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Münzsatz der Kaiserzeit unter Wilhelm II. (1890-1918)

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  • Echte Originale: sechs Kursmünzen
  • Zwei Silbermünzen: aus 900er Silber
  • Prächtige Motive: großer Reichsadler
Artikel-Nr: 2260510
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BeschreibungTechnische Daten

Originale aus dem Kaiserreich · Wilhelm II.

Was auf einer Mark stehen mussSechs Münzen,1 Pfennig bis 1 Mark.

Münzsatz der Kaiserzeit, Wilhelm II., ein Stück des Satzes
Münzsatz der Kaiserzeit, Wilhelm II., ein Stück des Satzes, Rückseite

Münzsatz der Kaiserzeit, Wilhelm II., ein Stück des Satzes

Wert, Jahr, Reichsadler und ein Buchstabe für die Prägestätte: Das alles schrieb ein Gesetz vor. Der Satz vereint sechs Münzen von 1 Pfennig bis 1 Mark auf einer Karte.

Was das Gesetz vorschreibt

Wert, Jahr, Adler und ein Buchstabe

Für die Mark und die kleineren Münzen legte das Münzgesetz von 1873 fest, was auf ihnen steht:

„tragen auf der einen Seite die Werthangabe, die Jahreszahl und die Inschrift »Deutsches Reich«, auf der andern Seite den Reichsadler und das Münzzeichen“

Münzgesetz vom 9. Juli 1873

Die Münzen von 1 Mark bis 1 Pfennig waren im ganzen Reich einheitlich.

  • DeutschesDas Wort DEUTSCHES, links im Bogen

  • WertDer Wert im Eichenkranz

  • JahrDas Jahr der Prägung

1/6 Taler Preußen, Rückseite mit dem Wert

Vor der Mark

Im Gesetz: ein Sechstel Taler, eine halbe Mark

Das Münzgesetz von 1873 ließ Silbermünzen deutschen Gepräges zu einem Sechstel Taler als halbe Mark annehmen und zu einem Drittel Taler als eine Mark.

Zum Sechstel Taler

Das Münzzeichen

Ein Buchstabe sagt, wo sie geprägt wurde

Auch die Mark und die kleineren Münzen tragen ein Münzzeichen: einen Buchstaben, der die Prägestätte nennt. A steht für Berlin, J für Hamburg, F für Stuttgart.

„Unten das Münzzeichen J für Hamburg.“

Münzkabinett Berlin, 10 Mark Hamburg 1875

Auf dem Foto der Mark im Satz steht ein J. Weil die Sätze aus verschiedenen Jahrgängen kommen, kann Ihre Mark einen anderen Buchstaben tragen.

Das Münzzeichen auf dem Foto
20 Mark Preußen, Wilhelm II., Rückseite mit Reichsadler und Wert

Das Gold der Mark

Das Gold des Kaiserreichs

Zwanzig und zehn Mark in Gold, 900/1.000: Ein Zwanzigmarkstück wiegt 7,96 Gramm, davon sind 7,17 Gramm Feingold.

Zu 20 Mark in Gold

Die Mark in Silber

Die Silbermark in der Hand

Als Silbermünzen schrieb das Münzgesetz von 1873 Stücke zu fünf, zwei und einer Mark vor, dazu zu fünfzig und zwanzig Pfennig. Aus einem Pfund Feinsilber sollten 100 Einmarkstücke entstehen, so hat eine Mark 5 Gramm Feinsilber.

„Niemand ist verpflichtet, Reichssilbermünzen im Betrage von mehr als zwanzig Mark …“

Gemeint ist: Silbermünzen musste niemand für Beträge über 20 Mark annehmen.

Münzgesetz vom 9. Juli 1873

Die halbe Mark heißt im Gesetz Fünfzigpfennigstück: 400 Stück aus einem Kilogramm Feinsilber, also 2,5 Gramm Silber je Stück.

Das Dreimarkstück gibt es seit einem Gesetz von 1908. Es trat an die Stelle des Vereinstalers, der seit 1907 verboten war, und enthält 15 Gramm Feinsilber.

1/2 Mark, Wertseite im Eichenkranz
20 mmHalbe Mark
1 Mark, Wertseite im Eichenkranz
24 mmEine Mark
3 Mark, Rückseite mit Reichsadler und Wert
33 mmDrei Mark
3 Reichsmark 1925, Wertseite mit 3 REICHS MARK im Eichenkranz

Rentenmark und Reichsmark

Seit 1924 die Reichsmark

Das Münzgesetz vom 30. August 1924 führte die Reichsmark ein; im Oktober 1924 kam sie neben der Rentenmark in Umlauf, eins zu eins.

Zu 3 Reichsmark 1925

Reichsmark 2026, 1 Unze Silber, Wertseite

Unsere Prägungen

Was unsere Prägungen aufgreifen

Unsere Prägungen tragen den Schriftzug 1 Reichsmark oder 1 Mark im Eichenkranz. Sie sind neu geprägt, keine Reichsmark von damals und kein Zahlungsmittel des Reichs.

Zur Reichsmark 2026

Auf einen Blick

Art
Satz aus Originalen
Epoche
Kaiserreich
Herrscher
Wilhelm II.
Stückzahl
6 Stück
Inhalt
1 Mark, 1/2 Mark, 10, 5, 2 und 1 Pfennig
Verpackung
Blisterkarte

Angaben nach unseren Produktdaten, den Münzgesetzen und dem Foto. Jahrgang und Münzzeichen Ihres Stücks können vom Foto abweichen.

Original und Neuprägung

Links eine Mark aus dem Kaiserreich, rechts unsere Prägung aus 1/200 Unze Feingold, die DEUTSCHES REICH und 1 MARK im Eichenkranz aufgreift.

Die eine war Geld im ganzen Reich, die andere ist neu geprägt: zwei Stücke, ein Bild.

Jedes Zeichen auf einer Mark hat seinen Grund.

Wie die Mark entstand: das Gold des Kaiserreichs

Münzsatz der Kaiserzeit unter Wilhelm II. – sechs Originale aus dem Deutschen Kaiserreich

Wer ein Stück greifbare deutsche Geschichte sucht, findet es in diesem Münzsatz aus der Zeit von Kaiser Wilhelm II. (1890–1918). Sechs originale Kursmünzen des Deutschen Kaiserreiches, sorgsam zusammengestellt und in einer hochwertigen Blisterkarte präsentiert – kein Nachguss, keine Replik, sondern echtes Zahlgeld, das einst von Hand zu Hand ging. Genau das macht den besonderen Reiz aus: Diese Stücke haben den Alltag der Menschen in Deutschland zur Kaiserzeit begleitet.

Das enthält der Satz

Der Münzsatz vereint die klassischen Kleinmünzen vom Pfennig bis zur Mark. Vier Nominale stammen aus unedlen Metallen, zwei Werte sind aus echtem Silber geprägt:

  • 1 Pfennig – Kupfer

  • 2 Pfennig – Kupfer

  • 5 Pfennig – Kupfer-Nickel

  • 10 Pfennig – Kupfer-Nickel

  • ½ Mark – 900er Silber

  • 1 Mark – 900er Silber

Das Gesamtgewicht des Satzes liegt bei rund 53 g. Die Prägejahre fallen in die Regierungszeit von Wilhelm II. und variieren von Münze zu Münze, ebenso der Erhaltungsgrad – jedes Set ist damit ein kleines Unikat.

Motive: Wertangabe und Reichsadler

Die Gestaltung folgt dem einheitlichen Reichsmünzsystem, das für das gesamte Deutsche Kaiserreich galt. Auf der Vorderseite tragen die Münzen die Wertangabe, die Rückseite zeigt den Reichsadler. Seit 1890 wurde der Adler in der größeren, prächtigen Ausführung („Großer Adler“) geprägt. Die 1-Mark-Münze umrahmt ihren Nennwert mit einem feinen Eichenlaubkranz – ein Sinnbild deutscher Münzkunst dieser Epoche. Geprägt wurden die Kleinmünzen reichsweit in mehreren Münzstätten, von Berlin und Preußen bis Hamburg, und doch trugen sie bis auf das Prägezeichen ein einheitliches Bild.

Geschichte zum Anfassen

Mit der Reichsgründung 1871 entstand erstmals eine einheitliche Währung „Mark und Pfennig“, die das jahrzehntelange Durcheinander der Taler- und Guldensysteme in Deutschland beendete. Die Kleinmünzen waren das Geld des Alltags – mit ihnen bezahlten Arbeiter, Händler und Familien ihre täglichen Einkäufe. Wer diese Münzen aus der Zeit von Kaiser Wilhelm II. in der Hand hält, spürt die Atmosphäre einer Epoche zwischen industriellem Aufschwung, Kaiserreich und dem Vorabend des Ersten Weltkriegs.

Für Sammler und Anleger

Dieser Satz ist in erster Linie ein Sammlerprodukt mit historischem und numismatischem Reiz. Originale Kursmünzen des Deutschen Kaiserreiches sind endlich – es werden keine neuen mehr geprägt, was historische Stücke auf lange Sicht begehrt macht. Gerade die beiden Silbermünzen verbinden den Sammelwert mit dem beständigen Materialwert des Edelmetalls. Gold und Silber gelten seit jeher als wertbeständige Sachwerte, die über Generationen hinweg Vertrauen genießen und sich als Bewahrer von Werten bewährt haben.

Ein idealer Einstieg in die Welt der historischen deutschen Münzen – kompakt, repräsentativ und mit echtem Silberanteil.

Ob als Geschenk, als Grundstock einer Sammlung oder als greifbares Andenken an die deutsche Kaiserzeit: Dieser Münzsatz vereint Geschichte, Handwerkskunst und Sammlerfreude in einer ansprechenden Präsentation. Sichern Sie sich sechs echte Zeitzeugen aus den letzten Jahrzehnten des Deutschen Kaiserreiches.

Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.

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