
Aschaffenburg ein Jahr danach: Bürgermeister feiert „Zusammenhalt" statt Konsequenzen zu fordern

Es ist ein Jahrestag, der tief ins Mark der deutschen Gesellschaft trifft. Am 22. Januar 2025 riss ein ausreisepflichtiger Afghane namens Enamullah O. den zweijährigen Yanis und den 41-jährigen Kai-Uwe brutal aus dem Leben. Ein Messerangriff mitten in einem Park in Aschaffenburg, einer beschaulichen fränkischen Stadt, die an jenem Tag ihre Unschuld verlor. Doch wie gedenkt man solcher Tragödien? Wenn man dem SPD-Bürgermeister Jürgen Herzing zuhört, könnte man meinen, das Wichtigste sei gewesen, „Zeichen gegen rechts" zu setzen.
Phrasen statt Problemlösung
In einem Interview mit der dpa zeigte sich Herzing anlässlich des bevorstehenden Jahrestages vor allem über eines erfreut: die „klare Haltung vieler Akteure gegen Hass und Spaltung". Man reibt sich verwundert die Augen. Ein ausreisepflichtiger Straftäter, der längst nicht mehr in Deutschland hätte sein dürfen, ermordet zwei unschuldige Menschen – und der Bürgermeister spricht von „demokratischem Zusammenhalt"? Von „Solidarität"? Von der „Gefestigtheit" seiner Stadtgesellschaft?
Die Worte des SPD-Politikers klingen wie aus einem Handbuch für politisch korrektes Krisenmanagement. „Gerade, weil diese Gefühle so stark sind, dürfen wir sie nicht in eine Spirale der Gewalt und des Hasses münden lassen", mahnte Herzing. Aschaffenburg dürfe sich nicht „von Hass leiten lassen". Wer genau hasst hier eigentlich wen? Die trauernden Angehörigen? Die Bürger, die sich fragen, warum ein ausreisepflichtiger Mann überhaupt noch im Land war?
Die unbequemen Fragen bleiben unbeantwortet
Was Herzing geflissentlich ausblendet, sind die eigentlichen Ursachen dieser Tragödie. Enamullah O. hätte Deutschland längst verlassen müssen. Er war ausreisepflichtig – ein Status, der in diesem Land offenbar nicht mehr bedeutet als ein freundlicher Hinweis, den man getrost ignorieren kann. Die Behörden versagten auf ganzer Linie, und zwei Menschen bezahlten dafür mit ihrem Leben.
Statt diese systemischen Fehler anzuprangern, statt lautstark Konsequenzen zu fordern, statt die Verantwortlichen in der Politik zur Rechenschaft zu ziehen, flüchtet sich der Bürgermeister in wohlfeile Floskeln über „Mitmenschlichkeit und Rechtsstaatlichkeit". Welche Rechtsstaatlichkeit meint er? Jene, die es nicht schaffte, einen ausreisepflichtigen Straftäter des Landes zu verweisen?
Ein Täter ohne Schuld?
Der Täter wurde im Oktober 2025 vor Gericht für schuldunfähig erklärt und in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen – lebenslang, ohne Aussicht auf Entlassung. Für die Hinterbliebenen mag dies ein schwacher Trost sein. Für viele Bürger wirft es weitere Fragen auf: Wie konnte ein psychisch kranker, ausreisepflichtiger Mann so lange unbehelligt in Deutschland leben? Wer trägt die politische Verantwortung für dieses Versagen?
Die Realität hinter den schönen Worten
Die Kriminalitätsstatistiken sprechen eine deutliche Sprache. Deutschland erlebt seit Jahren eine Zunahme von Gewaltverbrechen, insbesondere von Messerangriffen. Die Täter sind nicht selten Menschen, die eigentlich gar nicht mehr hier sein dürften. Doch anstatt diese unbequeme Wahrheit anzusprechen, wird jede kritische Nachfrage reflexartig als „Hass" oder „Spaltung" diffamiert.
Bürgermeister Herzing zieht aus den Ereignissen sogar etwas „Positives": Die Tat habe ihn „sensibler gemacht für die Verletzlichkeit unseres Zusammenlebens". Man fragt sich unwillkürlich, ob diese Sensibilität auch für die Opfer und ihre Familien gilt – oder nur für das politische Narrativ, das um jeden Preis aufrechterhalten werden muss.
Was die Bürger wirklich denken
Die Gedenkfeier am Donnerstag wird sicherlich würdevoll ablaufen. Es werden Kerzen angezündet, Blumen niedergelegt und bewegende Reden gehalten. Doch viele Bürger – und das ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern entspricht dem Empfinden eines Großteils der deutschen Bevölkerung – haben genug von hohlen Phrasen und politischer Symbolik. Sie wollen echte Veränderungen. Sie wollen Politiker, die für Deutschland regieren und nicht gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung.
Die zunehmende Kriminalität, die vielen Messerangriffe, das Versagen bei Abschiebungen – all dies ist das Ergebnis einer jahrelangen Fehlpolitik, die endlich korrigiert werden muss. Ob die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hier tatsächlich einen Kurswechsel einleitet, bleibt abzuwarten. Die Bürger von Aschaffenburg – und ganz Deutschland – haben jedenfalls Besseres verdient als warme Worte und „Zeichen gegen rechts".
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