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Kettner Edelmetalle

Silbermarkt: Industrienachfrage vs. Anlegerchancen

10.01.2026VideoKettner Edelmetalle

Der Silbermarkt steht vor einem tektonischen Beben – und die meisten Anleger ahnen nicht einmal, wie dramatisch sich die Lage zugespitzt hat. Während die Welt gebannt auf Aktienmärkte und Kryptowährungen starrt, vollzieht sich im Schatten des großen Bruders Gold eine Entwicklung, die das Potenzial hat, die Finanzwelt nachhaltig zu erschüttern. 200 Millionen Unzen Silberdefizit allein im vergangenen Jahr – eine Zahl, die man nicht wegreden kann. Und die Konsequenzen werden immer deutlicher sichtbar.

85 Prozent werden verschlungen – Anleger bekommen nur die Reste

Um die Brisanz der aktuellen Situation zu verstehen, muss man zunächst die fundamentale Struktur des Silbermarktes begreifen. Jährlich werden weltweit rund 800 Millionen Unzen Silber gefördert – das ist zwar zehnmal so viel wie bei Gold, doch hier endet die vermeintliche Fülle bereits.

Denn im Gegensatz zu Gold, das überwiegend als Kapitalanlage und Wertaufbewahrungsmittel dient, wird Silber zu einem überwältigenden Anteil von der Industrie verschlungen. 85 Prozent der gesamten Förderung gehen direkt in industrielle Anwendungen. Für Kapitalanleger bleiben gerade einmal 15 Prozent übrig – ein erschreckend kleiner Kuchen, um den sich immer mehr hungrige Investoren streiten.

Beim Gold ist das genau andersrum. Da legen die meisten als Kapitalanlage an und verbraucht wird eher nur wenig. Beim Silber werden 85 Prozent verbraucht – nur 15 Prozent bleiben für die Kapitalanleger übrig.

Diese fundamentale Asymmetrie ist der Schlüssel zum Verständnis dessen, was gerade am Silbermarkt passiert. Und die Nachfrage der Industrie wächst nicht linear – sie explodiert geradezu.

Die drei Megatrends, die den Silbermarkt leersaugen

Drei industrielle Megatrends treiben die Nachfrage nach Silber in bisher ungekannte Höhen. Jeder einzelne für sich wäre bereits ein starkes Argument für steigende Preise. Zusammen bilden sie einen perfekten Sturm:

  1. Solarenergie: Mit einem Anteil von 30 Prozent ist die Photovoltaik-Industrie der größte einzelne Silberverbraucher. Die politisch gewollte Energiewende verschlingt Unmengen des weißen Metalls – und die ambitionierten Ausbauziele weltweit lassen keinen Zweifel daran, dass dieser Hunger weiter wachsen wird.
  2. Elektromobilität: Ein Elektrofahrzeug benötigt deutlich mehr Silber als ein herkömmlicher Verbrenner. Mit jedem E-Auto, das vom Band rollt, steigt die industrielle Nachfrage weiter an.
  3. Künstliche Intelligenz und Rechenzentren: Der KI-Boom hat einen enormen Bedarf an Servern, Dateninfrastruktur und Halbleitern geschaffen. In all diesen Komponenten steckt Silber – und der Ausbau der Rechenkapazitäten hat gerade erst begonnen.

Was diese Entwicklung besonders brisant macht: Die Investmentnachfrage – also der Wunsch von Privatanlegern und institutionellen Investoren, physisches Silber zu erwerben und einzulagern – ist in diesen Prognosen noch gar nicht vollständig eingepreist. Sollte hier ein Run einsetzen, wie er sich bereits andeutet, könnte das Defizit noch dramatisch größer werden.

Chinas strategischer Schachzug: Silber wird zur Waffe

Zum Jahresbeginn 2026 hat die chinesische Regierung einen Schritt vollzogen, der die globalen Silbermärkte in Aufruhr versetzt hat: Die Silberexporte aus China wurden massiv eingeschränkt. Nur noch 44 Firmen dürfen überhaupt Silber aus dem Land exportieren.

Man muss sich die Tragweite dieser Entscheidung vor Augen führen: China ist nach Mexiko der zweitgrößte Silberförderer der Welt. Wenn ein Produzent dieser Größenordnung den Hahn zudreht, gerät der gesamte globale Markt unter massiven Druck.

Damit wird Silber ähnlich wie strategische Rohstoffe und seltene Erden zu einem kritischen Rohstoff. Das sehen auch die Amerikaner so – sie haben Silber auf die Liste der kritischen Metalle gesetzt.

Die geopolitische Dimension dieser Entwicklung ist kaum zu überschätzen. Silber wird zunehmend als strategische Ressource behandelt, vergleichbar mit seltenen Erden. Wer die Kontrolle über die Silberversorgung hat, besitzt einen mächtigen Hebel in der globalen Wirtschaftspolitik. Dass Peking bereits bei anderen Rohstoffen gezeigt hat, wie geschickt es geopolitische Rohstoffströme zu lenken versteht, macht die Situation nicht weniger beunruhigend.

Indien öffnet die Schleusen für Pensionsfonds

Parallel zu Chinas Exportrestriktionen hat Indien einen Schritt unternommen, der langfristig enorme Auswirkungen haben könnte: Staatliche Pensionsfonds dürfen nun bis zu 1 Prozent ihres Vermögens in Silber anlegen.

Ein Prozent klingt zunächst bescheiden. Doch bei einem Land mit 1,4 Milliarden Einwohnern und einer Bevölkerung, die traditionell eine starke Affinität zu Edelmetallen hat, können daraus schnell mehrere Milliarden Dollar an zusätzlicher Nachfrage entstehen. Die indische Silbernachfrage war schon immer ein gewichtiger Faktor – nun bekommt sie institutionelle Verstärkung.

Das Minendilemma: Warum die Produktion nicht mithalten kann

Der naheliegende Einwand lautet: Wenn die Nachfrage steigt, werden eben mehr Minen eröffnet. Doch so einfach funktioniert der Bergbau nicht. Die Realität sieht ernüchternd aus:

  • Von der Entdeckung eines neuen Vorkommens bis zur tatsächlichen Förderung vergehen mindestens 8 bis 10 Jahre
  • Die größten Produzenten wie Fresnillo (Mexiko) und KGHM Polska (Polen) können ihre Produktion kaum noch ausweiten
  • Silber fällt häufig nur als Beiprodukt der Kupferförderung an – die Produktion lässt sich nicht beliebig skalieren
  • Genehmigungsverfahren werden weltweit immer langwieriger und kostspieliger

Das bedeutet im Klartext: Selbst wenn morgen ein riesiges neues Silbervorkommen entdeckt würde, wäre es frühestens in einer Dekade marktrelevant. Das strukturelle Defizit von 200 Millionen Unzen jährlich wird sich in absehbarer Zeit nicht durch erhöhte Förderung schließen lassen.

JP Morgan gegen den Rest der Welt: Das große Pokerspiel

Hinter den Kulissen des Silbermarktes tobt ein Kampf, der an einen hochriskanten Pokertisch erinnert. Auf der einen Seite sitzt JP Morgan – die amerikanische Großbank, die nach Marktgerüchten rund 160 Millionen Unzen physisches Silber in ihren Tresoren hält. Das entspricht etwa einem Fünftel bis Sechstel der gesamten Jahresproduktion. Ein gewaltiger Batzen.

Besonders aufschlussreich ist die Strategie der Bank: Während JP Morgan zwar auch Short-Positionen hält, lässt sie diese offenbar systematisch auslaufen, sodass die physische Long-Position immer dominanter wird. Die Botschaft ist unmissverständlich: Die bestinformierte Bank der Wall Street setzt auf steigende Silberpreise.

Die mysteriöse europäische Großbank mit dem Milliardenproblem

Auf der anderen Seite des Pokertisches sitzt – so die hartnäckige Gerüchteküche – eine europäische Großbank mit einer massiven Short-Position. Die Verluste sollen bereits im Milliardenbereich liegen. Die entscheidende Frage lautet: Wie lange kann diese Position noch durchgehalten werden?

Würde das ganze Ding hochgehen und könnten sie nicht liefern zu den Futures-Terminen, dann würde das die Glaubwürdigkeit der COMEX sehr gewaltig in Frage stellen.

Bereits im November gab es einen Short Squeeze am Silbermarkt – plötzlich war alles ausverkauft, Handelssperren wurden eingeführt. Ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen könnte. Sollte die europäische Großbank ihre Position nicht kontrolliert abbauen können, droht ein unkontrollierter Squeeze, der den Silberpreis in kürzester Zeit in die Höhe katapultieren würde.

Shanghai gegen COMEX: Der Vertrauensverlust des Westens

Ein besonders alarmierendes Signal kommt von den Preisunterschieden zwischen den großen Handelsplätzen. An der Shanghai Gold Exchange liegt der Silberpreis im Durchschnitt 3 bis 5 Prozent über dem Preis an der COMEX und der LBMA in London. In der Spitze betrug der Aufschlag sogar 10 bis 12 Prozent.

Dass an zwei verschiedenen Börsen derart unterschiedliche Preise für dasselbe Metall zustande kommen, ist unter normalen Umständen ein Ding der Unmöglichkeit. Normalerweise würden Arbitrageure die Differenz sofort ausgleichen. Dass dies nicht geschieht, hat einen einfachen Grund:

  • In Shanghai wird physisch geliefert – wer kauft, bekommt sein Silber auch tatsächlich
  • An der COMEX und LBMA wird zunehmend bezweifelt, ob genügend physisches Material vorhanden ist, um alle Kontrakte zu bedienen
  • Der Preisaufschlag in Shanghai ist ein Vertrauenspremium – Käufer zahlen mehr für die Sicherheit der tatsächlichen Lieferung

Was wir hier beobachten, ist nichts Geringeres als ein schleichender Vertrauensverlust in die westlichen Edelmetallbörsen. Die Glaubwürdigkeit des Papiersilber-Systems bröckelt. Wer physisches Silber will, wendet sich zunehmend nach Osten. Dieser Trend passt in das größere Bild einer sich verschiebenden globalen Finanzarchitektur, in der auch die Schwäche des Dollars eine zentrale Rolle spielt.

Die Charttechnik spricht eine deutliche Sprache

Für technisch orientierte Anleger liefert der Silberchart ein bemerkenswertes Bild. Über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren hat sich eine sogenannte Cup-and-Handle-Formation ausgebildet – eine der mächtigsten bullischen Chartformationen überhaupt.

Der Ausbruch aus dieser Formation ist bereits erfolgt. Aus charttechnischer Sicht ist die Luft nach oben frei. Kurzfristige Rücksetzer – sogenannte Pullbacks – sind zwar möglich und sogar gesund, ändern aber nichts am übergeordneten Bild: Der langfristige Trend zeigt steil nach oben.

Die charttechnischen Kursziele sind dabei durchaus ambitioniert. Auf Sicht von 3 bis 6 Jahren werden Niveaus diskutiert, die vielen heute noch utopisch erscheinen mögen. Doch wer vor 20 Jahren bei einem Silberpreis von knapp 7 Euro eingestiegen ist, blickt heute auf eine Verzehnfachung zurück. Warum sollte sich dieses Muster nicht wiederholen?

Dreistellige Silberpreise: Nicht ob, sondern wann

Fasst man alle Faktoren zusammen, ergibt sich ein Bild von seltener Klarheit. Die fundamentalen Treiber für steigende Silberpreise sind überwältigend:

  • Strukturelles Angebotsdefizit von 200 Millionen Unzen jährlich
  • Explodierende industrielle Nachfrage durch Solar, E-Mobilität und KI
  • Chinas Exportrestriktionen verknappen das globale Angebot zusätzlich
  • Indiens Pensionsfonds als neuer institutioneller Nachfrager
  • Minenproduktion kann nicht schnell genug ausgeweitet werden
  • JP Morgans massive Long-Position signalisiert Insiderwissen
  • Vertrauensverlust in westliche Papiermärkte treibt physische Nachfrage
  • Charttechnischer Ausbruch aus 40-jähriger Formation

Dreistellige Silberpreise – also 100 Dollar und mehr – erscheinen vor diesem Hintergrund nicht als kühne Prognose, sondern als logische Konsequenz. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann dieses Niveau erreicht wird. Und ob es dabei bleibt.

Was bedeutet das für Edelmetall-Anleger?

Die aktuelle Situation am Silbermarkt unterstreicht einmal mehr, warum physische Edelmetalle in keinem diversifizierten Vermögensportfolio fehlen sollten. Während Papierwerte – seien es Futures, ETFs oder andere Derivate – zunehmend unter Vertrauensverlust leiden, gewinnt der Besitz von physischem Metall an Bedeutung.

Wer den Einstieg in Edelmetalle sucht, findet mit dem Gold Starter-Set einen niedrigschwelligen Zugang. Für Anleger, die bereits überzeugt sind und größere Positionen aufbauen möchten, bieten sich Pakete wie das Gold Krisenschutzpaket S oder das Gold Krisenschutzpaket M an.

Auch bei Goldmünzen lohnt sich der Blick auf bewährte Anlageprodukte. Klassiker wie der Maple Leaf, der Wiener Philharmoniker oder das Känguru bieten höchste Liquidität und weltweite Akzeptanz. Wer es exotischer mag, findet mit dem China Panda oder den Lunar-Münzen attraktive Sammlerstücke mit Anlagecharakter.

Gold als Fundament, Silber als Hebel

Die Strategie vieler erfahrener Edelmetall-Anleger folgt einem bewährten Muster: Goldbarren und Goldmünzen bilden das solide Fundament des Portfolios – den sicheren Hafen, der seit Jahrtausenden seinen Wert bewahrt hat. Silber hingegen bietet aufgrund seiner industriellen Nachfrage und der aktuellen Marktsituation ein deutlich höheres Aufwärtspotenzial.

Dass Gold als älteste Währung der Menschheitsgeschichte alle Papierwährungen überlebt hat, ist keine Meinung – es ist ein historischer Fakt. Und dass Länder wie Simbabwe mit einer goldgedeckten Währung Erfolge feiern, während das westliche Fiat-System unter der Last der Verschuldung ächzt, sollte jedem zu denken geben.

Die Uhr tickt – und sie tickt schneller als viele glauben

Der Silbermarkt befindet sich in einer historisch einmaligen Konstellation. Die industrielle Nachfrage frisst das Angebot auf, geopolitische Verwerfungen verknappen die Versorgung zusätzlich, und die westlichen Papiermärkte verlieren an Glaubwürdigkeit. Gleichzeitig positionieren sich die bestinformierten Akteure – allen voran JP Morgan – unmissverständlich auf der Long-Seite.

Für Anleger, die noch am Seitenrand stehen, wird das Zeitfenster enger. Nicht weil morgen die Welt untergeht, sondern weil die fundamentalen Weichen längst gestellt sind. Wer vor 20 Jahren bei 7 Euro eingestiegen ist, hat eine Verzehnfachung erlebt. Die Frage, die sich heute stellt, ist simpel: Wird man in 20 Jahren auf den heutigen Preis zurückblicken und sich ärgern, nicht gehandelt zu haben?

Die Antwort liegt – wie so oft – im physischen Besitz. Denn eines hat die Geschichte immer wieder gezeigt: Papierversprechen können platzen. Gold und Silber in der Hand – das bleibt. Für Anleger, die umfassend vorsorgen möchten, bietet das Gold Krisenschutzpaket XXL eine durchdachte Zusammenstellung für maximale Absicherung. Auch das Gold Starterpaket S eignet sich hervorragend für den systematischen Aufbau einer Edelmetallposition.

Ob American Eagle, Britannia oder klassische Goldbarren – entscheidend ist nicht die Form, sondern die Substanz. Und Substanz, das ist genau das, was in einer Welt aus Schulden, Derivaten und Papierversprechen immer knapper wird.

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