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Gold oder Silber – In welches Edelmetall investieren?

Die Wirtschaftslage ist unsicher, die Inflation steigt, eine mögliche Rezession steht vor der Tür. Gründe genug, dass viele Anleger Gold kaufen. Möchten auch Sie in Anlagemetalle investieren, sind Edelmetalle eine exzellente Wahl, dem Wertverlust von Papiergeld vorzubeugen. Doch müssen es ausschließlich Goldbarren sein? Neben dem klassischen Edelmetall rücken langsam, aber sicher auch Barren und Münzen aus den bislang eher unbeachteten Materialien Platin und Palladium in den Fokus. Doch weshalb nicht einfach zu Silber greifen? Ebenso bekannt wie Gold, stand es dennoch schon immer im Schatten seines glänzenden großen Bruders. Völlig zu Unrecht! Silber wartet mit vielfältigen Vorzügen auf und eignet sich ebenfalls perfekt als Wertanlage in Krisenzeiten. Wir sagen Ihnen, worin sich Gold und Silber ähneln, wo die Unterschiede liegen und auf welches Edelmetall in welcher Anlageform Sie als Vermögensvorsorge am besten setzen sollten.  

Gold oder Silber – Auf welches Edelmetall setzen?

Silber: der kleine „Stiefbruder“ von Gold

In Krisenzeiten Gold kaufen ist Gold wert. Doch es ist nicht das einzige Edelmetall. Auch Platin, Palladium und Silber punkten mit jeweils spezifischen Eigenschaften, die eine Investition nahelegen.  Dennoch wird Silber im Verhältnis zu Gold oftmals vernachlässigt – und das, obgleich die beiden Edelmetalle in vielen Aspekten sogar die identischen Vorzüge aufweisen:

  • Entgegen Aktien oder Kryptowährungen haben Sie auf Ihre physischen Barren und Anlagemünzen aus Silber und Gold bei einer Verwahrung in den eigenen vier Wänden jederzeit Zugriff. So können Sie sich nicht nur an der Optik und Haptik erfreuen, sondern sind auch nicht von der Verwaltung durch dritte Parteien wie Wertpapierhändler, Banken oder externe Edelmetallhändler abhängig.
  • Beide Edelmetalle haben sich während ökonomischer Tiefpunkte schon immer als krisensicher erwiesen. Im Gegensatz zu Papierwährungen können sie weder beliebig produziert noch komplett entwertet werden.

So viel zu den Ähnlichkeiten. Doch mögen sie auch wie Brüder wirken, sind es keine Zwillinge: Unterschiede finden sich selbstverständlich auch.

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Silber im Detail

  1. Im Jahr 2020 lag die Förderungsmenge von Silber weltweit bei rund 23.500 Tonnen.

Gold im Detail

  1. Auch Gold soll bereits fünf Jahrtausende vor Christus existiert haben und als Zahlungsmittel eingesetzt worden sein, auch Gold hat eine Abkürzung als chemisches Element, die auf die lateinische Sprache zurückgeht: „Au“ steht für „aurum“. Ebenfalls ein Schwermetall, ist Gold weich und elastisch, vor allem aber weist es eine außergewöhnlich hohe Dichte auf.
  2. Das Interesse der Industrie ist überschaubar und beschränkt sich auf die Goldschmiedekunst, Dental- und Elektrobranche. Sie beträgt rund acht Prozent der weltweiten Gesamtnachfrage. Für Zentralbanken hingegen ist Gold mehr als nur ein Rohstoff: Sie nutzen es als Eigenkapital und verwahren aus diesem Grund wesentliche Bestände. Knapp 47.000 von insgesamt geschätzten 54.000 Tonnen Gold sollen aktuell (Stand: Juni 2022) weltweit alleine in Zentralbanken gelagert sein.
  3. Für die Preisfestlegung von physischem Gold zeichnen internationale Großbanken verantwortlich. Der Gold Fixing Wert wird am London Bullion Market vorgenommen. Als bedeutende Börsenhandelsplätze gelten die New York Mercantile Exchange und die Shanghai Gold Exchange. 2020 betrug die Goldförderung gut 3030 Tonnen, die primär in Südafrika und Russland erfolgt.

Schon gewusst? Mit knapp 3380 Tonnen besitzt Deutschland nach den USA mit gut 8100 Tonnen die zweitgrößten Goldreserven aller Länder weltweit.

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Gold- und Silberpreise: Geschichten des Aufs und Abs

Doch inwiefern nehmen diese Unterschiede Einfluss auf den Wert der Edelmetalle? Sollten Sie bei Kettner-Edelmetalle zu Tafelbarren aus Gold greifen oder doch lieber zu Sammlermünzen aus Silber?

Silber: Schwankungen keine Seltenheit

Ein Blick in die Geschichte zeigt hinsichtlich der Preisentwicklung der beiden Edelmetalle eine weitaus stärkere Schwankung des gräulich glänzenden Anlagemetalls. In frühen Zeiten als Bargeld eingesetzt und mit der Prägung der ersten Silberdollar-Münze in den USA 1792 extrem populär, erlebte es um die vorletzte Jahrhundertwende erste und Jahre später mit der Erfindung des rostfreien Edelstahls erneute Einbußen. Diese hat das Edelmetall dank der wachsenden Nachfrage aus der Industrie in der Nachkriegszeit zwar kurzfristig überwunden, doch auch dieser Aufschwung hielt nicht an: Der historische Marktwert von Silber zeigt eine Bandbreite an Höhen und Tiefen. Denn durch die hohe Bedeutung für die Industrie bemisst sich der Silberpreis direkt an der gesamtwirtschaftlichen Situation.

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Gold: In Tresoren gehortet

Im Jahr 1786 wurde die Abhängigkeit des Goldpreises an den US-Dollar beschlossen. Seitdem schwankte er abhängig von politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten, doch nicht in einem vergleichbaren Ausmaß wie Silber. Nach einem jahrelangen Goldverbot in den USA setzte 1975 der allgemeine Aufwärtstrend ein. Der Goldpreis bestimmt sich nicht nur durch Handelsaktivitäten globaler Akteure wie Finanzhäusern, Betreibern von Goldminen oder Goldfonds. Vor allem die Nachfrage privater Anleger und Spekulanten wirkt sich auf Aufstieg und Fall des aktuellen Goldwertes aus.

Ist ein höherer Wert automatisch ein Mehrwert?  

Von Beginn der Aufzeichnungen bis heute wurden über 1,7 Millionen Tonnen Silber und demgegenüber vergleichsweise wenige rund 198.000 Tonnen Gold gefördert. Weltweit soll rund 17,5-mal so viel Silber wie Gold existieren, doch die Zahlen zu den Vorkommen sind strittig. So werden bereits abgebaute Bestände der Edelmetalle nicht in den Statistiken erfasst, doch über 90 Prozent Gold lagern als Barren oder Münzen in Tresoren und bleiben der Welt somit erhalten. Silber hingegen wird zum Großteil verarbeitet und nur zu einem Viertel wieder recycelt. Was nicht benötigt wird, wird unwiederbringlich entsorgt.

Bei all dem gilt: Grundsätzlich ist Gold um sehr viel teurer als Silber – aktuell (Stand: Juni 2022) um rund das 80-fache. So erhalten Sie eine Tonne Gold derzeit für rund 55.600 Euro, während Sie 1000 Gramm Silber für gut 640 Euro erwerben können. Zur weiteren Veranschaulichung: Eine Unze reinen Goldes steht mehr als 100 Feinunzen purem Silber gegenüber. Das Zwischenfazit:

  • Möchten Sie zunächst für geringe Summen Anlagemünzen oder Barren aus unserem Sortiment erwerben, eignet sich Silber perfekt. Allerdings gehen Sie auch ein höheres Risiko einer Preisschwankung ein.
  • Gold punktet als stabile Geldanlage mit einem geringeren Präge-Aufschlag. Zudem müssen Sie auf Anlagegold zunächst keine Mehrwertsteuer entrichten, beim Kauf von Silbermünzen hingegen fallen sieben und dem Erwerb von Barren die vollen 19 Prozent an.

Hinweis: Der Spotpreis – aus dem Englischen „spot“: „Punkt“ – stellt bei Edelmetallen ihren jeweils aktuellen Wert und die Basis für das zweimal tägliche Fixing des Goldpreises dar.

Kleines Schließfach oder großer Tresor?

Sie möchten einen über drei Kilometer langen, hauchdünnen Draht aus Edelmetall ziehen? Kein Problem: Sie benötigen dafür nicht mehr als ein einziges Gramm Gold. Mit Silber hingegen sähe das schon anders aus, und hier kommen wir zu einem der bedeutendsten Unterschiede der beiden Anlagemetalle: ihrer Dichte. Mit 19,3 g/cm² liegt die Dichte von Gold bei fast dem Doppelten von Silber mit 10,5 g/cm². Für Sie ist diese Differenz vor allem in Hinblick auf die Lagerung Ihrer Goldmünzen oder Silberbarren von Belang. Denn sie bedeutet zugleich, dass Sie für den identischen Anlagebetrag sehr viel mehr Silber in Volumen erhalten: für die Summe von gut 28.000 Euro entweder ein halbes Kilogramm Feingold oder 43 Kilogramm reines Silber.

Dabei sind die Silberbarren in der Regel nur unwesentlich länger und breiter als ihre Counterparts aus Gold, allerdings beinahe doppelt so hoch. Entsprechend groß müssen Ihr Schließfach bei der Bank oder Ihr Tresor bei sich zu Hause sein. Und entsprechend hoch steigen Miete oder Anschaffungspreis.

Hinweis: Die Versicherung wird nicht automatisch teurer, denn das wenige Gold steht dem vielen Silber im Wert nicht nach.

Einen weiteren Aspekt sollten Sie bei der Aufbewahrung Ihrer Silbermünzen und -barren ebenfalls beachten: Im Gegensatz zum korrosionsbeständigen Gold reagiert Silber auf Schwefelpartikel in der Luft und kann anlaufen. Nutzen Sie also die sicheren und praktischen Aufbewahrungsmöglichkeiten aus unserem Shop bei Kettner-Edelmetalle und reinigen Sie Ihre Silbermünzen zudem regelmäßig vorsichtig mit einem Spezialpflegemittel.

Apropos vorsichtig: Gold zeigt sich zwar von äußeren Einflüssen unbeeindruckt, ist allerdings sehr weich. Aus diesem Grunde wurden gerade antike Münzen für den Zahlverkehr oft mit Kupfer versetzt. Statt dieses Rotgolds ist in der Schmuckindustrie Weißgold besonders beliebt: eine Legierung aus Gold und Palladium.

Krisensicher trotz möglichem Goldverbot?

Dass Gold seinen Ruf als krisensichere Anlageform zu Recht genießt, hat es in der Vergangenheit schon mehrfach unter Beweis gestellt. Sogar Notenbanken halten das Edelmetall als Währungsreserve – dies ist jedoch gleichzeitig seine Achillesferse. Durch die hohe Bedeutung als Reservewährung haben Staaten in ökonomisch schwachen Zeiten immer wieder ein Goldverbot ausgerufen. Silber spielt im Gegenzug bereits seit 1873 keine Rolle mehr im Geldkreislauf – für die Industrie hingegen ist es von essenzieller Bedeutung. Ein Handels- oder Besitzverbot von Silber ist daher überaus unwahrscheinlich.

Hinweis: Eine Verlegung des Goldbestands ins Ausland ist keine empfehlenswerte Alternative. Bei möglichen Grenzschließungen bliebe Ihnen der Zugriff verwehrt, Sie sind abhängig von der Geldpolitik der jeweiligen Regierung und haben keine gleichgesinnte Lobby im Rücken.

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Goldmünzen, Silberbarren …

Sowohl bei Gold als auch bei Silber haben Sie verschiedene Möglichkeiten eines Anlageinvestments in physischer Form.

Barren: wenn Sie es schlicht mögen

Auch bei Edelmetall-Barren erhalten Sie teils schöne Prägungen des jeweiligen Hersteller-Logos. Optische Highlights wie bei Münzen finden Sie hier allerdings nicht. Bei Gold und Silber können Sie zwischen handelsüblichen Größen von einem Gramm über eine Unze bis zu einem Kilogramm wählen. Zumeist werden Barren bis zu einem Gewicht von 250 Gramm geprägt, schwerere Stückelungen gegossen. Die genauen Maße weichen herstellerabhängig leicht voneinander ab. Grundsätzlich sinkt mit der Größe der Barren der Aufschlag zum Edelmetallpreis. Ein Faktor, der für Silber spricht: Durch den geringeren Wert lohnen sich hier selbst Ankäufe geringer Gewichtseinheiten. Diese können Sie zudem im Falle eines erzwungenen Verkaufs in Teilen veräußern, ohne Ihr gesamtes Anlagemetall anzugreifen.

Hinweis: Das Gewicht von Edelmetallen wird oft in Feinunzen mit der Abkürzung „oz“ angegeben. Dabei entspricht eine Unze gut 31,1 Gramm reinsten Edelmetalls.

Zu den bekanntesten Herstellern zählen Argor Heraeus, Umicore und Valcambi. Die Schweizer Prägeanstalt hat bereits vor Jahren mit der Herausgabe der kleinsten Goldmünze (1,24 g, 13,92 mm Durchmesser) weltweit Aufsehen erregt, nun schlug sie erstmals die Brücke zu Numismatikern: Sie prägte einen Goldbarren in Münzform.

Während dieser „Swiss Ounce Investment Gold“ nicht in Silber erhältlich ist, haben Sie bei „echten“ Münzen eine mindestens ebenso umfangreiche Auswahl an Silber- wie an Goldmünzen.

Münzen: für Sammler und Investoren

Mit Münzen setzen Sie nicht nur auf den Wert des verwendeten Edelmetalls, sondern auch auf die Nachfrage durch Sammler und teils wunderschönste Motive. Zwar lassen kurzfristige Ereignisse wie Neuerscheinungen oder Lieferengpässe den Wert bestimmter Münzen oft ansteigen, in vielen Fällen jedoch werden Münzen als langfristiges Investment betrachtet.

Anlagemünzen werden heutzutage in der Regel in Gewichtseinheiten von einer Unze bis zu 1/20 oz und mit einer Reinheit von 99,9 bzw. 99,99 Prozent geprägt.

Wie bei Barren gilt auch hier: Für kleinere Münzen müssen Sie einen etwas höheren Aufschlag zum reinen Edelmetallwert in Kauf nehmen, vergrößern jedoch Ihre Flexibilität beim Verkauf. Vielleicht ist dies ein Grund, dass die Nachfrage nach Silbermünzen in den letzten Jahren sprunghaft anstieg. Weltweit meldeten große Mints Rekordabsätze. Dabei unterscheiden sich die beliebtesten Silber- und Goldmünzen hinsichtlich ihrer Motive kaum.

Gold- und Silbermünzen im Vergleich

Die populärsten Münzserien aus Gold finden Sie im Prinzip sämtlich auch aus Silber. Sogar die südafrikanische Krügerrand Anlagemünze als meistverkaufte Goldmünze rund um den Globus können Sie mittlerweile in Silber erwerben. Als Klassiker gelten darüber hinaus:

  • Panda: China Gold Coin Incorporation
  • Känguru: Perth Mint Australia
  • Britannia: British Royal Mint
  • Maple Leaf: Royal Canadian Mint
  • American Eagle: United State Mint
  • Wiener Philharmoniker: Münze Österreich
  • Deutsches Kaiserreich: Prägeanstalten einzelner Bundesstaaten

Zwei weitere berühmte Münzen enthalten Anteile von Gold und Silber: Der Goldvrenli wurde bei späteren Ausgaben zu geringen Prozentsätzen neben Kupfer auch Silber beigemischt, der in Sydney geprägte britische Sovereign als Gold-Silber-Legierung herausgegeben.

Die Mischung machts

Wer macht nun das Rennen – Gold oder Silber? Hier noch einmal die Vor- und Nachteile zusammengefasst:

  Gold Silber
Vorteile Krisensicher Kleine Stückelungen bereits lohnend
  Hohe Nachfrage Nicht von Goldverbot betroffen
  Investment auch für Banken Aktuelles Nachfragehoch
Nachteile Eventuelles Goldverbot Hoher Platzbedarf  
  Höherer Anschaffungspreis Mehrwertsteuerpflichtig

Wir von Kettner-Edelmetalle empfehlen Ihnen eine Mischung der beiden Edelmetalle, aus Münzen und Barren. Stöbern Sie auf unserer Webseite, lesen Sie unsere Ratgeber oder News für weitere Entscheidungshilfen oder kontaktieren Sie uns bei Fragen gerne telefonisch oder per E-Mail. Sämtliche Produkte senden wir Ihnen sicher verpackt und auf versichertem Lieferweg zu – übrigens auch Münzen und Barren aus den aufstrebenden Edelmetallen Platin und Palladium. Nur für den Fall, dass Ihnen die Wahl zwischen Gold und Silber zu schwerfällt!

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