbau der regulatorischen Fesseln – ist bislang wenig zu sehen. Stattdessen wurde die Klimaneutralität bis 2045 sogar im Grundgesetz verankert, was die Deindustrialisierung weiter zementieren dürfte.

Die 32.000 bedrohten Arbeitsplätze in Bayern sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Bundesweit befindet sich die deutsche Industrie in einer Abwärtsspirale, die ohne radikales Umsteuern nicht zu stoppen sein wird. Wer in diesen unsicheren Zeiten sein Vermögen schützen möchte, tut gut daran, auf bewährte Werte zu setzen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher erwiesen – gerade in Phasen wirtschaftlicher Turbulenzen und politischer Unsicherheit bieten sie eine Stabilität, die weder Aktien noch Anleihen garantieren können.

„Wir haben zur Zeit teilweise das Problem, dass wir es mit Arbeitgebern zu tun haben, die hier in Deutschland erfolgreich sind, schwarze Zahlen schreiben und trotzdem Arbeitsplätze verlagern."

– so Horst Ott gegenüber dem Bayerischen Rundfunk. Doch vielleicht sollte sich der Gewerkschaftsfunktionär einmal fragen, warum profitable Unternehmen Deutschland den Rücken kehren. Die Antwort liegt nicht in der Gier der Unternehmer, sondern in einem Standort, der durch politische Fehlentscheidungen systematisch unattraktiv gemacht wurde.

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