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Kettner Edelmetalle
19.02.2026
10:04 Uhr

100.000 Euro für „Happy Ramadan": Wie deutsche Städte den islamischen Fastenmonat mit Steuergeldern inszenieren

100.000 Euro für „Happy Ramadan": Wie deutsche Städte den islamischen Fastenmonat mit Steuergeldern inszenieren

Während in vielen deutschen Kommunen die Straßenbeleuchtung aus Spargründen gedimmt wird und marode Schulgebäude auf ihre Sanierung warten, finden einige Städte offenbar mühelos sechsstellige Summen für ein ganz besonderes Anliegen: die öffentlichkeitswirksame Illumination des islamischen Fastenmonats Ramadan. Frankfurt am Main und Köln preschen dabei als selbsternannte Vorreiter voran – und werfen damit Fragen auf, die weit über die bloße Straßendekoration hinausreichen.

Leuchtschrift statt Leitkultur

Seit Dienstag erstrahlt in der Frankfurter „Freßgass" ab 18 Uhr der beleuchtete Schriftzug „Happy Ramadan" – eine Grußformel, die ironischerweise in muslimischen Gemeinden selbst kaum gebräuchlich ist. Übliche Segenswünsche lauten „Ramadan Mubarak" oder „Ramadan Kareem". Doch offenbar war den Verantwortlichen der englischsprachige Lifestyle-Gruß wichtiger als religiöse Authentizität. Man fragt sich unwillkürlich: Geht es hier wirklich um Respekt vor dem Islam – oder eher um eine politische Inszenierung, die mit der gelebten Glaubenspraxis wenig gemein hat?

Bereits im dritten Jahr in Folge lässt die Stadt Frankfurt diese Beleuchtung installieren. Das Budget dafür beträgt rund 100.000 Euro. Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg begründet die Aktion als Zeichen gegen „antimuslimischen Rassismus" und für ein „respektvolles Miteinander". Die Beleuchtung stehe für „eine vielfältige Stadt, in der muslimisches Leben ganz selbstverständlich dazugehört". Selbstverständlich. So selbstverständlich, dass man es offenbar mit einer sechsstelligen Summe unterstreichen muss.

Köln zieht nach – mit privaten Mitteln

Einen etwas anderen Weg geht Köln. Dort wird die Ramadan-Beleuchtung nicht von der Stadt, sondern vom Verein „The Ramadan Project" organisiert und über private Spenden sowie Sponsoren finanziert. Der Verein übernimmt Auf- und Abbau sowie die Stromkosten. In diesem Jahr soll die Zahl der Lichtelemente auf der Venloer Straße im Stadtteil Ehrenfeld von 21 auf 35 Installationen steigen. Man mag dem Kölner Modell zumindest zugutehalten, dass hier nicht der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird.

Doch die Entwicklung beschränkt sich längst nicht mehr auf die beiden Rhein-Main-Metropolen. Auch München plant zum Ende des Ramadan eine Beleuchtung an einem repräsentativen Gebäude, und Freiburg im Breisgau feiert 2026 seine Premiere mit einer eigenen Ramadan-Illumination. In Berlin und Essen gab es in einzelnen Stadtteilen bereits ähnliche Initiativen, deren Fortführung allerdings noch unklar sei.

Die schleichende Normalisierung

Was hier als harmlose Straßendekoration daherkommt, ist in Wahrheit ein kulturpolitisches Statement von erheblicher Tragweite. Rund 5,5 Millionen Muslime leben in Deutschland und sind während des Ramadan – der in diesem Jahr am 19. Februar begann und am 20. März mit dem Fest des Fastenbrechens endet – zum Fasten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang aufgerufen. Ausgenommen sind Kranke, Schwangere, Stillende und Reisende.

Niemand wird ernsthaft bestreiten wollen, dass Religionsfreiheit ein hohes Gut ist. Doch die Frage drängt sich auf: Wann hat eigentlich die öffentliche Hand begonnen, religiöse Feste einzelner Glaubensgemeinschaften mit derartiger Hingabe – und vor allem mit derartigen Summen – im Straßenbild zu verankern? Frankfurt verweist darauf, dass man auch das jüdische Chanukka-Fest finanziell unterstütze und die Weihnachtsdekoration in allen Stadtteilen übernehme. Doch der Vergleich hinkt gewaltig: Weihnachten ist seit Jahrhunderten tief in der deutschen Kultur verwurzelt. Es ist kein importiertes Brauchtum, sondern das kulturelle Fundament dieses Landes.

Verbände nutzen den Ramadan als politische Bühne

Auch die muslimischen Organisationen lassen sich die Gelegenheit nicht entgehen, den Fastenmonat mit politischen Botschaften aufzuladen. Ali Mete, Sprecher des Koordinationsrats der Muslime in Deutschland (KRM), bezeichnete den Ramadan als „Zeit der Orientierung", in der man sich „persönlich und als Gemeinschaft prüfen und weiterentwickeln" könne. Ercan Karakoyun von der Stiftung Dialog und Bildung rief dazu auf, Nichtmuslime zu gemeinsamen Fastenbrechen einzuladen, und beschrieb den Ramadan als „Brücke". Solche persönlichen Erfahrungen wögen „schwerer als jede politische Debatte oder jedes abstrakte Bekenntnis gegen Hass".

Schöne Worte. Doch man darf sich fragen, ob diese Brücke tatsächlich in beide Richtungen begehbar ist – oder ob hier nicht vielmehr eine Einbahnstraße der kulturellen Anpassung gepflastert wird, auf der sich stets nur eine Seite bewegen soll. Wo sind die vergleichbaren Aufrufe muslimischer Verbände, an christlichen Feiertagen teilzunehmen? Wo ist die leuchtende „Frohe Ostern"-Installation in Ehrenfeld?

Ein Land verliert seine kulturelle Identität

Der muslimische Bevölkerungsanteil in Frankfurt liegt bei etwa 15 Prozent. Das ist eine relevante Minderheit, keine Frage. Doch rechtfertigt das eine derart offensive öffentliche Inszenierung eines religiösen Festes, das der Mehrheitsgesellschaft fremd ist? Die Antwort der politischen Klasse scheint eindeutig: Ja, unbedingt, und am besten noch mehr davon.

Was dabei auf der Strecke bleibt, ist die ehrliche Debatte darüber, welche kulturelle Prägung dieses Land eigentlich haben soll. Deutschland ist historisch ein christlich-abendländisch geprägtes Land. Diese Prägung zu bewahren ist kein Ausdruck von Intoleranz, sondern von kulturellem Selbstbewusstsein. Doch genau dieses Selbstbewusstsein scheint der politischen Klasse in Deutschland abhanden gekommen zu sein – ersetzt durch einen vorauseilenden Multikulturalismus, der sich in leuchtenden Schriftzügen manifestiert, während die eigenen Traditionen zunehmend in den Hintergrund gedrängt werden.

Der Ramadan mag für gläubige Muslime eine Zeit der inneren Einkehr und des spirituellen Wachstums sein. Dagegen ist nichts einzuwenden. Doch die zunehmende Verstaatlichung und Kommerzialisierung dieses Festes im öffentlichen Raum – finanziert mit dem Geld aller Steuerzahler – ist ein Symptom einer tiefgreifenden kulturellen Verunsicherung, die Deutschland erfasst hat. Ein Land, das seine eigene Identität nicht mehr zu definieren wagt, wird am Ende von anderen definiert.

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