Gold Tafelbarren
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50 x 1g Gold Tafelbarren Combibarren (Goldplättchen)
100 x 1g Goldbarren Heimerle und Meule UnityBox
32 x 1g Goldbarren Heimerle und Meule UnityBar
5 x 1g Gold Tafelbarren Combibarren (Valcambi)
5 x 1g Goldbarren Heimerle und Meule UnityBar
10 x 1g Gold Tafelbarren Combibarren (Valcambi)
100 x 1g Gold Tafelbarren (Combibar)
5 x 1g Gold Heimerle und Meule Malta Münzbarren UnityBar
3g Goldbarren "Gold statt Geld" (Valcambi)
50 x 1g Goldbarren Heimerle und Meule UnityBar
10 x 1g Goldbarren Heimerle und Meule UnityBar
100 x 1g Gold Heimerle und Meule Malta Münzbarren UnityBox
50 x 1g Gold Tafelbarren Combibar (Made in Germany)
10 x 1g Gold Heimerle und Meule Malta Münzbarren UnityBar
20 x 1/10 Unze Goldbarren Heimerle und Meule Unity Box
10 x 0,5g Goldbarren Heimerle und Meule Sammlerbox
15 x 1g Goldbarren Heimerle und Meule UnityBar
10g (10x1g) MultiDisc Heraeus Goldbarren
10 x 1g Goldbarren Smart Pack C. Hafner
50g Gold Tafelbarren Combibarren (100 x 0,5g)
20 x 1/20 Unze Goldbarren Heimerle und Meule Unity Box
250 x 1g Goldbarren Heimerle und Meule UnityBox
5 x 1g Goldbarren "Glückwunsch zur Hochzeit"
10 x 1g Goldbarren "Für eine goldene Zukunft" (Kippbild)
20 x 1g Goldbarren "Gold statt Geld" Combibarren (Valcambi)
10 x 1/20 Unze Goldbarren Heimerle und Meule Sammlerbox
5 x 1g Goldbarren "Happy Birthday"
25 x 1g Goldbarren C. Hafner SmartBox
10 x 1/10 Unze Goldbarren Heimerle und Meule Sammlerbox
Fünf Bauweisen für viele kleine Barren.
Viele kleine Barren zusammen, und jeder lässt sich einzeln lösen: Das gibt es auf fünf Arten. Nur bei einer davon, der Tafel, hängen die Stücke fest zusammen.
„20, 50 oder 100 geprägte 1 g Goldbarren werden zu einem großen Barren zusammengefügt. Die einzelnen 1 g Barren können leicht voneinander getrennt werden.“
Heraeus über seine Tafeln, Datenblatt

Beim Smart Pack von C. Hafner steckt jeder Barren in einem eigenen Kärtchen. „Jeder Barren kann einzeln durch eine Perforierung abgetrennt werden“, schreibt der Hersteller.
Heimerle + Meule legt seine UnityBars einzeln nebeneinander in eine Kapsel oder Box. Gebrochen wird da nichts, der Hersteller überschreibt die Seite mit „Knicken war gestern“.
Dazu kommen Karten, in denen einzelne Barren mit Abstand eingesiegelt sind, und die MultiDisc von Heraeus: zehn quadratische Barren zu 1 Gramm in einer runden Verpackung.
Brechen muss man nur die Tafel.
Schemazeichnungen nach den Produktfotos, nicht im Maßstab.
Aus einem Bogen werden zwei.
Die Tafel aus 100 Gramm misst bei Heraeus 74 mal 105 Millimeter, die aus 50 Gramm 74 mal 52,5. Das sind, auf einen halben Millimeter genau, die Papierformate DIN A7 und A8.
„Die ESG‑Tafelbarren haben DIN A7 bzw. A8 Format und lassen sich optimal in Tresoren und Schließfächern stapeln.“
ESG Edelmetall‑Service in der Fachzeitschrift zt, Nr. 6, Juni 2011
Die Norm DIN 476 erschien am 18. August 1922. Ihr größter Bogen, A0, hat einen Quadratmeter. Halbiert man ihn an der langen Seite, entsteht A1, und das Seitenverhältnis bleibt dasselbe, schreibt das Deutsche Institut für Normung.
Teilt man die Tafel aus zehn mal zehn Stücken in der Mitte, liegen zwei Hälften zu je 50 Stücken da, jede so groß wie die Tafel aus 50 Gramm: zweimal A8.
Rechnerisch kommt so auf jedes der hundert Stücke ein Feld von 7,4 mal 10,5 Millimetern, die Rillen eingerechnet. Auch dieses Feld hat die Form der ganzen Tafel.
Dieselbe Fläche, eine andere Dicke: Die Goldtafel aus 100 Gramm ist bei Heraeus 0,85 Millimeter dick, die Silbertafel aus 100 Gramm bei Valcambi 1,5 Millimeter. Tafeln gibt es auch aus Platin.
Halbiert man die Tafel, bleibt ihre Form, wie beim Papier.
Maße: Heraeus für Gold, combibar.com für Silber, die Scheckkarte nach ISO/IEC 7810, Format ID‑1. Das Feld ist aus den Maßen gerechnet. Im selben Maßstab, nicht in Originalgröße.

Ein Steg, schmaler als ein halber Millimeter.
Die Rillen zwischen den Stücken gehen nicht durch die Tafel. Ein Steg aus Metall bleibt stehen und hält die Stücke zusammen. So beschreibt es die Patentschrift der Tafel.
„… vorzugsweise so groß, dass ein Verbiegen unter Einwirkung der Schwerkraft vermieden wird und höchstens so groß, dass ein Zerstören der stofflichen Verbindung von Hand durch Biegen oder Brechen möglich ist.“
Patentschrift über die Biegefestigkeit des Stegs
Laut Patentschrift kann der Steg 0,05 bis 0,4 Millimeter dick sein, und die Rille kann sich in einem Winkel von etwa 10 bis 60 Grad öffnen. Dünn nennt die Schrift eine Rille, die schmaler ist, als sie tief ist. Das sind Bereiche aus der Schrift, keine Messwerte einer bestimmten Tafel.
Die Rille schneidet nichts heraus. Sie drückt das Metall nur zur Seite, und der kleine Wulst, der dabei entsteht, lässt sich beim Prägen gleich wieder flach drücken. So steht es in derselben Schrift.
Fest genug für die Schwerkraft, nachgiebig genug für die Hand.
Schema nach den Angaben der Patentschrift, stark vergrößert. Gezeichnet ist ein Beispiel innerhalb der genannten Bereiche, nicht im Maßstab.
Auf jedem Stück steht, was es ist.
Derselbe Schlag, der die Rillen prägt, prägt auf jedes Stück das Zeichen des Herstellers, das Gewicht und die Reinheit. So steht es in der Patentschrift. Auch ein einzelnes Stück zeigt so, was es ist.
Die Produktfotos zeigen, wie es jedes Haus macht. Heraeus prägt „Feingold 999,9“ und „1 g“, Heimerle + Meule sein Firmenzeichen mit 1845 und „1g 999,9 FINE GOLD“, Valcambi auf der Silbertafel „1 g SILVER 999“.
Die Feinheit ist also nicht überall gleich. Die Goldtafeln tragen 999,9/1.000, die Silbertafeln von Valcambi 999/1.000. Auf den Silberbarren von Heimerle + Meule steht 999,9.
Eine Nummer trägt keines der Stücke. Bei Heraeus trägt nur der große Barren eine Seriennummer, das Zertifikat liegt mit in der Kunststoffverpackung. Für die Tafel aus 50 Gramm von Valcambi nennt das Nachschlagewerk Gold Bars Worldwide 2011 eine gesicherte Hülle mit nummeriertem Zertifikat. Beim Smart Pack von C. Hafner gehört zu jedem Kärtchen ein eigenes Zertifikat.
Gewicht und Feinheit stehen auf jedem Stück, eine Nummer auf keinem.
Vergrößert, die drei Stücke im selben Maßstab, die Rückseite kleiner gezeigt. Ausschnitte aus Produktfotos des Shops.
Edelmetall nach Gewicht, in Stücken.
Edelmetall in Stücken nach Gewicht abzugeben, ist eine alte Idee. In England schnitt man bis ins 13. Jahrhundert silberne Pennys in Hälften und Viertel, wenn Wechselgeld gebraucht wurde.
„… so war ein Halfpenny buchstäblich ein halber Penny und ein Farthing ein Viertel, ein ‚fourthing‘.“
Royal Mint Museum, „Halfpenny and farthing“, übersetzt

An der Schlei bei Haithabu legten Archäologen einen Hortfund aus rund 200 Objekten frei, „überwiegend aus Silber: Hacksilber, Fragmente arabischer Münzen (Dirhams), Barrenteile und Schmuckstücke“, meldete das Landesamt Schleswig‑Holstein 2025. Bezahlen nach Gewicht, mit genormten Gewichtssätzen und genauen Waagen, kam am Ende des 9. und im 10. Jahrhundert auf, zugleich mit dem Aufschwung der Handelsplätze Birka und Haithabu, schreibt der Archäologe Heiko Steuer.
Im Japan der Edo‑Zeit wurde Silber nach Gewicht gehandelt, in der Einheit Monme zu 3,75 Gramm. Gold zählte man dagegen in Münzen, schreibt das Geldmuseum der Bank of Japan.
In China spielten Silberbarren bis 1933 eine wichtige Rolle im Handel innerhalb des Landes. Ihre Stempel nannten meist Dynastie, Provinz und das garantierte Gewicht, berichtet das MoneyMuseum in Zürich.
Den Penny musste man zerschneiden, die Tafel ist schon eingeteilt.

Ōban aus Gold und Mameita‑gin aus Silber, Farbholzschnitt von Watanabe Kazan, 1822. The Metropolitan Museum of Art, New York, gemeinfrei. 
Silberbarren aus China im Provinzmuseum Zhejiang, Hangzhou. Foto: Gary Lee Todd, CC0. 
Silberbarren der Ming‑Zeit, laut Museumsschild aus dem 31. Jahr der Ära Jiajing, gerechnet 1552. Shanghai Museum. Foto: Gary Lee Todd, CC0.
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Jetzt Angebot anfordernEin Gold Tafelbarren vereint die Wertbeständigkeit von physischem Gold mit einer Eigenschaft, die klassische Barren nicht bieten: echte Teilbarkeit. Wie eine Tafel Schokolade lässt sich der Verbund aus vielen kleinen 1-g-Feingoldbarren entlang feiner Sollbruchstellen verlustfrei zerlegen. Wer Gold nicht nur als Wertspeicher, sondern auch als handlungsfähige Reserve für unsichere Zeiten begreift, findet im Tafelbarren – auch als CombiBar, Combibarren oder Goldtafel bekannt – eine der durchdachtesten Formen der Goldanlage. Dieser Ratgeber erklärt Aufbau, Hersteller, Feingehalt, steuerliche Behandlung, Aufbewahrung und die Frage, für wen sich diese besondere Barrenform lohnt.
Was ein Gold Tafelbarren ist und warum er begeistert
Bei einem Gold Tafelbarren handelt es sich um einen zusammenhängenden Verbund einzelner Feingoldbarren, meist im Gewicht von 1 Gramm oder 0,5 Gramm je Täfelchen. Der Name leitet sich vom charakteristischen Aufbau ab: Die geprägten Plättchen sitzen in einem Raster nebeneinander und erinnern an eine Tafel Schokolade. In jeden Steg zwischen den Plättchen ist eine Sollbruchstelle eingearbeitet, sodass sich die kleinen Goldstücke ohne Werkzeug und ohne Materialverlust voneinander abbrechen lassen.
Der Reiz liegt im psychologischen wie praktischen Detail: Statt einen kompletten 50-g-Goldbarren im Ganzen veräußern zu müssen, kann genau die Menge abgetrennt werden, die gerade benötigt wird. Diese Granularität macht den Tafelbarren zu einem Bindeglied zwischen handlichem 1-g-Goldbarren und den großen Standardformaten. Wer das Prinzip kennenlernen möchte, findet im gesamten Sortiment der Goldbarren die passenden Stückelungen.
Ein Tafelbarren ist Gold, das mitdenkt – ein Wertspeicher, der sich genau dann teilen lässt, wenn es darauf ankommt.
Hersteller und Geschichte: Valcambi, Heimerle + Meule und Co.
Die Idee des teilbaren Goldverbunds geht auf das Jahr 2011 zurück. Damals brachte die Schweizer Goldraffinerie Valcambi SA in Zusammenarbeit mit der deutschen Scheideanstalt ESG den patentierten CombiBar auf den Markt – eine kleine Revolution im Bereich der teilbaren Goldanlage. Bis heute prägen nur wenige etablierte Häuser die hochwertigen Tafelbarren.
Valcambi CombiBar
Valcambi fertigt vor allem die 50-g-CombiBars aus 50 einzelnen 1-g-Plättchen aus reinem Feingold. Sie zeigen eine saubere Glanzprägung, tragen die Kennzeichnung »1 g Fine Gold 999,9« sowie die LBMA-Zertifizierung (London Bullion Market Association). Dieser LBMA-zertifizierte Standard und das hochwertige Prägebild jedes Einzelbarrens erleichtern den späteren Wiederverkauf der abgetrennten Goldplättchen erheblich.
Heimerle + Meule
Die Pforzheimer Traditionsscheideanstalt Heimerle + Meule stellt die größeren 100-g-Tafelbarren mit 100 Plättchen à 1 g her. Diese werden mattgewalzt und anschließend punziert. Daneben gibt es Münzbarren-Boxen kleiner Stückelungen, die sich besonders für den schrittweisen Vermögensaufbau eignen. Eine Übersicht aller Prägestätten findet sich in der Herstellerliste.
Heraeus MultiCard als Alternative
Eine beliebte Variante zum klassischen Verbund sind die MultiCards von Heraeus: Hier liegen mehrere einzelne, bereits getrennte 1-g-Barren in einer Blisterkarte – ähnlich flexibel, aber von Beginn an separiert. Wer einzelne Kleinbarren bevorzugt, schaut auch beim 5-g-Goldbarren vorbei.
Feingehalt, Form und Design
Alle Gold Tafelbarren weisen den höchsten marktüblichen Feingehalt von 999,9 (24 Karat) auf. Ein absoluter Reinheitsgrad von 100 % ist technisch nicht darstellbar, weshalb minimale Restanteile anderer Metalle verbleiben. Jeder einzelne Barren ist vollständig geprägt und trägt die wesentlichen Angaben in der Punzierung.
- Barrengewicht – das Gewicht des einzelnen Plättchens, in der Regel 1 g oder 0,5 g
- Edelmetallart – die Kennzeichnung als Feingold
- Feingehalt – 999,9 als Reinheitsangabe
- Herstellerlogo – Valcambi, Heimerle + Meule oder Heraeus
Formal folgen die Plättchen der klassischen Rechteckform. Ein 100-g-CombiBar mit 100 Täfelchen entspricht dem DIN-A7-Format und misst rund 74 × 105 mm, der 50-g-Tafelbarren etwa 52 × 74 mm. Auf der Rückseite finden sich häufig ein durchgehendes Motiv, das Herstellerlogo, eine Seriennummer sowie Angaben zu Gesamtgewicht und Feingehalt. Wer Wert auf größere Einzelformate legt, vergleicht das mit einem 100-g-Goldbarren im klassischen Guss.
Stückelungen und Varianten im Überblick
Tafelbarren werden in zahlreichen Größen angeboten – vom kleinen Einstiegsverbund bis zur großen Tafel. So lässt sich die Stückelung passgenau an das eigene Budget und die gewünschte Flexibilität anpassen.
- 5 × 1 g – kompakter Einstieg, ideal als Geschenk oder erste Reserve
- 10 × 1 g – der beliebte Klassiker mit gutem Verhältnis aus Preis und Teilbarkeit
- 20 × 1 g – mittlere Größe für den planmäßigen Aufbau
- 50 × 0,5 g – feinste Granularität für besonders kleinteiliges Eintauschen
- 50 × 1 g – der typische Valcambi CombiBar mit Glanzprägung
- 100 × 1 g – die große Goldtafel im DIN-A7-Format
Je kleiner das einzelne Täfelchen, desto leichter ist es bei hohen Goldkursen als Tauschmittel einsetzbar. Wer hingegen einen niedrigeren Aufpreis pro Gramm sucht, findet diesen eher bei großen Einzelbarren wie dem 250-g-Goldbarren oder dem 1-kg-Goldbarren. Auch unzenbasierte Formate wie der 1-oz-Goldbarren stehen zur Auswahl.
Vorteile, Grenzen und Aufpreis
Der größte Pluspunkt eines Tafelbarrens ist seine Flexibilität: Anleger entscheiden frei, ob sie das Gold komplett oder in kleinen Einheiten wieder zu Geld machen. Bei einem massiven Barren wäre ein Zuschnitt nur mit Material- und damit Wertverlust möglich. Dem steht ein höherer Fertigungsaufwand gegenüber.
Wichtig zum Preis
Die feine Prägearbeit und die vielen Sollbruchstellen lassen den Preis eines Tafelbarrens etwas über den reinen Materialwert steigen. Im Vergleich zu einem gleich schweren massiven Barren ist der Aufpreis spürbar – wer maximale Nähe zum reinen Goldwert sucht, fährt mit einem klassischen Einzelbarren günstiger. Wer Teilbarkeit will, zahlt diesen Aufschlag bewusst für ein Stück Handlungsfreiheit.
Gegenüber dem Einzelkauf vieler separater 1-g-Barren ist der Verbund jedoch oft günstiger, da Verpackung und Handling gebündelt sind. Diese Mischkalkulation macht den Tafelbarren für viele zum sinnvollen Kompromiss. Wer ergänzend in Münzen denkt, kombiniert ihn gern mit klassischen Anlageklassikern wie dem Krügerrand oder dem Maple Leaf.
Steuerliche Behandlung von Anlagegold
Gold Tafelbarren gelten als Anlagegold und genießen damit eine steuerliche Sonderstellung. Anlagegold ist in Deutschland von der Umsatzsteuer befreit, sofern es die gesetzlichen Kriterien zum Feingehalt erfüllt – beim Feingehalt von 999,9 ist das stets der Fall. Damit unterscheidet sich Gold deutlich von Silber, das beim Kauf der Mehrwertsteuer beziehungsweise der Differenzbesteuerung unterliegt.
Steuerlicher Hinweis
Wird physisches Gold nach einer Haltedauer von mehr als einem Jahr veräußert, ist ein etwaiger Veräußerungsgewinn nach aktueller Rechtslage steuerfrei. Dies stellt eine allgemeine Information dar und ersetzt keine individuelle Steuer- oder Anlageberatung.
Wer steuerliche Aspekte mit dem Gedanken des Werterhalts verbindet, findet weitere Sortimente im Bereich der Anlagemünzen aus Gold sowie unter den Goldmünzen insgesamt.
Echtheit, Lagerung und Pflege
Da reines Gold mit 999,9 sehr weich ist, lassen sich die dünnen Täfelchen leicht verbiegen, zerkratzen oder eindrücken. Genau diese Weichheit erlaubt umgekehrt das saubere Abknicken entlang der Sollbruchstelle. Die Echtheit wird durch geprägte Angaben, Herstellerlogo, Seriennummer und – bei Valcambi – die LBMA-Zertifizierung gestützt.
Sichere Aufbewahrung
Tafelbarren werden in der Regel in einer schützenden Kunststoffkapsel oder Blisterkarte geliefert, die sich platzsparend stapeln lässt. Für die Heimlagerung empfiehlt sich ein Tresor; zusätzlichen Schutz vor Kratzern bieten passende Münzkapseln und Münzkassetten. Wer mehrere Barren ordnet, greift zu einem Münzkoffer.
Richtig handhaben
Vor dem Abbrechen einzelner Plättchen empfiehlt es sich, die Tafel in der Originalverpackung zu belassen und nur die tatsächlich benötigte Menge zu trennen. Ein einmal abgebrochenes Täfelchen ist weiterhin voll handelbar, der verbleibende Verbund ebenfalls.
Veredelte Varianten und Sammlerbarren
Neben dem klassischen Anlageprodukt existieren veredelte Barren, die das Edelmetall mit gestalterischem Anspruch verbinden. Bei veredelten Silberbarren kommen etwa Techniken wie Teilvergoldung, Vergoldung, polierte Platte oder ein Antik-Finish zum Einsatz, oft in streng limitierten Auflagen und mit Motivserien aus Kunst, Geschichte oder Tierwelt. Solche Stücke richten sich weniger an den reinen Materialwert als an den Sammlergedanken.
Auch bei Gold gibt es gestalterisch aufgewertete Editionen mit besonderen Prägungen oder Verpackungen. Der reine Tafelbarren bleibt jedoch das Werkzeug der Wahl, wenn Teilbarkeit und Nähe zum Goldpreis im Vordergrund stehen. Wer das Sammlermotiv reizvoll findet, stöbert ergänzend bei den Silber-Tafelbarren oder den exklusiven Editionen unter Kettner Exklusivprodukten.
Für wen sich Gold Tafelbarren eignen
Der Tafelbarren spricht alle an, die eine größere Stückzahl kleiner Goldeinheiten in einem handlichen Format bündeln möchten – sei es als flexible Reserve, als Baustein zur Altersvorsorge oder als durchdachter Inflationsschutz. Besonders im Kontext der Krisenvorsorge hat sich die kleinteilige Stückelung bewährt: Je kleiner das Goldstück, desto leichter ist es im Ernstfall als Tauschmittel einsetzbar.
Als deutsches Familienunternehmen mit über 200.000 zufriedenen Kunden bietet Kettner Edelmetalle Tafelbarren etablierter Hersteller mit ISO-konformer Echtheitsprüfung und vollständig versichertem Versand. Wer regelmäßig kleine Mengen aufbauen möchte, findet zudem passende Lösungen im Bereich der Sparplan-Produkte.
Häufig gestellte Fragen zu Gold Tafelbarren
Was ist ein Gold Tafelbarren genau? +
Ein Gold Tafelbarren ist ein zusammenhängender Verbund aus vielen kleinen Feingoldbarren von meist 1 g oder 0,5 g. Über eingearbeitete Sollbruchstellen lassen sich die einzelnen Plättchen verlustfrei abtrennen – ähnlich wie bei einer Tafel Schokolade.
Welchen Feingehalt haben Tafelbarren aus Gold? +
Alle gängigen Gold Tafelbarren besitzen einen Feingehalt von 999,9, also 24 Karat. Das ist der höchste marktübliche Reinheitsgrad für Goldbarren.
Wer stellt Gold Tafelbarren her? +
Die bekanntesten Hersteller sind Valcambi SA mit dem 50-g-CombiBar und Heimerle + Meule mit der 100-g-Goldtafel. Eine ähnlich flexible Alternative bilden die MultiCards von Heraeus mit einzeln getrennten Barren.
Warum ist ein Tafelbarren teurer als ein massiver Barren? +
Die aufwändige Prägung jedes einzelnen Plättchens und die vielen Sollbruchstellen erhöhen den Fertigungsaufwand. Dadurch liegt der Preis etwas über dem eines gleich schweren massiven Goldbarrens. Im Gegenzug erhält man volle Teilbarkeit.
Kann man die einzelnen Goldtäfelchen ohne Werkzeug trennen? +
Ja. Die Plättchen sind über einen gestanzten Steg mit Sollbruchstelle verbunden und lassen sich von Hand abknicken. Da Feingold sehr weich ist, gelingt das ohne Materialverlust.
Sind Gold Tafelbarren von der Mehrwertsteuer befreit? +
Ja. Als Anlagegold mit hohem Feingehalt sind Gold Tafelbarren in Deutschland von der Umsatzsteuer befreit. Dies ist eine allgemeine Information und ersetzt keine individuelle Steuerberatung.























































