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Deutschlands Wirtschaftskrise: Deindustrialisierung durch Energiemangel

26.12.2025VideoKettner Edelmetalle

Es ist ein Befund, der in seiner Schärfe kaum zu überbieten ist – und doch von immer mehr Ökonomen, Unternehmern und unabhängigen Analysten geteilt wird: Deutschland befindet sich auf dem Weg der wirtschaftlichen Selbstzerstörung. Nicht durch eine Naturkatastrophe, nicht durch einen unvorhersehbaren Schock, sondern durch eine Kette politischer Fehlentscheidungen, die in ihrer Tragweite historisch beispiellos sind. Der investigative Journalist und Buchautor Patrik Baab zeichnet ein Bild der deutschen und europäischen Lage, das ernüchternder kaum sein könnte – und das fundamentale Fragen aufwirft, die weit über die Tagespolitik hinausreichen.

Das Ende der billigen Energie – und damit das Ende des deutschen Geschäftsmodells

Das Fundament des deutschen Wirtschaftswunders war stets die Verfügbarkeit günstiger Energie. Jahrzehntelang bildete russisches Erdgas das Rückgrat einer Industrienation, die sich als Exportweltmeister verstand. Chemie, Stahl, Automobil, Maschinenbau – all diese Branchen waren auf preiswerte Energieversorgung angewiesen. Dieses Fundament ist zerbrochen.

Ohne die billige russische Energie ist die deutsche Wirtschaft nicht wettbewerbsfähig. Das sagen alle Vertreter der unternehmerischen Wirtschaft.

Was Patrik Baab hier konstatiert, ist keine Randmeinung. Es ist die nüchterne Realität, die sich in den Bilanzen deutscher Unternehmen widerspiegelt. Während die deutsche Wirtschaft die Zeche zahlt, profitieren andere Volkswirtschaften von den verschobenen Handelsströmen. Die Deindustrialisierung Deutschlands ist kein Schreckgespenst mehr – sie ist Realität.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:

  • Die russische Wirtschaft wuchs zuletzt um rund 3,5 Prozent
  • Die deutsche Wirtschaft schrumpft seit mehreren Quartalen
  • Mehr als 20.000 westliche Sanktionen gegen Russland haben ihr Ziel verfehlt
  • Lediglich 40 von 193 UN-Mitgliedsstaaten haben sich den Sanktionen angeschlossen

Die Ironie der Geschichte: Die Sanktionen, die Russland in die Knie zwingen sollten, haben vor allem den Sanktionierer selbst getroffen. Russland hat sich als erstaunlich resilient erwiesen – nicht trotz, sondern wegen der Sanktionen, die seit 2014 eine massive Umstellung auf Eigenproduktion erzwungen haben.

Russlands Hinwendung nach Asien – eine Jahrhundertentscheidung

Was viele westliche Politiker noch immer nicht begriffen haben: Russlands ökonomische Neuausrichtung nach Asien ist irreversibel. Nicht für ein Jahrzehnt, nicht für eine Generation – für mindestens ein Jahrhundert. Denn hinter dieser Neuausrichtung stehen nicht bloß politische Absichtserklärungen, sondern Milliarden-Investitionen in physische Infrastruktur.

Die Transportkorridore der Zukunft verlagern sich fundamental:

  1. Die Nordroute durch die Arktis, erschlossen durch atomgetriebene Eisbrecher
  2. Der Kaukasus-Iran-Korridor als neue Handelsachse
  3. Die China-Verbindungen über neue Pipelines und Schienennetze

Pipelines, Straßen, Schienenverbindungen, Tankerflotten – all das wird gebaut, ist teilweise bereits in Betrieb. Diese Infrastruktur bindet Kapital für Generationen und schafft Fakten, die kein diplomatischer Kurswechsel Europas mehr rückgängig machen kann. Europa wird buchstäblich umfahren.

Das Ende des Dollar-Imperiums und die Suche nach Alternativen

Parallel zur geopolitischen Verschiebung vollzieht sich ein monetärer Umbruch von historischer Tragweite. Die BRICS-Staaten arbeiten systematisch daran, ihre Handelsbeziehungen – insbesondere die Energiegeschäfte – aus dem Dollarsystem herauszulösen. Der sogenannte „Dollarschwamm", der es den Vereinigten Staaten jahrzehntelang ermöglichte, ihre Inflation zu exportieren, wird kleiner.

Bisher konnten die Vereinigten Staaten ihre Inflation exportieren, indem sie unbegrenzt Dollars gedruckt haben, weil alle Welt Dollars nachgefragt hat, um Öl- und Gasgeschäfte zu machen. Dieser Dollarschwamm wird kleiner.

Die Konsequenzen sind weitreichend. Wenn die Nachfrage nach dem Dollar als Reservewährung sinkt, müssen die USA ihre Staatsverschuldung von über 200.000 Dollar pro Kopf auf andere Weise bewältigen. Die Reindustrialisierung unter Trump ist der Versuch, dieser Falle zu entkommen. Ob er gelingt, steht auf einem anderen Blatt.

Für Anleger bedeutet diese Entwicklung eines: Die Suche nach wertbeständigen Alternativen zum Fiat-Geldsystem wird immer dringlicher. Nicht umsonst setzen Zentralbanken weltweit verstärkt auf Gold als strategische Reserve. Wie das Beispiel Simbabwes goldgedeckter Währung zeigt, gibt es bereits Länder, die den Weg zurück zur Edelmetalldeckung einschlagen.

Eine BRICS-Währung – Zukunftsmusik oder greifbare Realität?

Baab ordnet die Lage nüchtern ein: Eine gemeinsame BRICS-Währung ist noch Zukunftsmusik. Die Herausforderungen sind enorm – unterschiedliche Entwicklungsniveaus, Währungsschwankungen, innere Gegensätze wie die Grenzstreitigkeiten zwischen Indien und China. Doch der erste Schritt ist bereits getan: der bilaterale Handel in Landeswährungen.

Überlegungen zur Blockchain-Technologie als Basis eines neuen Abrechnungssystems werden angestellt. Die Shanghai-Entwicklungsbank wächst, auch wenn sie den IWF und die Weltbank noch nicht ersetzen kann. Es ist ein Prozess – aber einer, der in eine klare Richtung weist: weg vom Dollar, weg vom westlichen Finanzsystem.

In diesem Umfeld gewinnen physische Werte eine ganz neue Bedeutung. Goldbarren und Goldmünzen sind nicht nur Anlageprodukte – sie sind ein Stück monetäre Souveränität in einer Welt, in der Währungssysteme ins Wanken geraten. Wer sich frühzeitig positionieren möchte, findet mit dem Gold Starter-Set einen niedrigschwelligen Einstieg.

Die EU vor dem Zusammenbruch? Trumps Ukraine-Strategie als Sprengsatz

Eine der brisantesten Thesen Baabs betrifft die Zukunft der Europäischen Union selbst. Seine Analyse: Trump wird die EU zwingen, die Ukraine aufzunehmen. Damit würden die astronomischen Kosten für Krieg und Wiederaufbau auf die europäischen Steuerzahler abgewälzt – allen voran auf Deutschland als größten Nettozahler der Union.

Die Fliehkräfte innerhalb der EU würden sich dadurch dramatisch verstärken. Schon jetzt ist die Union von inneren Widersprüchen zerrissen. Eine Aufnahme der Ukraine – eines Landes mit zerstörter Infrastruktur, massiven Korruptionsproblemen und einer Bevölkerung, die zu großen Teilen bereits emigriert ist – könnte der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Die Rechnung für den deutschen Steuerzahler wäre verheerend:

  • Wiederaufbaukosten in dreistelliger Milliardenhöhe
  • Dauerhafte Transferzahlungen an ein wirtschaftlich am Boden liegendes Land
  • Weitere Flüchtlingsströme, die das Sozialsystem zusätzlich belasten
  • Militärische Verpflichtungen an der russischen Grenze

Russlands Resilienz – ein Lehrstück für den Westen

Während Deutschland schrumpft, hat Russland eine bemerkenswerte wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit entwickelt. Die Gründe dafür sind struktureller Natur und verdienen eine genauere Betrachtung.

Erstens: Russland ist ein ressourcenautarkes Land. Es verfügt über alle Rohstoffe, die es für seine Wirtschaft benötigt – von Öl und Gas über seltene Erden bis hin zu landwirtschaftlichen Flächen. Seit den ersten Sanktionen 2014 hat das Land systematisch auf Eigenproduktion umgestellt. Was zunächst als Schwäche erschien, erwies sich als Stärke.

Zweitens: Mehr als 150 Staaten treiben weiterhin Handel mit Russland. Viele afrikanische Länder sind auf russische Getreideimporte angewiesen, um ihre Bevölkerung ernähren zu können. Die westlichen Sanktionen haben die Getreidepreise an den Börsen in die Höhe getrieben und damit paradoxerweise die Abhängigkeit dieser Länder von Russland noch verstärkt.

Diese Länder laufen uns davon – im Bildungssektor, in der wirtschaftlichen Entwicklung, in der diplomatischen Vernetzung. All diese Effekte hat der Westen unterschätzt.

Auch die kreativen Wege, über die Russland trotz Sanktionen Milliarden bewegt, zeigen die Grenzen westlicher Wirtschaftskriegsführung auf. Das Sanktionsregime hat Löcher wie ein Schweizer Käse – und die Leidtragenden sind nicht die Sanktionierten, sondern die europäischen Volkswirtschaften.

Der Bildungsverfall als Symptom des Niedergangs

Besonders scharf fällt Baabs Analyse des deutschen Bildungssystems aus. Während russische Universitäten an der traditionellen Paukschule festhalten und Studenten durch rigorose Aufnahmeprüfungen selektieren, diagnostiziert er an deutschen Hochschulen einen dramatischen Qualitätsverfall.

Die Zahlen, die er nennt, sind erschreckend:

  • 250 Lehrstühle für Gender Studies an deutschen Universitäten
  • Nur 2 Lehrstühle für Atomphysik
  • Punktabzug für Studenten, die nicht gendern
  • Keine offene Debattenkultur mehr in Seminaren

Gleichzeitig schicken viele afrikanische Länder ihren akademischen Nachwuchs nach Russland. Diese Eliten kehren in ihre Heimatländer zurück und richten ihr Denken und ihre Strategien nach Russland aus – nicht nach Europa. Ein soft-power-Verlust von enormer Tragweite, der sich erst in den kommenden Jahrzehnten voll auswirken wird.

Universitäten als Verblödungseinrichtungen?

Die Formulierung ist provokant, aber sie trifft einen Nerv. Wenn an Universitäten nicht mehr offen diskutiert werden kann, wenn ideologische Konformität wichtiger wird als wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn, dann verliert eine Gesellschaft ihre Innovationsfähigkeit. Und ohne Innovation gibt es kein Wirtschaftswachstum, keine technologische Souveränität, keine Zukunft.

Für Anleger ist dieser Bildungsverfall ein weiteres Warnsignal. Eine Volkswirtschaft, die ihren akademischen Nachwuchs nicht mehr adäquat ausbildet, wird langfristig an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Die Konsequenz: Vermögenssicherung wird wichtiger als Vermögensmehrung. Wer sein Erspartes in Wiener Philharmoniker oder Maple Leaf Goldmünzen anlegt, sichert sich gegen den schleichenden Verfall einer ganzen Volkswirtschaft ab.

Die tektonische Verschiebung der Wirtschaftsmacht

Der Aufstieg Chinas zur mächtigsten Volkswirtschaft der Welt ist nicht aufzuhalten. Das ist keine Prognose – es ist eine mathematische Gewissheit, die sich aus Bevölkerungszahlen, Investitionsraten und technologischer Entwicklung ergibt. Die Frage ist nicht ob, sondern wann und wie dramatisch die Konsequenzen für Europa ausfallen werden.

Baab zitiert den französischen Dichter Paul Valéry, der Europa einst als potenzielles „Kap Asiens" bezeichnete – eine unbedeutende Halbinsel am westlichen Rand des eurasischen Kontinents. Diese Vision droht Realität zu werden, wenn Europa nicht grundlegend umsteuert.

Die Voraussetzungen für eine Kurskorrektur wären nach Baabs Analyse:

  1. Aufgabe der NATO-Bindung
  2. Austritt aus der EU in ihrer jetzigen Form
  3. Wirtschaftliche Hinwendung nach Asien
  4. Vollständiger Austausch der Funktionseliten in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft
  5. Ablösung des herrschenden Parteienkartells

Ob diese radikalen Schritte politisch umsetzbar sind, steht auf einem anderen Blatt. Die Wahrscheinlichkeit ist gering. Umso wichtiger wird es für den einzelnen Bürger, eigenverantwortlich vorzusorgen.

Was bedeutet das für Ihr Vermögen?

Die Analyse Patrik Baabs mag in ihrer Schärfe unbequem sein. Doch die Fakten, auf denen sie basiert, sind schwer zu widerlegen. Deutschland verliert an Wettbewerbsfähigkeit, die EU steht unter enormem Druck, das Dollar-System erodiert, und die globalen Machtverhältnisse verschieben sich in einem Tempo, das noch vor wenigen Jahren undenkbar schien.

In einem solchen Umfeld wird die Frage der Vermögenssicherung zur existenziellen Frage. Gold hat in den vergangenen 5.000 Jahren jede Krise, jeden Währungsverfall und jeden Systemwechsel überstanden. Es ist die älteste Währung der Menschheitsgeschichte – und es wird auch diese Zeitenwende überdauern.

Wer sich gegen die beschriebenen Risiken absichern möchte, hat verschiedene Möglichkeiten:

Fazit: Die Zeit der Illusionen ist vorbei

Patrik Baabs Analyse ist ein Weckruf. Die wirtschaftliche Selbstzerstörung Deutschlands ist kein Naturgesetz – sie ist das Ergebnis politischer Entscheidungen, die von einer transatlantisch korrumpierten Elite getroffen wurden, wie Baab es formuliert. Die Konsequenzen tragen nicht die Entscheider, sondern die Bürger.

Die globale Ordnung befindet sich im Umbruch. Die BRICS-Staaten bauen an einer neuen Architektur der Weltwirtschaft. Russland hat sich als widerstandsfähiger erwiesen als erwartet. China steigt unaufhaltsam auf. Und Europa? Europa droht zum Zuschauer seiner eigenen Marginalisierung zu werden.

Der Niedergang Europas ist die erste Phase im Niedergang des Westens. Die tektonische Verschiebung der Wirtschaftsmacht nach Asien und der Aufstieg Chinas zur mächtigsten Volkswirtschaft sind nicht aufzuhalten.

In solchen Zeiten des Umbruchs hat sich über Jahrtausende eine Konstante bewährt: physisches Gold. Es ist unabhängig von Regierungen, Zentralbanken und geopolitischen Verwerfungen. Es kann nicht gedruckt, nicht sanktioniert und nicht entwertet werden. Ob Lunar-Münzen, China Pandas oder klassische Goldbarren – wer heute handelt, muss morgen nicht reagieren.

Die Zeit der Illusionen ist vorbei. Die Frage ist nicht mehr, ob sich die Welt grundlegend verändert, sondern ob Sie darauf vorbereitet sind.

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