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Kettner Edelmetalle

Gold-Chance wie in den 70ern: Neue Fed-Politik könnte Preise explodieren

17.06.2026VideoKettner Edelmetalle

Es gibt Momente in der Finanzgeschichte, in denen sich ein Fenster öffnet. Ein kurzer Augenblick, in dem die Weichen für die kommenden Jahre gestellt werden. Genau in einem solchen Moment befinden wir uns gerade. Während die amerikanische Notenbank Federal Reserve still hält und die Zinsen unverändert lässt, brodelt es unter der Oberfläche der Weltwirtschaft gewaltig. Und mitten in diesem Sturm steht eine neue Figur, die schon bald über das Schicksal des Dollars entscheiden könnte.

Die Parallelen zur Ölkrise der 1970er Jahre sind frappierend. Damals gab es nur einen wahren Gewinner, während rundherum die Märkte einbrachen: das Gold. Und vieles deutet darauf hin, dass sich Geschichte nicht wiederholt, sich aber sehr wohl reimt.

Ein neuer Mann an der Spitze der mächtigsten Notenbank der Welt

Jerome Powell verlässt das Parkett. An seine Stelle tritt Kevin Warsh – der erklärte Wunschkandidat von Donald Trump. Warsh übernimmt das Ruder der Federal Reserve in einer der heikelsten Phasen der gesamten amerikanischen Finanzgeschichte. Es ist ein Minenfeld, in das er da hineinsteigt.

Die Ausgangslage ist alarmierend:

  • Die Inflation frisst sich durch die Kaufkraft, befeuert durch den Konflikt mit dem Iran
  • Die US-Staatsverschuldung explodiert förmlich – fast 40 Billionen Dollar
  • Die jährlichen Zinskosten liegen bereits bei rund einer Billion Dollar pro Jahr
  • Die KI-Blase steht auf tönernen Füßen

Bei seinem ersten offiziellen Debüt als Notenbankchef hat sich Warsh geweigert, den rettenden Knopf zu drücken. Er bleibt stur. Doch hinter dieser Sturheit verbirgt sich ein cleveres Kalkül, das man verstehen muss, um die kommenden Monate richtig einzuschätzen.

Die Unabhängigkeit der Geldpolitik ist von entscheidender Bedeutung. Die geldpolitischen Entscheidungsträger müssen im Interesse der Nation handeln.

So klingen Warshs offizielle Worte aus seiner Senatsanhörung. Beruhigend, ohne Frage. Doch die Realität sieht anders aus. Denn hinter den Kulissen braucht Trump vor allem eines: billiges Geld.

Der Drei-Stufen-Plan: So will Warsh die Wirtschaft retten

Kevin Warsh hat eine klare Mission. Er soll das Wirtschaftswachstum ankurbeln – und das, ohne eine Schuldenkrise auszulösen. Ein Spagat, der kaum zu schaffen ist. Sein Werkzeugkasten umfasst dabei mehrere strategische Hebel:

  1. Kurzfristige Zinsen senken: Macht Kredite billiger und kurbelt die Wirtschaft kurzfristig an.
  2. Die Fed-Bilanz schrumpfen: Zieht Liquidität aus dem Markt und wirkt deflationär.
  3. Langfristige Anleihen verkaufen: Sorgt für eine steilere Zinsstrukturkurve, an der Banken über die Zinsdifferenz prächtig verdienen.

Der versteckte Gelddruck-Trick

Besonders brisant ist ein weiterer Plan: die Deregulierung der Banken. Die strengen Kapitalanforderungen, die sogenannten SLR-Regeln, sollen gelockert werden. Dadurch könnten Privatbanken mit enormer Hebelwirkung Unmengen amerikanischer Staatsanleihen aufkaufen.

Im Grunde ist das nichts anderes als ein verstecktes Gelddrucken – sogenanntes Quantitative Easing, das über die Privatbanken gewaschen wird. Ein Konzept, das einst Professor Dr. Richard Werner begründete, einer der klügsten Wirtschaftsköpfe unserer Zeit. Gepaart mit den erhofften Produktivitätssprüngen durch künstliche Intelligenz hofft die Fed, die Inflation künstlich niedrig halten zu können.

Quantitative Easing ist nichts anderes als verstecktes Gelddrucken, das über die Privatbanken gewaschen wird.

Japan macht der Fed einen Strich durch die Rechnung

Doch dieser fein gesponnene Plan gerät bereits ins Wanken. Die Bank of Japan hebt ihren Leitzins um einen ganzen Prozentpunkt an. Man muss sich vor Augen führen, was das bedeutet: Über 30 Jahre lang herrschte in Japan eine Null- und Negativzinsphase. Jetzt wird sie nach oben durchbrochen.

Die Folge ist dramatisch. Die Japaner stoßen ihre US-Anleihen ab. Für ein einstiges Niedrigzinsland ist das ein regelrechter Geldschock. Gut für den japanischen Yen – schlecht für den US-Dollar. Und genau das bereitet den USA massive Probleme.

Die Straße von Hormus und der Öl-Schock

Als wäre das nicht genug, kommt die geopolitische Komponente hinzu. Der amerikanische Konflikt mit dem Iran hat zeitweise die Straße von Hormus blockiert – jene Meerenge, durch die rund 20 Prozent des weltweiten Öls fließen.

Die Kettenreaktion ist simpel und gnadenlos:

  • Das Öl wird teurer
  • Die Inflation steigt
  • Die Fed kann die Zinsen nicht wie geplant senken

Hinzu kommt eine erschreckende Zahl: Die strategischen Ölreserven der USA sollen nach offiziellen Angaben in weniger als 80 Tagen zur Neige gehen. Einige Lagerstätten sind bereits trockengelaufen. Gibt es keinen schnellen Deal mit dem Iran, könnten die Ölpreise explodieren und der Anleihenmarkt ins Wanken geraten.

Ein Treffen, das die Welt verändern könnte

Im Bürgenstock-Resort in der Schweiz – einem Ort von atemberaubender Schönheit – sollen sich die Delegierten der USA, des Irans und wohl auch Israels treffen. Sollte ein Abkommen zustande kommen, beginnt die nächste Phase eines gewaltigen wirtschaftlichen Masterplans. Bereits die Hoffnung darauf ließ Gold- und Silberpreise um teilweise mehr als 5 Prozent in die Höhe schnellen.

Warum Gold jetzt die wichtigste Rolle spielt

Und damit kommen wir zum Kern der Sache. Zum wichtigsten Asset in dieser Krise: dem Gold. Der Goldpreis notiert aktuell bei rund 4.330 US-Dollar, in Euro etwa 3.730 Euro. Allein in den ersten zwei Monaten des Jahres 2026 stieg das Edelmetall um über 20 Prozent.

Gleichzeitig gab es eine kräftige Korrektur von rund 20 Prozent vom Allzeithoch. Wir erleben also eine massive Volatilität. Doch das ist keineswegs ein schlechtes Zeichen – im Gegenteil.

Gold ist mit dem größten Abstand seit 2022 unter seinen gleitenden 200-Tage-Durchschnitt gefallen. Für Neulinge scheint das kein gutes Signal. Doch in Wirklichkeit ist es ein grandioser Moment für ein größeres Investment.

Die 70er-Jahre als Schablone

Hier wird es historisch besonders spannend. Die aktuelle Situation ähnelt der Ölkrise der 1970er Jahre wie eine Schablone, die man über die Gegenwart legen kann. Damals gab es nur einen einzigen großen Gewinner: das Gold.

Während alle anderen Assets fielen, stieg der Goldpreis von 35 US-Dollar zu Beginn der Ölkrise auf bis zu 870 US-Dollar Ende der 70er Jahre – ein Plus von sagenhaften 2.329 Prozent. Erst als Paul Volcker die Zinsen auf 15 Prozent anhob, um die USA vor dem Staatsbankrott zu bewahren, endete die Rally.

Ein ähnlicher Anstieg könnte sich in der kommenden Stagflation wiederholen. Einige Analysten sehen Gold noch in diesem Jahr bei 6.000 bis 7.000 US-Dollar. Wer jetzt über einen Einstieg nachdenkt, findet im Bereich der Goldmünzen und Goldbarren eine breite Auswahl.

Zentralbanken kaufen Gold – und verraten damit ein Geheimnis

Es gibt noch ein weiteres, hochbrisantes Signal. Die Zentralbanken kaufen weiterhin Gold – und zwar in Rekordmengen. Gleichzeitig verkaufen sie US-Staatsanleihen. Die östlichen Notenbanken, die asiatischen Staaten, die BRICS-Länder, Russland und viele andere stoßen US-Anleihen ab, um sich stattdessen Gold in die Bücher zu legen.

Die Botschaft könnte kaum deutlicher sein: Das System wackelt gewaltig. Wer wissen will, wie undurchsichtig die Goldversprechen mancher Staaten dabei sind, sollte einen Blick auf die goldene Luftnummer Russlands werfen. Und dass Gold seit jeher Begehrlichkeiten weckt, zeigt auch die kuriose Geschichte vom goldenen Geheimagenten der CIA.

Worauf du jetzt achten solltest

Da der Markt das aktuelle Zins-Szenario bereits eingepreist hat, kommt es auf jedes einzelne Wort der Notenbank an. Drei Signale sind entscheidend:

  1. Die Inflations-Rhetorik: Bezeichnet Warsh die Inflation als vorübergehend (gut für den Markt) oder zeigt er sich besorgt (schlecht)?
  2. Die Anleihen-Frage: Deutet er an, dass die Fed notfalls den Anleihenmarkt stützt, springt die Geldpresse an – der Startschuss für die nächste Edelmetallrally.
  3. Der Dollar-Index (DXY): Fällt der Dollar nach der Pressekonferenz, ist das positiv für Anleger. Steigt er, droht Schmerz am Aktienmarkt.

Eine einfache Faustformel: Steigende Geldmenge bedeutet, dass Realwerte wertvoller werden. Und genau deshalb gehören physische Edelmetalle in jede durchdachte Vermögensstruktur.

So positionierst du dich konkret

Die gute Nachricht: Du musst nicht das Opfer dieser Entwicklung sein. Du kannst handeln und deine Vorsorge selbst in die Hand nehmen. Die aktuelle Korrektur stellt für viele Anleger eine attraktive Nachkaufgelegenheit dar.

Wer mit kleinen Schritten beginnen möchte, findet bewährte Klassiker. Der Maple Leaf in Gold etwa, der bereits als 1-Gramm-Stück erhältlich ist, gilt als idealer Einstieg. Auch der Wiener Philharmoniker erfreut sich größter Beliebtheit unter konservativen Anlegern.

Beliebte Optionen für jeden Geldbeutel

Für preisbewusste Einsteiger eignen sich kleine Stückelungen besonders gut:

Wer auf das gesamte Spektrum der Weltklassiker setzen möchte, kann zwischen American Eagle, Britannia, China Panda, Känguru und den begehrten Lunar-Münzen wählen. Eine besondere Tradition pflegt dabei die Perth Mint, deren Drachentöter-Münzen die jahrhundertealte Sovereign-Tradition fortführen.

Fazit: Das Fenster steht offen

Die Lage ist eindeutig und gleichzeitig hochkomplex. Die Fed steht unter ihrem neuen Chef Kevin Warsh vor einem unlösbaren Dilemma. Die KI-Blase zeigt erste Risse, der Iran hält die Welt in Atem, und Japan untergräbt mit seiner Zinswende den Dollar. Über allem schwebt der Schuldenberg von bald 40 Billionen Dollar.

In Zeiten wie diesen hat sich physisches Gold seit Jahrtausenden bewährt. Es ist die älteste Währung der Menschheit – und sie hat jede einzelne Papierwährung überlebt. Während Notenbanker mit ihren Modellen aus dem Jahr 1978 jonglieren und Politiker das Geld entwerten, bleibt Gold das, was es immer war: ein Bollwerk gegen die Geldentwertung.

Du musst nicht das Opfer dieser Entwicklung sein. Du kannst jetzt für dich handeln und deine Vorsorge schaffen.

Die Geschichte lehrt uns, dass sich die wahren Gewinner einer Krise stets diejenigen sind, die handeln, bevor der Mainstream begreift, was passiert. Das Fenster steht offen. Es liegt an dir, hindurchzugehen.

Haftungsausschluss und Risikohinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Anlageberatung, Steuerberatung oder Kaufempfehlung dar. Es handelt sich um eine journalistische Einordnung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen und persönlicher Einschätzungen. Edelmetallpreise unterliegen Schwankungen, eine Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Die genannten historischen Kursentwicklungen und Analystenprognosen stellen keine Garantie oder Zusicherung künftiger Wertentwicklungen dar. Bitte treffen Sie Anlageentscheidungen stets eigenverantwortlich und ziehen Sie bei Bedarf unabhängigen fachlichen Rat hinzu. Alle Angaben ohne Gewähr.

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