280.000
Kunden
Sicherer
Versand

Goldgulden Petrus und Kölner Stadtwappen (1371-1463 | Heiliges Römisches Reich)

12 Bewertungen
Durchschnittliche Bewertung: 5,0 von 5 Sternen
1.590,00 €
aktuell nicht lieferbar

Leider ist dieser Artikel derzeit ausverkauft. Gerne senden wir Ihnen unmittelbar eine E-Mail, sobald dieses Produkt bei uns wieder verfügbar ist.

  • checkmark greenOriginal-Goldgulden mit Petrus und Kölner Wappen aus dem Spätmittelalter – massives Gold mit echter Geschichte
  • checkmark greenJedes Stück ein handgeprägtes Unikat mit Patina und Echtheitszertifikat – Nummer 1 der Kategorie Deutschland
  • checkmark greenSeltenheit plus Goldwert: bewährter Krisenschutz zum Weitergeben, versichert und anonym geliefert
Artikel-Nr: 2260695
Preisalarm
teilen
BeschreibungTechnische Daten

Original des Mittelalters

Rheinischer GoldguldenKölner Goldgulden

Vorderseite des StücksRückseite des Stücks

Sie sehen die Vorderseite.

Zwischen dem Tag, an dem dieses Stück entstand, und dem Tag, an dem Sie es in die Hand nehmen, liegen rund

600Jahre

  • Von Hand geprägt
  • Original, keine Nachprägung
  • 23 mm Durchmesser
  • 30 Tage Rückgaberecht

Einordnung

Sieben Münzen, sieben Systeme.

Das Mittelalter kannte kein Weltgeld. Was einen Tagesritt weiter zählte, war eine eigene Frage, und wer Handel trieb, rechnete ständig um. Diese sieben Stücke stehen für sieben Antworten darauf.

  1. 621 bis 907

    Kaiserliches China

    China goss sein Geld, statt es zu prägen: flüssige Bronze in Formen, am Ende ein rundes Stück mit quadratischem Loch, damit sich tausend davon auf eine Schnur ziehen ließen. Kaiser Gaozu ließ 621 den Kaiyuan Tongbao einführen und schrieb ihm ein Gewicht vor, aus dem danach die chinesische Gewichtseinheit Qian wurde. Fast dreihundert Jahre blieb dieses Stück der Standard.

  2. 8. bis 9. Jahrhundert

    Kalifat der Abbasiden

    Von Bagdad aus regierte die größte Macht der damaligen Welt, und ihr Silberdirhem lief von Zentralasien bis nach Skandinavien. Er trägt kein Bild, nur Schrift: Glaubensbekenntnis, Prägeort, Jahr und Herrscher. Wikingergräber in Schweden sind voll davon, weil der Handel über die russischen Flüsse bis an die Ostsee reichte.

  3. 1099 bis 1268

    Kreuzfahrerstaaten

    Nach der Eroberung Antiochias 1098 prägten die neuen Fürsten eigenes Geld, und es sieht aus, wie ihre Lage war: westliche Denarform, ein Kreuz, dazu ein behelmter Kopf, und Umschriften, die zwischen Lateinisch und Griechisch schwanken. Geld eines Staats, der zwischen zwei Welten lag und keine zweihundert Jahre hielt.

  4. 1284 bis 1797

    Republik Venedig

    Venedig führte 1284 unter dem Dogen Giovanni Dandolo den Golddukaten ein, später Zecchine genannt, mit 3,545 Gramm des reinsten Goldes, das die mittelalterliche Metallurgie herstellen konnte. An diesem Standard änderte die Republik bis zu ihrem Ende 1797 nichts. Über fünfhundert Jahre dasselbe Gewicht, dasselbe Bild: deshalb galt die Zecchine von Alexandria bis Antwerpen.

  5. 1371 bis 1463

    Rheinischer Goldgulden

    Im Reich prägten die Erzbischöfe von Köln, Mainz und Trier zusammen mit der Pfalz nach dem Vorbild des Florentiner Guldens und stimmten ihre Münzen untereinander ab. Köln setzte den Apostel Petrus auf die Vorderseite und das Stadtwappen auf die Rückseite. Der rheinische Gulden wurde die Leitwährung des Reichs, in der man Preise nannte, auch wenn man mit Pfennigen bezahlte.

    Ihr Stück

  6. 1381 bis 1407

    Meißnischer Groschen

    Der Fürstengroschen kam aus dem Silber des Erzgebirges und sollte dem rheinischen Gulden standhalten: rund dreiundzwanzig Stück auf einen Gulden. Ab 1396 prägte man ihn mit deutlich weniger Silber und sott die Rohlinge in Weinstein, damit die Oberfläche weiß blieb. Von außen sah der Groschen aus wie vorher.

  7. 14. bis 15. Jahrhundert

    Hohlpfennig

    Der kleinste Nenner des Alltags: ein Blättchen Silber, einseitig in eine weiche Unterlage geschlagen, sodass das Bild vorn heraussteht und hinten hohl bleibt. Schweidnitz in Schlesien setzte einen Eber darauf, das Wappentier der Stadt. Vierzehn Millimeter, ein Fünftel Gramm, und damit wurden Tuch, Getreide und Fuhrlohn bezahlt.

Zwei Antworten auf dieselbe Frage.

Nichts ändern

Die Zecchine behielt über fünfhundert Jahre Gewicht, Feingehalt und Bild. Genau diese Sturheit machte sie zur Handelswährung des Mittelmeers: Wer sie annahm, musste sie nicht prüfen.

Jedes Jahr neu

Hohlpfennige wurden in manchen Gegenden regelmäßig verrufen, teils zweimal im Jahr: altes Geld wurde ungültig und musste gegen neues getauscht werden. Die Gebühr dabei war oft die einzige Steuereinnahme des Münzherrn, und wer zu spät kam, verlor einen Teil seines Geldes. Geld mit Verfallsdatum, sechshundert Jahre vor dem Begriff.

Aufbewahren

Dünner, als Sie denken.

Mittelalterliche Münzen sind keine modernen Ronden. Ein Hohlpfennig ist ein Fünftel Gramm Silberblech und verbiegt sich zwischen zwei Fingern, Gold ist weich genug, dass ein Fingernagel Spuren hinterlässt, und die dunkle Schicht auf Silber und Bronze ist Patina: über Jahrhunderte gewachsen, in Sammlerkreisen ein Echtheitsmerkmal und durch Putzen nicht zurückzuholen.

  • Flach lagern, nicht stapeln

    Dünne Schrötlinge brauchen eine Unterlage über die ganze Fläche. Eine Kapsel oder ein Münzrähmchen, kein loser Beutel, in dem sich das Blech an einer Kante aufstellt.

  • Nur am Rand anfassen

    Fingerabdrücke enthalten Säure und Salz. Nehmen Sie das Stück zwischen Daumen und Zeigefinger am Rand, über einer weichen Unterlage.

  • Keine Mittel, keine Bürste

    Kein Essig, kein Silberputztuch, kein Ultraschall. Wer eine Verkrustung entfernen möchte, lässt das einen Restaurator machen, nicht die Küche.

Goldgulden mit Petrus und Kölner Wappen – über ein halbes Jahrtausend Handelsgeschichte in Ihrer Hand

  • Erhaltung: Diese Stücke sind Umlaufware – und sie sehen auch so aus. Dunklere Patina, individuelle Zentrierung, kleine Kerben, Abnutzungen, stellenweise schwächer ausgeprägte Legendenpartien: Das sind keine Mängel, sondern Biografie. Jede Spur stammt aus Händen, die vor Jahrhunderten Waren, Fracht oder Schulden damit beglichen haben. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers ausfallen können, weicht das gelieferte Exemplar von der Abbildung ab. Bitte verstehen Sie das Foto im Shop ausdrücklich als Beispielbild: Optik, Gewicht im Detail und Erhaltung variieren aus historischen Gründen von Stück zu Stück. Sie erwerben ein Original.

  • Motiv: Auf der Vorderseite der heilige Petrus, Patron des Erzbistums Köln, mit Schlüssel und Krummstab; die Rückseite trägt Wappenschilde im Dreipass – die Handschrift der rheinischen Kurfürsten und ihres Münzvereins.

  • Material und Feinheit: Massives Gold; der Feingehalt fällt je nach Prägeperiode unterschiedlich aus, denn die Münzverträge des Spätmittelalters bewegten sich zwischen rund 23½ und 19 Karat.

  • Hersteller: Diverse mittelalterliche Münzstätten im Erzbistum Köln – überliefert sind unter anderem Bonn, Riel und Deutz.

  • Format: 23 mm Durchmesser bei etwa 3,9 g Rohgewicht – ein handliches, erstaunlich dünnes Goldplättchen.

  • Sicherheit: Lieferung mit Echtheitszertifikat, Versand ausschließlich als Werteversand.

Köln war im Spätmittelalter eine der großen Wirtschaftsmetropolen Europas. Wer hier Tuch, Wein oder Waffen kaufte, zahlte in Gulden – und genau so ein Stück halten Sie mit diesem Goldgulden in der Hand. Die Kölner Erzbischöfe besaßen das Goldmünzprivileg seit 1346, und was daraus entstand, wurde zur Leitwährung des Rheinlands.

Petrus mit Schlüssel: ein Motiv von seltener Ausstrahlung

Der Avers zeigt den Apostelfürsten Petrus, Schutzpatron des Kölner Doms und des Erzstifts. Schlüssel, Kreuzstab, Nimbus – jedes Detail ist Programm, jedes Detail von Hand in den Stempel geschnitten. Die Rückseite gehört der Politik: Im Dreipass erscheinen die Wappen der Vertragspartner, also Mainz, Trier und Pfalz/Bayern, dazu der Kölner Schild. Diese Wappenrückseite ist das Markenzeichen des Rheinischen Münzvereins, den die vier Kurfürsten 1386 gründeten. Kleiner Nebeneffekt für Sammler: Weil jede Münzstätte, jeder Erzbischof und jede Vertragsrunde eigene Varianten hervorbrachte, ist kaum ein Stück wie das andere.

Warum jedes Exemplar ein Original ist

  • Individuelle Zentrierung: Hammerprägung von Hand – Legenden können randnah oder teils schwächer ausgeprägt sein.

  • Spuren des Umlaufs: Kerben, kleine Abnutzungen und dunklere Patina erzählen davon, dass diese Münze tatsächlich Handel finanziert hat.

  • Diverse Jahrgänge und Münzstätten: Prägejahr, Prägeort und Rückseitenvariante können abweichen.

  • Abbildung als Beispiel: Das gelieferte Exemplar unterscheidet sich aus historischen Gründen in Optik und Erhaltung – Sie bekommen ein Original, kein Serienprodukt.

Genau darin liegt der Reiz. Eine spiegelblanke PP-Prägung von heute ist perfekt, aber austauschbar; dieser Goldgulden ist ein Zeitzeuge. Viele der einst reichlich geprägten Stücke wanderten über die Jahrhunderte in den Schmelztiegel, was die Überlieferung entsprechend dünn macht.

Im Vergleich zu modernen Anlagemünzen

Klassische Goldmünzen wie Krügerrand oder Wiener Philharmoniker punkten mit exakt definiertem Feingewicht, enger Spanne und weltweiter Handelbarkeit – ideal für den reinen Gewichtsaufbau. Der historische Goldgulden spielt in einer anderen Liga: Sein Wert speist sich aus Goldgehalt und Seltenheit, aus Handwerk und Provenienz. Er steht in einer Reihe mit den großen Handelsmünzen seiner Epoche, etwa dem Florentiner Fiorino oder der venezianischen Zecchine. Wer beides kombiniert – moderne Barren und Münzen als Basis, historische Raritäten als Sahnehäubchen – deckt zwei Bedürfnisse zugleich ab.

Gold: die älteste Währung der Menschheit

Seit über 6.000 Jahren dient das Edelmetall als Wertspeicher, und es hatte in dieser gesamten Zeit nie einen Wert von null. Papierwährungen kamen und gingen; Gold blieb. Das macht es zum bewährten Inflationsschutz und zum handfesten Krisenschutz – knapp im Angebot, weltweit anerkannt, jederzeit liquide. Nicht ohne Grund horten Zentralbanken bis heute Goldreserven, während sie selbst Fiat-Geld drucken. Ein steuerlicher Hinweis am Rande: Gewinne aus dem Verkauf von physischem Gold sind nach einer Haltedauer von mindestens einem Jahr in Deutschland grundsätzlich steuerfrei.

Diese Münze wurde geprägt, als Köln Europas Handel mitbestimmte – und sie glänzt bis heute. Gold verliert seinen Glanz nicht, weder physisch noch als Wertspeicher.

Für Sammler mittelalterlicher Münzen, für Freunde rheinischer Geschichte und für alle, die Sachwerte über Generationen weitergeben möchten, ist dieser seltene Goldgulden ein besonderes Stück. Sichern Sie sich ein Original aus dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation – inklusive Echtheitszertifikat und versichertem Werteversand.

Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.

Ähnliche Produkte werden geladen
Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“