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Kettner NOW (Live-Sendung) 30.03.2026: Europas Energiekrise eskaliert

30.03.2026Kettner NOWKettner Edelmetalle

Europa trocknet aus – und zwar nicht nur an den Tankstellen. Was sich in den letzten Wochen an den globalen Energiemärkten abspielt, hat das Potenzial, zur schwersten Versorgungskrise seit den Ölschocks der 1970er Jahre zu werden. Gleichzeitig schießt die Inflation zurück auf Werte, die viele Sparer längst vergessen glaubten. Und mittendrin: eine Bundesregierung, die Gesetze auf Zuruf der Mineralölkonzerne verschiebt, den Silbergehalt ihrer eigenen Münzen reduziert und die wichtigste Kontrollbehörde des Landes mit Parteifreunden besetzt. Ein Lagebericht aus einem Land, das energiepolitisch nackt dasteht.

Die Straße von Hormus: 20 Prozent des Weltöls – abgeschnitten

Seit Ende Februar blockiert der Iran die Straße von Hormus. Durch diese schmale Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman fließen normalerweise rund 20 Prozent des weltweiten Erdöls. Jetzt fließt dort: nichts mehr.

Die Folgen sind bereits in ganz Europa spürbar. In Tschechien, direkt an der deutschen Grenze, war Benzin 95 vergangene Woche komplett ausverkauft – weil deutsche Tanktouristen scharenweise über die Grenze fahren, um bis zu 45 Cent pro Liter zu sparen. Manche kommen mit Kanistern im Kofferraum. Wer kann es ihnen verdenken?

Die Lage in anderen europäischen Ländern ist nicht weniger dramatisch:

  • Frankreich: Hunderte Tankstellen melden akuten Kraftstoffmangel
  • Großbritannien: Tankstellenbetreiber schließen – nicht wegen fehlendem Sprit, sondern wegen wütender Kunden. Die Regierung erwägt Rationierungen
  • Slowakei: Privatfahrzeuge dürfen nur noch maximal 50 Liter pro Tag tanken
  • Deutschland: Wirtschaftsministerin Katherina Reiche räumt ein, dass ab Ende April erste Versorgungsprobleme an deutschen Tankstellen drohen könnten
Rationierungen – ein Wort, das man mit Kriegszeiten verbindet, nicht mit dem Europa des 21. Jahrhunderts.

Der Chef von Shell rechnet damit, dass die Knappheit aus Asien bereits im April Europa erreicht. Und was aus Asien auf uns zurollt, hat das Zeug zur historischen Energiekrise.

Asien im Würgegriff: Autofreie Tage und 15-Liter-Limits

Die Bilder aus Südasien sind erschreckend. In Sri Lanka dürfen Autofahrer nur noch 15 Liter pro Woche tanken. Kambodscha hat ein Drittel seiner Tankstellen geschlossen. Neuseeland erwägt autofreie Tage. Das klingt wie aus einem dystopischen Film – ist aber bittere Realität im Frühjahr 2026.

Der Ölpreis explodiert entsprechend. Die Nordseesorte Brent liegt bei fast 117 Dollar pro Fass – ein Plus von 60 Prozent seit Beginn der Krise. Der Chef der Internationalen Energieagentur findet dafür drastische Worte:

Die größte globale Bedrohung für die Energiesicherheit in der Geschichte – stärker als beide Ölschocks der 70er Jahre zusammen.

Und wo steht Deutschland in diesem Sturm? Öl und Gas decken hierzulande rund 60 Prozent des gesamten Energiebedarfs. Die staatliche Großbank KfW hat ausgerechnet: Bleiben die Preise auf diesem Niveau, entstehen Deutschland Zusatzkosten von bis zu 27 Milliarden Euro. In einem Land, das gerade ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen auf den Weg gebracht hat. In einem Land, dessen Industrie schon jetzt unter den höchsten Energiekosten Europas ächzt.

Die Frage drängt sich auf: Hat die deutsche Politik aus den Fehlern der Vergangenheit irgendetwas gelernt? Erst machte man sich von russischem Gas abhängig, dann schaltete man die Kernkraftwerke ab. Und jetzt steht man da – energiepolitisch nackt.

Inflation zurück auf dem Vormarsch: Fast 3 Prozent im März

Als wäre die Energiekrise nicht genug, schlägt die Inflation jetzt mit voller Wucht zurück. Die ersten Zahlen aus den Bundesländern für März 2026 sind alarmierend:

  1. Bayern: 2,8 % Inflation
  2. Nordrhein-Westfalen: 2,7 %
  3. Niedersachsen: 2,6 %
  4. Baden-Württemberg: 2,5 %

Noch im Dezember lagen wir bei knapp unter 2 Prozent. Ein Sprung von fast einem ganzen Prozentpunkt in wenigen Monaten. Das ist kein statistisches Rauschen. Das ist ein Alarmsignal.

Für den gesamten Monat März rechnen Ökonomen mit einer bundesweiten Rate von 2,7 Prozent – der höchste Wert seit über zwei Jahren. Der Haupttreiber: die Ölpreise. Die geopolitischen Spannungen schlagen direkt auf Energie, Lebensmittel und Transport durch.

Und es wird schlimmer. Das Ifo-Institut meldet: Deutlich mehr Unternehmen planen Preiserhöhungen. Das entsprechende Barometer steht auf dem höchsten Stand seit drei Jahren. Die Preisspirale dreht sich weiter – und sie dreht sich schneller.

Für Millionen Sparer ist das eine schleichende Katastrophe. Wer sein Geld auf dem Tagesgeldkonto liegen hat, wird real enteignet – Monat für Monat. Die Zinsen können mit fast 3 Prozent Inflation schlicht nicht mithalten. Genau in solchen Phasen zeigt sich, warum physisches Gold seit Jahrtausenden als Inflationsschutz geschätzt wird.

Tankstellengesetz: Wenn Konzerne anrufen, springt die Ministerin

Bundespräsident Steinmeier hat am Freitag das neue Tankstellengesetz unterschrieben. Nach österreichischem Vorbild dürfen Tankstellen ihre Preise künftig nur noch einmal am Tag anheben – um 12:00 Uhr mittags. Senken dürfen sie jederzeit. Bei Verstößen drohen bis zu 100.000 Euro Bußgeld.

Soweit die Theorie. Die Praxis sieht anders aus: Wirtschaftsministerin Reiche sorgte persönlich dafür, dass die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt verschoben wurde. Statt am Samstag tritt das Gesetz erst am Mittwoch in Kraft. Der Grund? Die Mineralölkonzerne hatten um mehr Zeit gebeten.

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Die Konzerne rufen an – und die Ministerin springt. Während Millionen Autofahrer an der Zapfsäule bluten, bekommen die Ölmultis eine Gnadenfrist.

Busverkehr auf dem Land vor dem Kollaps

Während die Spritpreise explodieren, stirbt auf dem Land leise der Busverkehr. Der Dieselpreis ist seit Beginn des Irankonflikts um rund 40 Cent pro Liter gestiegen. Für kleine Busunternehmen auf dem Land ist das der Todesstoß.

Der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen warnt: Betriebsaufgaben seien nicht mehr nur denkbar, sondern wahrscheinlich. Wenn die Busse nicht mehr fahren, trifft es zuerst die Schwächsten:

  • Schulkinder, die auf den Linienbus angewiesen sind
  • Familien auf dem Land ohne Zweitwagen
  • Senioren ohne eigene Mobilität

Die Ironie könnte kaum bitterer sein: Dieselben Politiker, die den Bürgern jahrelang geraten haben, doch das Deutschlandticket zu nutzen, schauen jetzt zu, wie der öffentliche Nahverkehr zusammenbricht.

Auch die Logistikbranche ächzt gewaltig. Ein einzelner Lkw verursacht bei 40 Cent Mehrkosten pro Liter rund 1.200 Euro zusätzlich im Monat. Ein mittelständisches Unternehmen mit 50 Fahrzeugen: 700.000 Euro Mehrkosten im Jahr. Und diese Kosten landen am Ende genau dort, wo sie immer landen – beim Verbraucher, im Supermarkt, an der Kasse.

Ostdeutschland droht der Blackout – und Berlin diskutiert noch

In der Energiepolitik tobt ein Streit, der Millionen Menschen in Ostdeutschland betrifft. Die Bundesregierung will 12 Gigawatt an neuen Gaskraftwerken bauen – fast ausschließlich im Süden: Bayern, Baden-Württemberg. Dort, wo die großen Industriekonzerne sitzen.

Klingt logisch? Der Netzbetreiber 50Hertz schlägt Alarm: Ohne Gaskraftwerke auch im Osten könnte nach einem Stromausfall Ostdeutschland schlicht nicht mehr hochgefahren werden. Windräder und Solaranlagen können das nämlich nicht – sie brauchen selbst erst Strom, um zu funktionieren.

Dazu kommt: Bis 2038 fallen in Ostdeutschland über 8 Gigawatt an Braunkohlekraftwerken weg. Wer die ersatzlos streicht, ohne neue steuerbare Kraftwerke zu bauen, gefährdet bewusst die Versorgungssicherheit von Millionen Bürgern. Die Kraftwerke müssen ab 2031 stehen – drei Jahre Genehmigung, zwei Jahre Bau. Die Rechnung geht nur auf, wenn sofort gehandelt wird.

Und was sagt das Wirtschaftsministerium? Die letzte Abstimmung laufe noch. In Berlin wird abgestimmt, während die Uhr tickt.

Gold und Silber: Die Gewinner der Krise

Inmitten all dieser Verwerfungen gibt es einen klaren Gewinner: Edelmetalle. Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache.

Gold steht aktuell bei 3.500 Dollar die Feinunze:

  • +1,3 % in 24 Stunden
  • +3,2 % in einer Woche
  • +39 % in 12 Monaten

Silber ist noch beeindruckender: Die Feinunze hat sich innerhalb eines Jahres um fast 95 Prozent verteuert – nahezu eine Verdopplung. Wer vor einem Jahr in Maple Leaf Goldmünzen oder Wiener Philharmoniker investiert hat, dürfte sich heute bestätigt fühlen.

Das Spannende dabei: Die große Nachfragewelle steht womöglich erst noch bevor. Namhafte Marktbeobachter beobachten eine klare Staffelung der Käuferschichten:

  1. Zentralbanken haben massiv gekauft – China kauft seit 16 Monaten ununterbrochen Gold
  2. Privatanleger sind aufgesprungen – während gleichzeitig Anleger aus Papiergold in physisches Gold flüchten
  3. Institutionelle Investoren – Pensionsfonds, Versicherungen, Vermögensverwalter – stehen noch an der Seitenlinie

Wenn diese dritte Welle einsteigt, könnte das den Markt noch einmal kräftig nach oben treiben. Wer sich jetzt positionieren möchte, findet mit dem Gold Starter-Set einen niedrigschwelligen Einstieg, während das Gold Krisenschutzpaket S oder das Gold Krisenschutzpaket M für erfahrenere Anleger konzipiert sind.

Wenn der Staat sein eigenes Silber nicht mehr bezahlen kann

Und dann ist da diese Geschichte, die mehr über den Zustand unserer Währung verrät als jede Inflationsstatistik. Die Bundesregierung hat angekündigt, den Silbergehalt in deutschen Sammlermünzen massiv zu reduzieren:

  • Bei der 35-Euro-Münze: Silberanteil sinkt von 925/1000 auf 500/1000
  • Bei der 50-Euro-Münze: Silberanteil sinkt von 999/1000 auf 600/1000

Die offizielle Begründung: Man wolle verhindern, dass die Münzen „zum Gegenstand von Spekulationen werden". Übersetzt heißt das: Der Silberwert droht den aufgeprägten Nennwert zu übersteigen. Der Materialwert einer Münze wird wertvoller als das, was draufsteht.

Die Entwertung von Münzen durch Reduktion des Edelmetallgehalts – das haben schon die römischen Kaiser gemacht, als ihr Reich unter der Schuldenlast ächzte. Und jetzt macht es die Bundesrepublik.

Ausgerechnet eine Regierung, die gerade 500 Milliarden Euro neue Schulden aufnimmt, kann sich das Silber für ihre eigenen Münzen nicht mehr leisten. Wer sich mit Geldgeschichte beschäftigt, erkennt das Muster sofort: Wenn Staaten beginnen, den Edelmetallgehalt ihrer Münzen zu reduzieren, ist das ein untrügliches Zeichen für fortschreitende Währungsentwertung.

Für Anleger, die physisches Silber halten, ist diese Nachricht paradoxerweise eine Bestätigung. Der Staat selbst bestätigt durch sein Handeln, dass Silber zu wertvoll geworden ist, um es in Münzen zu „verschwenden". Auch Washingtons Griff nach Venezuelas Gold zeigt: Edelmetalle sind im geopolitischen Machtspiel wichtiger denn je.

Bundesrechnungshof: Der Fuchs im Hühnerstall

Ein Thema, das jeden Steuerzahler aufhorchen lassen sollte: Union und SPD besetzen gerade den Bundesrechnungshof – die wichtigste Kontrollbehörde für Staatsfinanzen – mit eigenen Leuten.

Der neue Präsident soll Ansgar Heveling werden, ein CDU-Bundestagsabgeordneter, der zum engsten Kreis von Kanzler Merz gehört. Sein Stellvertreter: Klara Geywitz von der SPD, die bis vor kurzem selbst Bundesministerin war.

Wie soll ein Mann, der dem Kanzler politisch eng verbunden ist, dessen Haushaltsführung unabhängig kontrollieren? Das ist, als würde man den Fuchs zum Hüter des Hühnerstalls machen. Und das ausgerechnet jetzt:

  • 500 Milliarden Euro Sondervermögen werden verteilt
  • Die Kontrolle über gigantische Geldströme wäre wichtiger denn je
  • Stattdessen wird aus dem Wachhund der Staatsfinanzen ein zahnloser Tiger

Wer sein Vermögen dem Staat anvertraut – sei es über Staatsanleihen, Rentenversprechen oder Spareinlagen – sollte sich fragen, wer eigentlich kontrolliert, was mit diesem Geld geschieht. Physische Edelmetalle wie Goldbarren oder Känguru-Goldmünzen haben einen entscheidenden Vorteil: Sie brauchen keinen Rechnungshof, der über sie wacht. Ihr Wert ist intrinsisch.

Familien im Fadenkreuz der Sparpolitik

Während an anderer Stelle Milliarden verpulvert werden, hat die SPD einen Vorschlag auf den Tisch gelegt, der Familien direkt trifft: Die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenkasse soll abgeschafft werden. 200 Euro plus 25 Euro Pflegeversicherung monatlich sollen Familien künftig zahlen, in denen ein Partner für die Kinder zu Hause bleibt.

57 Prozent der Deutschen lehnen das laut Umfragen ab. Und trotzdem wird darüber diskutiert. Die Prioritäten dieser Politik sind so verdreht wie selten zuvor: 500 Milliarden für Sondervermögen – aber bei Familien wird der Rotstift angesetzt.

Was diese Krise für Ihr Vermögen bedeutet

Fassen wir zusammen, was wir sehen: Eine sich verschärfende Energiekrise, zurückkehrende Inflation, eine Regierung, die Gesetze auf Wunsch der Konzerne verschiebt, Kontrollbehörden mit Parteifreunden besetzt und den Silbergehalt ihrer eigenen Münzen reduziert, weil das Metall zu wertvoll geworden ist.

In solchen Zeiten zeigt sich, warum Gold seit Jahrtausenden als sicherer Hafen gilt. Die Performance der letzten zwölf Monate – 39 Prozent bei Gold, 95 Prozent bei Silber – ist kein Zufall. Sie ist die logische Konsequenz einer Welt, in der Papierwährungen systematisch entwertet werden.

Ob American Eagle, Britannia, China Panda oder Lunar-Münzen – die Auswahl an physischen Edelmetallen ist groß. Für den Einstieg eignet sich das Gold Starterpaket S, während das Gold Krisenschutzpaket XXL für umfassenden Vermögensschutz konzipiert ist.

Die römischen Kaiser reduzierten den Silbergehalt ihrer Denare, als das Imperium unter Schulden ächzte. Die Bundesrepublik reduziert den Silbergehalt ihrer Münzen, während sie 500 Milliarden neue Schulden aufnimmt. Die Geschichte reimt sich nicht – aber sie wiederholt ihre Muster. Wer diese Muster erkennt, handelt. Wer sie ignoriert, zahlt den Preis.

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