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Gold im Schließfach: Vor- und Nachteile sowie Alternativen

Sie besitzen physisches Gold in der Form von Barren oder Münzen und möchten diese so sicher wie möglich aufbewahren? Neben sicheren Verstecken zu Hause oder dem Vergraben von Gold wählen die Besitzer von Gold auch gerne eine Methode, um ihre Edelmetalle sicher aufzubewahren: Gold im Schließfach. Welche Anbieter zur externen Goldlagerung geeignet sind und was die Aufbewahrung kostet, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Gold im Schließfach

Vor- und Nachteile: Schließfachlagerung und Depotlagerung

Bild: Maxx-Studio / via Shutterstock

Gold im Schließfach: Schließfach- und Depotlagerung für Goldbesitzer

Gold im Schließfach aufzubewahren bringt natürlich Vor- und Nachteile mit sich:

Die Vorteile einer Lagerung von Gold im Schließfach

  • Gold im Schließfach oder als Depotlagerung Gold bietet einen hohen Schutz vor Verlust und Beschädigung.
  • Es gibt viele Anbieter, deren Leistungen und Bedingungen stark variieren.
  • Wichtig sind neben dem Mietpreis vor allem die Versicherungsbedingungen, das Handling und die Einhaltung hoher Sicherheitsstandards.

Die Nachteile einer Lagerung von Gold im Schließfach

  • Das Gold im Schließfach steht Ihnen nicht 24h am Tag zur Verfügung.
  • Es fallen regelmäßig Kosten an.
  • Im Fall einer staatlichen Enteignung sind externe Lagereinrichtungen nicht sicher.

Allgemeine Möglichkeiten zur Lagerung von Gold

  • Eigener Tresor: Das Gold wird im Tresor gelagert. Geschützt wird der Zugang durch einen individuellen Tresorcode oder einen Tresorschlüssel. Beide Methoden sind nicht zu 100 % sicher, kleinere Tresormodelle können zudem bei einem Einbruch am Stück mitgenommen werden.
  • Individuelle Verstecke im Haus oder auf dem Grundstück: Manche Goldbesitzer wollen ihr Gold immer bei sich im Haus haben. Ist kein Tresor zur Aufbewahrung vorhanden, wird der Goldvorrat schon mal an außergewöhnlichen Orten im Haus oder Garten versteckt.
  • Verwahrung in einem Bankschließfach: Im Schließfach, zu dem nur Sie Zugang haben, ist Gold relativ sicher aufgehoben.
  • Lagerung im externen Wert-Depot: Ein Depot ist ein Ort zur Aufbewahrung von Wertpapieren, aber auch für Wertgegenstände wie etwa Goldbarren oder Münzen. Dazu gehört meist ein Depotkonto, aber auch ein Schließfach.

Externe Goldlagerung – Gründe und Vorteile

Wer Gold besitzt, hat oft Angst vor einem Diebstahl. Auch den Banken vertrauen manche Anleger nicht, weshalb Gold im Schließfach einer Bank keine Option wäre. Sie bewahren ihr Gold daher am liebsten bei sich zu Hause auf, statt es einer Bank oder einem anderen Dienstleister zur Verwahrung zu geben.

Vielen geht es beim Besitz von Gold auch darum, im Ernstfall direkt darauf zugreifen zu können. Ist das Gold im Schließfach einer Bank gelagert, kann der Zugang nur über einen Bankmitarbeiter zu den üblichen Öffnungszeiten erfolgen. Die finanzielle Sicherheit hängt daher für viele Menschen auch unmittelbar mit dem Besitz von Wertgegenständen zusammen, die sich in direkter Nähe befinden.

Möchten Sie weniger auf den akuten Notfall vorbereitet sein, sondern sind vor allem an einer stabilen Wertanlage interessiert? Dann sollten Sie als reiner Anleger mit Gold im Schließfach oder im Depot auch zufrieden sein. Voraussetzung ist hier jedoch das Vertrauen in den Anbieter, der Ihr Gold im Schließfach lagert.

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Sind Sie eher skeptisch gegenüber der Idee vom Gold im Schließfach? Wir geben Ihnen kostenlos einen Ratgeber an die Hand, in dem Sie mehr über die neun genialsten Verstecke für Gold und Silber erfahren. Tauchen Sie ein in eine Welt voller origineller Ideen, um Ihren Edelmetall-Schatz sicher und wertvoll zu bewahren. Laden Sie jetzt unseren Ratgeber herunter und entdecken Sie kreative Lösungen, die Ihr Gold vor Lanfingern schützen!

Gefahren, die zu Hause drohen

Im trauten Heim kennen Sie sich am besten aus und natürlich lässt sich Gold hier gut verstecken. Im Gegensatz zu Gold im Schließfach ist es stets erreichbar. Dennoch gilt es, folgende Gefahren zu beachten, wenn Sie Ihr Gold zu Hause lagern.

Einbruch und Diebstahl

Die Gefahr von Einbrüchen ist allgegenwärtig, und Diebstähle ereignen sich häufiger, als viele Goldbesitzer vermuten mögen. Diese Vorfälle beschränken sich nicht nur auf Abwesenheitszeiten, sondern mutige Diebe dringen vermehrt auch nachts oder tagsüber in Wohnungen ein. Bei Einbrüchen liegt der Fokus auf dem Diebstahl von Geld und leicht verkäuflichen Wertsachen, darunter Schmuck, Kunstwerke und Elektrogeräte sowie Gold und andere Edelmetalle. Selbst ein sicherer Tresor bietet keine absolute Garantie, da erfahrene Diebe diesen möglicherweise knacken oder entwenden können.

Neben Einbrüchen besteht auch die Gefahr von Diebstählen durch vertraute Personen wie Angehörige, Freunde oder Bekannte sowie durch regelmäßig eintretende Personen wie Hausangestellte, Handwerker oder Pflegedienste. In seltenen Fällen kann es zu einem Vertrauensbruch kommen, und nicht ausreichend geschützte Wertgegenstände werden entwendet.

Brandschaden und Naturkatastrophen

Bei einem Brand kann Feuer Gold nur etwas anhaben, wenn es nicht optimal geschützt ist. Viele Tresore sind feuerfest und überleben einen Brand, das trifft aber nicht auf alle Modelle zu. Wird das Gold in einem unsicheren Tresor oder gar unter der Matratze gelagert, kann es ab einer gewissen Brandtemperatur sogar schmelzen.

Auch wenn das Haus komplett durch eine Naturkatastrophe zerstört wurde, kann zu Hause gelagertes Gold für immer verloren sein. Selbst wenn es in einem wasserfesten Tresor gelagert wurde, kann dieser komplett verschüttet und damit unerreichbar sein.

Plötzlicher Sterbefall

Wenn ein Goldbesitzer stirbt und für den Fall nicht vorgesorgt hat, gerät zu Hause gelagertes Gold schnell in falsche Hände. Zugang zur Wohnung des Verstorbenen haben nach einem plötzlichen Sterbefall oft verschiedene Personen. Gold und andere Wertgegenstände könnten eventuell unbemerkt entwendet werden, statt ordentlich an den rechtmäßigen Erben überzugehen.

Gold im Schließfach oder Depot lagern

Ob Gold, Silber oder andere Edelmetalle – zu Hause im heimischen Tresor sind sie nicht komplett sicher. Es gibt zwar Tresore für zu Hause mit einer sehr hohen Sicherheitsstufe, mit professionellen Tresorsystemen können diese allerdings nicht mithalten. Zudem lässt sich der Inhalt bzw. die Goldlagerung zu Hause nur versichern, wenn der Tresor bestimmte Voraussetzungen und Zertifizierungen erfüllt.

Wählen Sie die Lagerung von Gold im Schließfach oder als Depotlagerung, können Sie eine Versicherung für Ihre Wertgegenstände abschließen. Kommt es hier zu einem Verlust, Diebstahl, Brand oder einer anderen Katastrophe, wird der Schaden im Regelfall durch die Versicherung ersetzt und Sie können neues Gold erwerben:

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Die Lagerung von Gold im Schließfach gilt oft als sicherer Schutz vor Diebstahl aufgrund strikter Zugangsregelungen und hochsicherer Tresorräume. Im Vergleich zu herkömmlichen Bankschließfächern bieten Dienstleister die attraktiveren Öffnungszeiten und der persönliche Schlüssel den Kunden mehr Flexibilität im Zugriff auf ihr Gold.

Depots, ob bei Banken oder Fondsgesellschaften, ermöglichen die Aufbewahrung verschiedener Vermögenswerte wie Aktien, Fonds und auch Gold. Mit einem eigenen Girokonto als Referenzkonto haben Kunden Kontrolle über Ein- und Auszahlungen. Offene Depots sind für die Bank einsehbar, während bei geschlossenen Depots nur der Kunde den Inhalt kennt. Es ist wichtig zu beachten, dass Inhalte von Schließfächern und Depots als Sondervermögen gelten und somit im Insolvenzfall der Bank nicht verloren gehen. Der Insolvenzverwalter gibt sie den Eigentümern zurück.

Trotz dieser Vorteile sollte man bedenken, dass in Krisensituationen die Abhängigkeit von Banköffnungszeiten ein Risiko darstellt. Bei staatlich angeordneten Maßnahmen, wie im Fall von Hyperinflation, könnten Schließfächer im Beisein eines Beamten (etwa vom Finanzamt) geöffnet werden, was die Anonymität des Goldbesitzes gefährdet und zu Enteignungen führen könnte. Daher ist eine umfassende Abwägung der Vor- und Nachteile dieser Lagermethode ratsam.

Gold lieber im Garten vergraben? – Unser Ratgeber hilft

Sollte Gold im Schließfach ohnehin keine Option für Sie sein, können Sie das Gold auch im eigenen Garten vergraben. Lesen Sie hier den Beitrag, wie und wo man am besten Gold vergräbt. Dort finden Sie spannende Anleitungen. Wenn Sie das Thema noch vertiefen wollen, dann legen wir Ihnen unseren kostenlosen Ratgeber diesbezüglich ans Herz: Anleitungen, Abwägung der Vor- und Nachteile und vieles mehr erwartet Sie!

Wichtige Kriterien zur Auswahl des Schließfachs

Es gibt wichtige Kriterien, die beachtet werden müssen, wenn man sein Gold in einem Schließfach lagern möchte.

Viele Anleger schätzen die Vorzüge einer lokal zugänglichen Aufbewahrung, da sie ihr Edelmetall schnell abholen oder nach Hause liefern lassen können. Diese Nähe sollte bei der Auswahl eines Lagers berücksichtigt werden. Ein seriöser Anbieter für Schließfach- und Depotlagerung Gold verpflichtet seine Mitarbeiter zur absoluten Verschwiegenheit. Informationen über eingelagerte Wertgegenstände bleiben streng vertraulich, und Ausgaben erfolgen nur unter höchsten Sicherheitsstandards – Ausweis und Unterschrift sind dabei obligatorisch.

Moderne Lagertechnik gewährleistet eine umfassende Überwachung für Ihr Gold im Schließfach – rund um die Uhr. Sicherheitspersonal und Videoüberwachung sorgen für zusätzliche Sicherheit, während moderne Alarmsysteme in die Ausstattung integriert sind. Wer auf Transparenz setzt, kann sogar ein eigenes Schließfach nutzen. Dieses läuft auf den Namen des Besitzers, wodurch das Eigentum bei der Schließfach- und Depotlagerung stets transparent nachverfolgbar ist. Einige fortschrittliche Anbieter ermöglichen sogar die Online-Überwachung der eingelagerten Wertgegenstände über ein persönliches Benutzerkonto.

Ein exzellenter Kundenservice ist ein weiteres entscheidendes Kriterium. Erreichbarkeit per Telefon und E-Mail ist genauso wichtig wie flexible Öffnungszeiten am Lagerort. Ein guter Service sorgt dafür, dass Kunden jederzeit Zugriff auf ihre Werte haben und ihre Anliegen unkompliziert klären können. Die Berücksichtigung dieser Faktoren erleichtert die Auswahl eines zuverlässigen Anbieters für Schließfach- und Depotlagerung Gold und gewährleistet eine sichere und transparente Verwahrung der Edelmetalle.

Welche Infos sind außerdem wichtig?

Die Größe eines Bankschließfachs beeinflusst den Preis, wobei kleine Fächer mit einem Volumen von drei Litern bereits ausreichen, um Goldbarren oder Münzen zu lagern. Bei den Banken betragen die Kosten zwischen 30 und 80 Euro pro Jahr für die kleinsten Fächer. Manche Banken verlangen zusätzlich einen prozentualen Anteil des gelagerten Goldes. Bei der Auswahl eines Dienstleisters für Schließfach- und Depotlagerung gibt es zahlreiche Optionen, darunter Banken, aber auch spezialisierte Wertlageranbieter. Ein sorgfältiger Vergleich der Angebote ist ratsam, da einige Banken ihre Schließfächer ausschließlich eigenen Kunden anbieten. Bankenunabhängige Anbieter haben meist flexiblere Öffnungszeiten – so kommen sie besser an Ihr Gold im Schließfach.

Welche Risiken gibt es bei der externen Goldlagerung?

Auch Banken, Fondsgesellschaften oder andere Wertdepots können von Feuer, Einbruchdiebstahl, Raub und Wasserschaden betroffen sein. Wenn Sie eine ausreichend hohe Versicherung Ihres Schließfaches abgeschlossen haben, wird der Wert des Inhalts aber in der Regel problemlos ersetzt.

Welche Versicherungen schützen Ihr Gold?

Der Versicherungsschutz bei Bankschließfächern ist abhängig vom Inhalt des Schließfaches und oft schon im Mietpreis inklusive. Für kleinere Goldmengen ist diese meist auch ausreichend.

Die Höhe der Versicherungsgebühren und Versicherungssummen unterscheidet sich oft deutlich von Bank zu Bank und sollte bei Bedarf an individuell an den Goldwert angepasst werden. Ist die Versicherung des Inhalts noch nicht im Mietpreis enthalten, können Sie diese separat abschließen. Achten Sie hier auf die Bedingungen, die regeln, was genau in welcher Höhe abgesichert ist.

Bestandsdokumentation führen

Da der Bankmitarbeiter den Inhalt Ihres Schließfaches nicht kennt, ist es wichtig, die darin gelagerten Dinge genau in einer Bestandsliste festzuhalten. Dokumentieren Sie alle Verkäufe und Käufe und heben Sie alle Dokumente auf. Das gilt auch für private Goldgeschäfte. Nur mit einer lückenlosen Dokumentation können Sie im Versicherungsfall genau nachweisen, wie viel Sie über die Schließfach- oder Depotlagerung eingelagert haben.

Wenn Sie jedoch nur einen geringen Goldbestand haben, lohnt sich ein Bankschließfach aufgrund der Gebühren langfristig vermutlich nicht. Kleine Mengen können Sie zudem auch leicht über Ihre Hausratversicherung versichern lassen. Größere Mengen Gold sind dagegen im Hinblick auf Versicherungsfälle im Bankschließfach besser aufgehoben. Denn bei einem Verlust sind Sie gegenüber der Hausratversicherung beweispflichtig. Geht es um große Summen, wird die Versicherung alles sehr genau prüfen und den Wertersatz für zu Hause gelagertes Gold eventuell ablehnen.

Ist eine Auslandslagerung sicher?

Die jährlichen Kosten für Depots und Schließfächer lassen einige Anleger und Goldbesitzer ins Ausland ausweichen. Doch hier ist Vorsicht geboten. Nicht alle Anbieter sind vertrauenswürdig oder gut genug gegen Einbruch und andere Vorkommnisse abgesichert. Hier sollten Sie genau prüfen, wem Sie Ihr Gold anvertrauen. Nehmen Sie im Zweifel lieber etwas höhere Gebühren in Kauf, als am Ende möglicherweise alles zu verlieren. Schließfacher in Ländern wie der Schweiz oder Liechtenstein gelten als sicher.

Wenn Sie eine Schließfach- oder Depotlagerung in Deutschland planen, kommen Sie im Normalfall auch schneller wieder an Ihr Gold. Sie müssen nicht erst noch eine Grenzkontrolle durchlaufen, sondern können es zügig abholen oder sogar kurzfristig liefern lassen. Auch neu gekaufte Goldmünzen wie z.B. der Krügerrand oder 100-Gramm-Goldbarren könnten dem Gold im Schließfach unkompliziert hinzugefügt werden. Natürlich muss man den Zoll in einem Atemzug mit dem Ausland nennen. Worauf man bei Ein- und Ausfuhr achten muss und weitere Relevante Informationen zu Edelmetallen und dem Zoll können Sie in unserem Artikel „Mit Gold durch den Zoll“ lesen.

Wer darf an das Schließfach oder Depot?

An Ihr Gold im Schließfach dürfen in der Regel nur Sie selbst. Zugang zu Ihrem Depotkonto haben Sie und die Bank – ebenso wie weitere berechtigte Personen mit einer Vollmacht. Im Todesfall geht der Inhalt dann in den Nachlass und gemäß der festgelegten Erbfolge an die rechtmäßigen Erben über. Sobald das Erbrecht nachgewiesen wurde, kann das Gold an den Erben ausgeliefert oder dessen Wert ausgezahlt werden.

Benötigen Sie noch mehr Informationen?

Gold im Schließfach kommt für Sie nicht in Frage? Im folgenden Video erklärt Ihnen Dominik Kettner, welche Fehler unbedingt zu vermeiden sind, wenn Sie Ihr Gold in den eigenen vier Wänden sicher lagern wollen. Am Ende des Videos haben Sie die nötige Inspiration, um geeignete Verstecke für Ihr Gold zu finden. Auf dem YouTube-Kanal von Kettner Edelmetalle finden Sie weitere Videos zu Edelmetallen, aber auch zu spannenden und aktuellen Themen aus Wirtschaft und Politik!

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