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Kettner NOW 12.02.2026 (1:12:05)
Kettner NOW (Live-Sendung) 12.02.2026: Gaskrise, Gold über 5.000$
Deutschland im Februar 2026 – ein Land, das sich gleichzeitig an mehreren Fronten in der Krise befindet. Die Gasspeicher sind so leer wie nie zuvor um diese Jahreszeit, ein milliardenschweres LNG-Terminal wird ausgerechnet vom Eis der Ostsee lahmgelegt, die Sozialausgaben explodieren, und die Justiz scheitert an ihren eigenen Fristen. Doch während die politische Klasse zwischen Ignoranz und Inkompetenz pendelt, gibt es einen stillen Gewinner dieser multiplen Krise: Edelmetalle. Gold hat die Marke von 5.000 Dollar durchbrochen, Silber hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Ein Blick auf die Lage – und warum physische Werte gerade jetzt unverzichtbar sind.
Gasspeicher auf historischem Tiefstand: Deutschland spielt mit dem Feuer
Die Zahlen sind alarmierend. Am 10. Februar 2026 waren die deutschen Erdgasspeicher nur noch zu 25 Prozent gefüllt – ein historischer Tiefstand für dieses Datum. Zum Vergleich: Vor einem Jahr lag der Füllstand noch bei knapp 29 Prozent, als normal gelten Werte von deutlich über 40 Prozent. Um ähnlich niedrige Werte zu finden, muss man bis ins Jahr 2018 zurückgehen – und selbst damals wurde das Jahrestief erst Anfang April erreicht, also fast zwei Monate später.
Was das konkret bedeutet, hat der Branchenverband der Gaswirtschaft durchgerechnet: Sollten die Temperaturen im März und April nur zwei Grad unter dem Durchschnitt liegen – keine arktische Kältewelle, sondern eine ganz normale Wetterlaune –, wären die Speicher im April bei null. Und schon deutlich vorher gäbe es massive Versorgungsprobleme.
Die Gasversorgung sei sicher, man habe Instrumente, um einzugreifen, halte das aber nicht für nötig – so das Bundeswirtschaftsministerium unter Katharina Reiche.
Das klingt beruhigend. Ist es aber nicht. Denn dasselbe Ministerium räumt ein, weder Details über Lieferverträge noch über verfügbare Tanker oder wetterbedingte Importprobleme zu kennen. Ein Ministerium ohne Überblick, aber voller Zuversicht – das ist in etwa so, als würde ein Pilot ohne Instrumente fliegen und dabei versichern: „Alles bestens."
Das Ostsee-Debakel: Wenn das Prestigeprojekt im Eis versinkt
Als wäre die Speicherlage nicht dramatisch genug, kommt nun eine Pointe hinzu, die man sich kaum ausdenken könnte. Das Flüssiggas-Terminal vor Rügen – jenes Prestigeprojekt, das im Eilverfahren und gegen den massiven Widerstand der lokalen Bevölkerung errichtet wurde – ist lahmgelegt. Der Grund? Die Ostsee ist zugefroren.
Eine dicke Eisdecke blockiert die Zufahrt komplett. Der Gastanker Minerva Amogus hätte längst anlegen sollen, um das dort liegende Schiff abzulösen. Doch der Wind presst die Eisfelder zusammen, Fahrwassermarkierungen liegen unter dem Eis, und selbst ein Eisbrecher konnte die Zufahrt nicht freihalten.
Die Konsequenz ist dramatisch:
- Die deutschen Flüssiggasimporte sind in den vergangenen Wochen um 43 Prozent eingebrochen
- Nur noch rund 1.400 Gigawattstunden kamen an – der niedrigste Wert seit April 2025
- Und das mitten im Winter, wenn der Verbrauch am höchsten ist
- Die Niederlande könnten kurzfristig einspringen – doch deren Reserven sind genauso niedrig
Da drängt sich eine Frage auf, die eigentlich schon bei der Planung hätte gestellt werden müssen: Hat irgendjemand bedacht, dass es in der Ostsee im Winter Eis geben könnte? Die Ostsee ist kein tropisches Gewässer. Das hätte man wissen müssen. Das hätte man wissen können.
Die bittere Quittung jahrelanger Energiepolitik
Was wir hier erleben, ist kein Naturereignis, dem man hilflos ausgeliefert wäre. Es ist die bittere Quittung für jahrelange verfehlte Energiepolitik. Die Chronologie des Versagens liest sich wie ein Lehrbuch für strategische Fehlentscheidungen:
- Der überstürzte Ausstieg aus russischem Gas – ohne belastbare Alternativen
- Die Abschaltung der letzten Kernkraftwerke – mitten in einer Energiekrise
- Der Bau von LNG-Terminals an Standorten, die im Winter vereisen können
- Die Nord-Stream-Leitungen, die ungenutzt auf dem Meeresgrund liegen – bezahlte Infrastruktur, aus politischen Gründen brachgelegt
Und während die neue große Koalition vor diesem Scherbenhaufen steht, scheint sie ihn lieber zu ignorieren als aufzuräumen. Die deutsche Wirtschaft zahlt bereits die Zeche – und die Energiekrise verschärft die Lage weiter.
Bürgergeld: 41,5 Milliarden Euro – und kein Ende in Sicht
Parallel zur Energiekrise explodieren die Sozialausgaben. Die Kosten für das Bürgergeld – inzwischen in „Grundsicherung" umbenannt, was nichts anderes ist als alter Wein in neuen Schläuchen – sind im Jahr 2025 auf 41,5 Milliarden Euro gestiegen. Ein neues Rekordhoch.
Die Aufschlüsselung:
- 29 Milliarden Euro gingen direkt an die Empfänger
- 12,5 Milliarden Euro für Unterkunft und Heizung
- Fast 8 Milliarden Euro allein für Verwaltungskosten – ein Anstieg von 41 Prozent seit 2015
- Pro Empfänger fallen über 2.000 Euro jährlich nur für die Verwaltung an
Erinnern Sie sich noch an Friedrich Merz' Wahlkampfversprechen? Beim Bürgergeld sollten 2 Milliarden Euro eingespart werden. Das System sollte „vom Kopf auf die Füße gestellt" werden. Was ist passiert? Die Kosten sind um 1,7 Milliarden gestiegen. Statt Einsparungen gibt es Mehrausgaben. Statt Reform gibt es Umbenennung.
Während der fleißige Arbeitnehmer unter Steuern und Abgaben ächzt, während Rentner nach 45 Beitragsjahren kaum über die Runden kommen, fließen Milliarden in ein System, das mehr Anreize zum Nichtstun setzt als zur Arbeit.
Besonders brisant: Jeder zweite Empfänger besitzt keine deutsche Staatsangehörigkeit. Von der anderen Hälfte haben Schätzungen zufolge 30 bis 50 Prozent einen Migrationshintergrund. Wer das ausspricht, wird reflexartig als populistisch abgestempelt. Doch Zahlen lügen nicht – und eine ehrliche Debatte über die Tragfähigkeit dieses Systems ist überfällig.
Mercedes halbiert Gewinn – Industriestandort Deutschland in der Krise
Auch aus der Privatwirtschaft kommen alarmierende Signale. Mercedes-Benz hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr halbiert – von 10,4 auf 5,3 Milliarden Euro. In China, einst der wichtigste Wachstumsmarkt, brach der Absatz um 90 Prozent ein. Dazu kommen Trumps Zölle von 20 Prozent auf EU-Importe, die den Druck auf die deutsche Exportindustrie weiter erhöhen.
Mercedes ist dabei nur ein Symptom einer viel tieferen Krise. Der Industriestandort Deutschland erodiert – unter der Last von Energiekosten, Bürokratie, Steuern und einer Wirtschaftspolitik, die Innovation bestraft statt fördert. Die Dollar-Schwäche beschert US-Exporteuren goldene Zeiten, während deutsche Unternehmen unter dem starken Euro und den geopolitischen Verwerfungen leiden.
Gold durchbricht 5.000 Dollar – Silber verdoppelt sich
Inmitten all dieser Krisen gibt es einen klaren Gewinner. Und es ist kein Zufall, dass ausgerechnet Gold und Silber in diesem Umfeld neue Rekorde aufstellen. Die Zahlen sprechen für sich:
- Gold steht aktuell bei 4.200 Euro die Feinunze – ein Plus von über 53 Prozent innerhalb eines Jahres
- In Dollar hat Gold die Marke von 5.000 Dollar durchbrochen und hält sich stabil darüber
- Silber notiert bei gut 70 Euro die Unze – eine Verdopplung innerhalb von 12 Monaten (+129 Prozent)
- Der globale Silbermarkt steuert auf sein sechstes Defizitjahr in Folge zu
Marktbeobachter sprechen bei der Silber-Rallye von einem statistischen Ausnahmereignis. Doch wer die fundamentalen Daten kennt, weiß: Die Nachfrage übersteigt das Angebot seit Jahren – und die Treiber dieser Entwicklung werden stärker, nicht schwächer.
In einer Welt, in der Regierungen Schulden in astronomischer Höhe auftürmen, in der die Kaufkraft schwindet und die Unsicherheit wächst, zeigen Gold und Silber einmal mehr, warum sie seit Jahrtausenden als Wertspeicher gelten.
Die Gründe für die Edelmetall-Rallye sind vielfältig und verstärken sich gegenseitig:
- Staatsverschuldung: Die globale Verschuldung erreicht immer neue Rekorde – das Vertrauen in Papierwährungen schwindet
- Zentralbankkäufe: Notenbanken weltweit stocken ihre Goldreserven massiv auf – selbst Krypto-Giganten wie Tether horten inzwischen Gold wie ein Staat
- Geopolitische Unsicherheit: Von der Energiekrise über Handelskriege bis zu Sanktionsumgehungen über Peking – die Welt wird nicht stabiler
- Industrielle Nachfrage: Silber wird in der Solarindustrie, Elektronik und Medizintechnik dringend benötigt – das physische Defizit wächst
- Inflationsschutz: Während die offizielle Inflation vermeintlich sinkt, spüren die Bürger die reale Geldentwertung täglich im Supermarkt
Warum physische Edelmetalle gerade jetzt Sinn machen
Wer die aktuelle Nachrichtenlage nüchtern betrachtet – leere Gasspeicher, explodierende Sozialausgaben, eine strauchelnde Industrie, eine überforderte Justiz –, der erkennt ein Muster: Die Institutionen, auf die sich die Bürger verlassen sollen, versagen auf ganzer Linie. In einem solchen Umfeld gewinnt die Eigenverantwortung an Bedeutung. Und physische Edelmetalle sind seit Jahrtausenden das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, Vermögen unabhängig von staatlichen Institutionen zu sichern.
Für Einsteiger bietet sich das Gold Starter-Set als niedrigschwelliger Einstieg an. Wer bereits überzeugt ist und größere Positionen aufbauen möchte, findet mit dem Gold Krisenschutzpaket M oder dem Krisenschutzpaket S bewährte Zusammenstellungen. Und für substanzielle Vermögenssicherung steht das Gold Krisenschutzpaket XXL zur Verfügung.
Besonders beliebt bei Anlegern sind klassische Goldmünzen wie der Maple Leaf, der Wiener Philharmoniker oder das Känguru – weltweit anerkannt, hochliquide und steuerlich begünstigt. Auch der American Eagle, die Britannia und der China Panda erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Wer größere Einheiten bevorzugt, greift zu Goldbarren.
Estlands Geheimdienst: Keine russische Bedrohung vor 2027
Eine Nachricht, die in den deutschen Medien kaum Beachtung findet, verdient besondere Aufmerksamkeit. Der estnische Auslandsgeheimdienst – wohlgemerkt der Geheimdienst eines NATO-Frontstaates direkt an der russischen Grenze – hat in seinem Jahresbericht unmissverständlich festgestellt: Russland plant keinen Angriff auf einen NATO-Staat. Nicht jetzt und voraussichtlich auch nicht vor 2027.
Das ist bemerkenswert, denn Estland gehört seit Jahren zu den schärfsten Kritikern Moskaus. Jahrelang wurde das Schreckgespenst eines russischen Überfalls auf das Baltikum an die Wand gemalt. Und jetzt sagt der eigene Geheimdienst: Kein Grund zur Panik.
Die Frage, die sich daraus ergibt, ist unbequem aber notwendig: Wem nützt die permanente Angstmache? Den Bürgern, die unter steigenden Lebenshaltungskosten leiden? Oder der Rüstungsindustrie, deren Aktienkurse seit Beginn des Ukraine-Konflikts durch die Decke gehen? Während Schulen verfallen und Brücken bröckeln, werden Milliarden in Aufrüstung gesteckt – auf Basis einer Bedrohungslage, die selbst die Experten vor Ort als nicht akut einstufen.
Justizversagen in Berlin: Verurteilter Vergewaltiger auf freiem Fuß
Ein Fall aus Berlin illustriert das Versagen des Rechtsstaats auf erschreckende Weise. Ein 27-jähriger afghanischer Staatsangehöriger, verurteilt wegen mehrfacher Vergewaltigung und schwerer Misshandlung seiner früheren Partnerin zu sieben Jahren und neun Monaten Haft, läuft wieder frei durch die Hauptstadt.
Der Grund ist so banal wie unfassbar: Die Berliner Justiz hat ihre eigenen Fristen nicht eingehalten. Das schriftliche Urteil wurde nicht rechtzeitig fertiggestellt, das Protokoll lag nicht vor. Das Kammergericht sprach von einer „grundlegenden Fehlhaltung gegenüber dem Beschleunigungsgebot".
Die Konsequenz ist erschütternd:
- Der verurteilte Täter ist auf freiem Fuß
- Er soll angekündigt haben, sich an seiner früheren Partnerin rächen zu wollen
- Das Opfer musste an einen sicheren Ort gebracht werden und versteckt sich
- Während bei politisch motivierten Verfahren offenbar genügend Ressourcen vorhanden sind, scheitert die Justiz bei einem Mehrfachvergewaltiger am Papierkram
Wer wird hier eigentlich geschützt – der Täter oder das Opfer? Diese Frage muss erlaubt sein. Und sie zeigt einmal mehr: Auf den Staat ist in Krisenzeiten kein Verlass. Eigenverantwortung – ob bei der persönlichen Sicherheit oder bei der finanziellen Vorsorge – wird zur Überlebensstrategie.
Der Fall Epstein: Wenn die Justiz zur Farce wird
Auch jenseits des Atlantiks zeigt sich, wie fragil das Vertrauen in staatliche Institutionen ist. Aus den jüngst freigegebenen Epstein-Akten geht hervor, dass die US-Behörden nach dem Tod von Jeffrey Epstein offenbar eine Attrappe aus Kartons und Bettlaken gebastelt haben – eine falsche Leiche, um wartende Journalisten vor dem Gefängnis in die Irre zu führen.
Die Liste der Ungereimtheiten ist lang: Überwachungskameras fielen in der Todesnacht aus, Kontrollgänge wurden nicht durchgeführt, der Zellengenosse wurde einen Tag vorher verlegt, und auf einem Überwachungsvideo taucht ein mysteriöser Schatten auf – eine Minute, bevor die Kontrollen hätten beginnen sollen.
Und was macht US-Justizministerin Pam Bondy, als sie im Kongress dazu befragt wird? Sie verweist auf den Börsenstand. Der Dow Jones habe 50.000 Punkte überschritten – darüber solle man reden. Während Missbrauchsopfer im Saal sitzen. Selbst der republikanische Abgeordnete Thomas Massie legte Dokumente vor, die zeigen, dass in den veröffentlichten Akten die Namen der Opfer offengelegt, aber die Namen der mutmaßlichen Täter geschwärzt wurden.
„Diese Vertuschung erstreckt sich über Jahrzehnte und über vier Regierungen." – Thomas Massie, US-Abgeordneter
Fazit: Echte Werte in einer Welt der Illusionen
Die Nachrichtenlage dieses Tages zeichnet ein düsteres Bild. Leere Gasspeicher, explodierende Sozialausgaben, eine strauchelnde Industrie, eine überforderte Justiz, geopolitische Verwerfungen – und eine politische Klasse, die zwischen Ignoranz und Inkompetenz changiert.
Doch inmitten all dieser Krisen gibt es eine Konstante, die seit Jahrtausenden Bestand hat: Echte, physische Werte. Gold bei über 5.000 Dollar, Silber mit einer Verdopplung in zwölf Monaten – das sind keine Spekulationsblasen. Das ist die Antwort des Marktes auf eine Welt, in der das Vertrauen in Papierwährungen, in staatliche Institutionen und in politische Versprechen erodiert.
Ob die Ostsee zufriert, ob die nächste politische Fehlentscheidung die Preise treibt, ob Bürgergeldkosten neue Rekorde erreichen – Gold und Silber bleiben, was sie immer waren: der ultimative Wertspeicher in unsicheren Zeiten. Wer heute noch kein physisches Edelmetall besitzt, sollte sich fragen, worauf er eigentlich wartet. Die Signale könnten kaum deutlicher sein.
Für den Einstieg eignet sich das Gold Starterpaket S – eine durchdachte Zusammenstellung für alle, die den ersten Schritt in Richtung finanzielle Unabhängigkeit gehen möchten. Denn eines lehrt die Geschichte mit absoluter Zuverlässigkeit: Papiergeld kommt und geht. Gold bleibt.
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Kettner NOW 12.02.2026 (1:12:05)
