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Kettner NOW 16.02.2026 (16:40)
Kettner NOW (Live-Sendung) 16.02.2026: Gold-Rekord, Energiekrise & Zensur
Es gibt Wochen, in denen sich die Nachrichten überschlagen – und dann gibt es Wochen wie diese, in denen sich die Nachrichten regelrecht übereinander stapeln, bis das Gesamtbild ein erschreckendes Mosaik ergibt. Gasspeicher auf historischem Tiefstand, eingefrorene Windräder in Skandinavien, Messerattacken an Karneval, politische Wahnsinnsideen aus Berlin und eine Hillary Clinton, die plötzlich klingt wie jene Kritiker, die sie jahrelang als Rassisten abstempelte. Mittendrin: Gold auf Rekordjagd und Silber, das sich innerhalb eines Jahres verdoppelt hat. Ein Überblick über eine Woche, die zeigt, warum Vermögensschutz keine Option mehr ist – sondern eine Notwendigkeit.
Martenstein und der Schauprozess: Wenn Toleranz an ihre Grenzen stößt
Was sich am vergangenen Wochenende im Hamburger Thalia Theater abspielte, ist mehr als eine kulturpolitische Anekdote. Es ist ein Symptom für den Zustand der deutschen Debattenkultur. Das Theater hatte ein ambitioniertes Format inszeniert: einen simulierten Schauprozess über ein mögliches AfD-Verbot, mit Befürwortern und Gegnern auf der Bühne, moderiert unter anderem von der ehemaligen Justizministerin Herta Däubler-Gmelin.
Doch dann betrat Harald Martenstein die Bühne. Der 72-jährige Journalist, bekannt für seine pointierten Kolumnen, drehte das Argument der Verbotsbefürworter schlicht um. Seine These: Wer behaupte, man müsse die Demokratie retten, indem man eine Partei mit Millionen Wählern verbiete, der benutze exakt jene Begründung, mit der historisch betrachtet Demokratien abgeschafft wurden.
Die Reaktion des Publikums? Buhrufe und Stinkefinger. So viel zum Thema Toleranz und offene Gesellschaft.
Im Netz ging die Rede viral. Die Neue Zürcher Zeitung nannte sie „großartig", der Finanzexperte Markus Krall sprach von einer „Jahrhundertrede". Und das Thalia Theater? Schaltete auf seinem eigenen Kanal die Kommentarfunktion ab und löschte sämtliche Kommentare. Man veranstaltet also einen öffentlichen Schauprozess – aber wenn die Reaktionen nicht ins gewünschte Narrativ passen, zieht man den Stecker.
Das sagt mehr über den Zustand unserer Debattenkultur als tausend Sonntagsreden.
Karneval der Gewalt: Drei Städte, drei Messerattacken
Karnevalswochenende in Nordrhein-Westfalen. Eigentlich eine Zeit für Frohsinn, Ausgelassenheit und rheinische Lebensfreude. Doch die Realität zeichnete ein anderes Bild – ein erschreckend gewalttätiges.
- Wuppertal: Ein 19-Jähriger zog in einem Linienbus ein Messer und stach auf drei Menschen ein. Ein Opfer wurde schwer am Bauch verletzt, ein weiteres im Gesicht und an der Hand. Der Täter war polizeibekannt und randalierte nach seiner Festnahme so heftig in der Zelle, dass er in die Psychiatrie eingewiesen wurde.
- Leverkusen: Ein 15-jähriger Junge wurde niedergestochen – Lebensgefahr.
- Krefrath: Ein 16-jähriger Afghane griff einen jungen Mann an – ebenfalls Lebensgefahr.
Drei Städte. Drei Messerattacken. Mehrere Schwerverletzte. An einem einzigen Wochenende. Wenn man nicht einmal mehr unbeschwert Karneval feiern kann, wenn man in einem Linienbus Angst haben muss, niedergestochen zu werden – was sagt das über den Zustand der inneren Sicherheit in diesem Land?
Bürger haben ein Grundrecht auf Sicherheit. Es wird höchste Zeit, dass dieses Recht auch konsequent durchgesetzt wird.
Gasspeicher auf Rekordtief: Deutschlands Energieversorgung wackelt
Während die politische Klasse sich mit Schauprozessen und Parteitagsbeschlüssen beschäftigt, braut sich an der Energiefront ein Problem zusammen, das jeden einzelnen Haushalt treffen wird. Die deutschen Gasspeicher sind auf einen Füllstand von knapp 25 Prozent abgesackt – ein historisch niedriger Wert für diese Jahreszeit.
Der Branchenverband warnt offen: Sollte der März so kalt werden wie 2018, droht eine echte Knappheit. Wohlgemerkt – in einem der reichsten Industrieländer der Welt.
Die regionale Lage ist noch dramatischer
- Bayern: Füllstand bei gerade einmal 18 Prozent
- Deutschlands größter Speicher in Rehden: Nur noch 7 Prozent
Wie konnte es so weit kommen? Die Antwort ist ein toxischer Cocktail aus ideologischer Verblendung und strategischer Inkompetenz: der freiwillige Verzicht auf günstiges russisches Gas, der ideologische Ausstieg aus der Kernenergie, die naive Fixierung auf Wind und Sonne. All das hat Deutschland in eine Abhängigkeit getrieben, die nun dazu zwingt, auf dem Weltmarkt teures Flüssiggas einzukaufen.
Jedes Eichhörnchen weiß, dass es besser ist, im Sommer Vorräte für den Winter anzulegen. Nur offensichtlich weiß das unsere Politik nicht.
Und wenn die Preise steigen, landen diese Kosten direkt auf Ihrer Nebenkostenabrechnung. Die Energiekrise ist keine abstrakte Gefahr – sie ist ein direkter Angriff auf Ihren Geldbeutel.
Eingefrorene Windräder: Die grüne Energiewende im Stresstest
Passend zum Thema Energiesicherheit erreichen uns aus Finnland Bilder, die man sich nicht ausdenken kann. Eine massive Kältewelle hat dort Windkraftanlagen schlicht eingefroren. Bei minus 20 Grad setzt sich Eis an den Rotorblättern fest, die Anlagen schalten sich aus Sicherheitsgründen ab.
Das Ergebnis ist so vorhersehbar wie absurd:
- Die Strompreise schießen in die Höhe
- Fossile Kraftwerke müssen einspringen
- Die „grüne" Energieversorgung bricht genau dann zusammen, wenn sie am dringendsten gebraucht wird
Das Absurde daran: Viele Anlagen haben nicht einmal eine Blattheizung eingebaut. Man hat Milliarden in eine Technologie investiert, die beim ersten ernsthaften Winter zusammenbricht – und das in Finnland, wo es bekanntlich nicht gerade tropisch warm wird.
Für Deutschland sollte das eine unmissverständliche Warnung sein. Windkraft ist kein verlässlicher Grundlastträger. Sie ist wetterabhängig und – wie wir jetzt sehen – anfällig für genau jene Extreme, vor denen die Klimabewegung so laut warnt. Die Ironie könnte kaum größer sein.
Berliner Grüne wollen 86 Millionen „Klimaflüchtlinge" aufnehmen
Und dann gibt es Nachrichten, bei denen man sich fragt, ob die Beteiligten noch alle Tassen im Schrank haben. Die Berliner Grünen haben auf ihrem Parteitag beschlossen, dass sie alle sogenannten Klimaflüchtlinge weltweit aufnehmen wollen. Die Rede ist von 86 Millionen Menschen – mehr als die gesamte Bevölkerung Deutschlands.
Berlin. Eine Stadt, die es nicht einmal schafft, Bürgeramtstermine in akzeptabler Zeit zu vergeben. Diese Stadt soll nun 86 Millionen Menschen die Tore öffnen?
Dazu kommen weitere Forderungen:
- Neue Aufnahmeprogramme für Menschen aus Gaza und Afghanistan
- Die knapp 20.000 Ausreisepflichtigen sollen einfach bleiben dürfen
- Ein Wohnungsbauprogramm nur für Geflüchtete – während deutsche Familien verzweifelt nach bezahlbarem Wohnraum suchen
Das ist keine Sozialpolitik. Das ist eine Verhöhnung der eigenen Bevölkerung. Am 20. September wird Berlin wählen. Man kann nur hoffen, dass die Wähler ein deutliches Zeichen setzen.
Steuergeldverschwendung: Millionen für leere Asylunterkünfte
Apropos Steuergelder: In Bayern zahlen Kommunen Monat für Monat 10.000 Euro Miete für Asylunterkünfte, in denen kein einziger Mensch lebt. Im Landkreis Bad Tölz wurden bereits rund 850.000 Euro für ein komplett leeres Gebäude überwiesen. Der Mietvertrag läuft auf 12 Jahre. Über die gesamte Laufzeit drohen Kosten von über acht Millionen Euro.
In Markt Schwaben fließen monatlich 12.000 Euro für Räume, die niemand nutzt – bis 2030, ohne Ausstiegsklausel.
Wer schließt solche Verträge ab? Jeder Privatmann stünde damit vor der Insolvenz. Aber wenn es um Steuergelder geht, scheint Großzügigkeit zum guten Ton zu gehören. Es ist dieses systematische Versagen im Umgang mit öffentlichen Mitteln, das das Vertrauen der Bürger in staatliche Institutionen nachhaltig zerstört.
Rente mit 70 und neue Belastungen für Vermieter
Die Rentenkommission der großen Koalition diskutiert ernsthaft die Rente mit 70. Im Gegenzug soll es angeblich „großzügige Belohnungen" für späteren Renteneintritt geben. Doch wer profitiert davon wirklich?
- Der Akademiker im klimatisierten Büro – möglicherweise
- Der Handwerker, der mit 60 körperlich am Ende ist – der darf sich auf saftige Abschläge einstellen
Dazu fordert der junge Unionschef, die jährlichen Rentenausgaben um 50 Milliarden Euro zu kürzen. Rentenerhöhungen sollen sich nur noch an der Inflation orientieren – was de facto eine schleichende Entwertung bedeutet.
Was in der gesamten Debatte nicht gesagt wird: Die wahre Ursache ist eine jahrzehntelang verfehlte Familienpolitik. Statt Familien zu fördern, hat man sich mit ideologischen Nebenschauplätzen beschäftigt. Die Rechnung zahlen jetzt die Bürger – mit ihrer Lebenszeit.
SPD will Mieteinnahmen mit Sozialabgaben belasten
Und noch ein Griff in die Tasche der Bürger: Die SPD plant, auf Mieteinnahmen künftig Krankenkassen- und Pflegebeiträge zu erheben. Klingt nach Gerechtigkeit? Der Eigentümerverband hat nachgerechnet: Das bedeutet Mietsteigerungen von bis zu 15 Prozent. Denn die meisten privaten Vermieter machen gerade einmal 2 Prozent Rendite. Die können das nicht schlucken – also landet es beim Mieter. Einfache Mathematik.
KiK schließt 50 Filialen: Alarmsignal für den Wirtschaftsstandort
Wenn selbst ein Billigdiscounter in Schwierigkeiten gerät, ist das ein Alarmsignal für den gesamten Wirtschaftsstandort. Der Textildiscounter KiK schließt 50 Filialen, die Hälfte davon in Deutschland. Bis zu 400 weitere Standorte stehen unter Beobachtung.
Das Konsumklima in Deutschland ist am Boden. Die Kaufkraft der Bürger wird von allen Seiten erodiert – durch Inflation, steigende Energiekosten, höhere Abgaben und eine Wirtschaftspolitik, die den Standort Deutschland systematisch schwächt. Wenn selbst der Billigsegment-Handel nicht mehr funktioniert, dann ist das kein konjunkturelles Problem. Es ist ein strukturelles.
Gold bei 4.200 Euro, Silber verdoppelt: Edelmetalle im Höhenflug
Inmitten all dieser Krisenmeldungen gibt es einen Lichtblick – zumindest für jene, die vorgesorgt haben. Gold steht aktuell bei rund 4.200 Euro die Unze. Auf Jahressicht bedeutet das ein Plus von über 50 Prozent. Die Marschrichtung in Richtung 6.000 Dollar scheint vorgezeichnet.
Silber notiert bei knapp 65 Euro und hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt – ein Plus von über 112 Prozent. Ja, es gab zuletzt Rücksetzer. Aber erfahrene Anleger wissen: Das sind keine Crashs. Das sind Nachkaufgelegenheiten.
Die Gründe für die anhaltende Stärke der Edelmetalle liegen auf der Hand:
- Rekordverschuldung weltweit – Staaten drucken Geld, als gäbe es kein Morgen
- Geopolitische Brandherde – von der Ukraine bis zum Nahen Osten
- Schwindendes Vertrauen in Papiergeld – die Kaufkraft des Euro schmilzt dahin
- Massive Zentralbankkäufe – selbst Krypto-Giganten wie Tether horten inzwischen Gold wie ein Staat
- Sanktionsumgehung über Gold – Russland und China nutzen das Edelmetall als geopolitisches Werkzeug
Wer sein Vermögen schützen will, findet in Goldmünzen und Goldbarren nach wie vor den bewährtesten Anker. Klassiker wie der Maple Leaf, der Wiener Philharmoniker oder das Känguru bieten höchste Liquidität und weltweite Akzeptanz. Für Einsteiger bietet sich das Gold Starter-Set an, während erfahrene Anleger mit dem Gold Krisenschutzpaket M oder dem Gold Krisenschutzpaket XXL größere Positionen aufbauen können.
Gold und Silber bleiben der Anker in stürmischen Zeiten. Die älteste Währung der Menschheitsgeschichte hat alle Papierwährungen überlebt – und wird auch diese überleben.
Clinton gibt zu: Massenmigration destabilisiert westliche Gesellschaften
Und dann war da noch Hillary Clinton. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz sagte sie tatsächlich, die Massenmigration sei „viel zu weit gegangen". Sie sei – Zitat – „destabilisierend". Man brauche sichere Grenzen und starke Familienstrukturen.
Hillary Clinton. Die Frau, deren politisches Lager jeden als Rassisten abstempelte, der genau das sagte. Dieselbe Partei, unter deren Präsident Joe Biden Millionen unkontrolliert über die US-Südgrenze kamen.
Wenn selbst eine Clinton das eingestehen muss, dann sollte das auch den letzten Träumer in Berlin zu denken geben. Die Destabilisierung westlicher Gesellschaften durch unkontrollierte Massenmigration ist keine Verschwörungstheorie. Sie ist – wie Clinton selbst bestätigt – absolute Realität.
Das große Bild: Warum Vermögensschutz jetzt Pflicht ist
Fassen wir zusammen, was diese eine Woche offenbart hat:
- Die Debattenkultur in Deutschland liegt am Boden – wer unbequeme Wahrheiten ausspricht, wird niedergebrüllt
- Die innere Sicherheit erodiert – selbst an Karneval ist man nicht mehr sicher
- Die Energieversorgung steht auf wackeligen Beinen – leere Gasspeicher und eingefrorene Windräder
- Die Politik greift immer tiefer in die Taschen der Bürger – von der Rente mit 70 bis zu neuen Sozialabgaben auf Mieteinnahmen
- Selbst internationale Stimmen wie Clinton bestätigen, was viele längst wissen: Die aktuelle Politik ist gescheitert
In einem solchen Umfeld wird der Schutz des eigenen Vermögens zur Pflicht. Wer darauf wartet, dass die Politik die Probleme löst, wird enttäuscht werden. Eigenverantwortung und finanzielle Unabhängigkeit sind die Gebote der Stunde.
Gold hat in den letzten 5.000 Jahren jede Krise, jeden Krieg und jeden Währungszusammenbruch überstanden. Ob American Eagle, Britannia, China Panda oder Lunar-Serie – physisches Edelmetall in der eigenen Hand ist und bleibt der ultimative Krisenschutz. Für den Einstieg eignet sich das Gold Starterpaket S, für den umfassenden Schutz das Gold Krisenschutzpaket S.
Informieren Sie sich. Sorgen Sie vor. Und vergessen Sie nie: In Zeiten, in denen alles unsicher wird, ist das Einzige, was seit Jahrtausenden Bestand hat, physisches Gold und Silber.
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