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Konzern-Sozialismus geplant? Das prophezeit Klaus Schwab im Buch Great Reset

Böse Zungen sagen, Klaus Schwab und der WEF wollten mit dem Great Reset dem Mittelstand den Garaus machen. Was ist dran? Wir haben uns das Buch „Great Reset“ von Schwab näher angeschaut.

Der Mittelstand ist in den Worten des vormaligen Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier das „Rückgrat der deutschen Wirtschaft“. Kleine und mittlere Unternehmen stehen für 40 Prozent der Gesamtwertschöpfung, 56 Prozent aller Arbeitsplätze und 80 Prozent der betrieblichen Ausbildungsplätze. Zum Mittelstand gehört dabei, wer weniger als 50 Mio. Umsatz pro Jahr erwirtschaftet und weniger als 500 Mitarbeiter beschäftigt.

Klaus Schwab benutzt das Wort „Mittelstand“ in der deutschen Übersetzung des Great Reset kein einziges Mal. Überhaupt krankt das ganze Werk laut dem Journalisten Ralph Malisch daran, „dass nie ganz klar wird, was Prognose, was aus dem Istzustand abgeleitete Notwendigkeit, was Handlungsempfehlung und was bloßes Werturteil der Autoren über eine aus ihrer Sicht wünschenswerte Zukunft ist.“ Soll heißen: Es bleibt unklar, ob Klaus Schwab bloß Voraussagen macht oder seine eigene Meinung darüber ausbreitet, wie die Zukunft aussehen sollte oder wird.

Gleichwohl treffen sich alljährlich zahlreiche Regierungschefs und Konzernbosse in Davos. Was Klaus Schwab sagt, hat also Gewicht. Hier kommen die vier wichtigsten Prognosen Schwabs über die Wirtschaft.

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1. Der Staat wird sich mehr in die Wirtschaft einmischen

Schwab glaubt, dass der Staat weiter wachsen wird. Etwa werde es nach der Corona-Krise einen Mindestlohn geben, vermutet er. In den Medien hat sich Schwab bereits für ein bedingungsloses Grundeinkommen ausgesprochen. Im „Great Reset“ schreibt Schwab:

In der Zeit nach der Pandemie wird die Wirtschaft viel stärkeren staatlichen Eingriffen ausgesetzt sein als in der Vergangenheit. Die wohlwollende (oder anderweitige) stärkere Einmischung von Regierungen in das Leben von Unternehmen und die Führung ihrer Geschäfte wird länder- und branchenabhängig sein und daher viele verschiedene Erscheinungsformen annehmen.

„Great Reset“, deutsche Übersetzung

Die Staatseingriffe dürften wohl vor allem den Mittelstand treffen. Konzerne können durch Abwanderung ins Ausland Steuern vermeiden. Sie können sich günstiger am Kapitalmarkt finanzieren, weil sie – im Gegensatz zu den meisten Mittelständlern – Anleihen und Aktien ausgeben können.

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2. Kein shareholder-, sondern stakeholder-Kapitalismus

Klaus Schwab lehnt die traditionelle Form der Marktwirtschaft ab, in der die Unternehmer bestimmen, was sie mit ihrem Unternehmen anstellen, solange sie sich an die geltenden Gesetz halten (shareholder-Kapitalismus). Schwab wirbt stattdessen für einen Ansatz, den er stakeholder-Kapitalismus nennt: Dabei soll die Öffentlichkeit – also z.B. Regierungen, NGOs oder internationale Organisationen – entscheiden, wie sich Unternehmen zu verhalten haben.

Ob man nun offen dafür eintritt oder nicht, niemand würde nun leugnen, dass der grundlegende Zweck von Unternehmen nicht mehr nur das zügellose Streben nach finanziellem Gewinn sein kann; es ist nun an ihnen, allen ihren Stakeholdern zu dienen, nicht nur denen, die Aktien besitzen.

„Great Reset“, deutsche Übersetzung

Klaus Schwab fordert im Great Reset, dass sich Unternehmen und Staat in Partnerschaften zusammen tun. Diese Firmen, die dann vom Staat subventioniert werden, sollten „vom öffentlichen Interesse und nicht vom Profitstreben“ geleitet sein. Doch wer legt fest, was das öffentliche Interesse ist beziehungsweise wer das öffentliche Interesse vertritt? Möglicherweise werden bestimmte „Stakeholder“ als Sprecher der Gesellschaft auserkoren, während andere ausgeschlossen werden.

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3. Konzerne profitieren, Kleinbetriebe gehen pleite

Große Konzerne werden vom Great Reset eher profitieren, während kleine Firmen in Schwierigkeiten geraten werden, schreibt Schwab.

Abgesehen von den wenigen Sektoren […], wird der Weg in der Ära nach der COVID-19-Pandemie anspruchsvoll und manchmal tückisch sein. […]. Für kleine Unternehmen, die im Durchschnitt mit kleineren Bargeldreserven und dünneren Gewinnspannen arbeiten, sind die Schwierigkeiten tendenziell größer als für große Unternehmen. In Zukunft werden die meisten von ihnen mit Kosten-Einnahmen-Verhältnissen zu kämpfen haben, die sie gegenüber größeren Konkurrenten benachteiligen.

„Great Reset“, deutsche Übersetzung

Anderswo schreibt Schwab, dass große Unternehmen in der Nach-Corona-Zeit „größer werden“, während kleine Firmen verschwinden:

In Frankreich und im Vereinigten Königreich schätzen mehrere Stimmen aus der Branche, dass bis zu 75% der unabhängigen Restaurants die Schließungen und die anschließenden sozialdistanzierenden Maßnahmen nicht überleben könnten. Die großen Ketten und Fast-Food-Giganten werden es schaffen. Dies wiederum deutet darauf hin, dass große Unternehmen größer werden, während die kleinsten schrumpfen oder verschwinden werden. Eine große Restaurantkette zum Beispiel hat bessere Chancen, ihren Betrieb aufrechtzuerhalten, da sie von mehr Ressourcen und letztlich von weniger Wettbewerb im Zuge von Konkursen kleinerer Betriebe pro

„Great Reset“, deutsche Übersetzung

Doch ist die Monopolisierung nicht eine Folge der Lockdown-Politik und der bürokratischen Wirtschaftspolitik, die das WEF und Schwab gutheißen? Absolventen des Young-Global-Leader-Programms sind in Deutschland vorne dabei, entsprechende Politik umzusetzen, etwa Jens Spahn und Annalena Baerbock. Und ist es Klaus Schwab und dem WEF nicht ganz Recht, wenn kleine Unternehmen verschwinden? Die Mitglieder und Financiers des WEF sind schließlich rund 1000 internationale Großkonzerne.

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4. Ganze Branchen werden verschwinden

Klaus Schwab sagt auch voraus, dass große Teile der Tourismus- oder Gastronomiebranche nicht wieder aufstehen könnten.

Abgesehen von den wenigen Sektoren, in denen die Unternehmen im Durchschnitt von starkem Rückenwind profitieren werden (vor allem in den Bereichen Technologie, Gesundheit und Wellness), wird der Weg in der Ära nach der COVID-19-Pandemie anspruchsvoll und manchmal tückisch sein. Für einige, wie Unterhaltung, Tourismus oder Gastronomie, ist eine Rückkehr zu einem Umfeld vor der Pandemie in absehbarer Zeit unvorstellbar (und in einigen Fällen vielleicht nie…). Für andere, wie die verarbeitende Industrie oder die Nahrungsmittelindustrie, geht es eher darum, Wege zu finden, sich auf den Schock einzustellen und einige neue Trends (wie die digitalen) zu nutzen, um in der Zeit nach der Pandemie zu gedeihen.

„Great Reset“, deutsche Übersetzung

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