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Kettner NOW (Live-Sendung) 11.03.2026: Irankrieg, Ölkrise & Gold über 4.000€

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Der elfte März 2026 wird als ein Tag in die Geschichtsbücher eingehen, an dem sich die geopolitischen Verwerfungen unserer Zeit wie unter einem Brennglas verdichteten. Während der Irankrieg in seine zweite Woche geht und Milliarden verschlingt, zapft Deutschland seine strategischen Ölreserven an, China sichert sich in aller Stille die Rohstoffströme des Nahen Ostens – und Gold durchbricht die Marke von 4.000 Euro pro Feinunze. Ein Tag, der zeigt: Wer nicht vorgesorgt hat, steht im Regen.

5,6 Milliarden Dollar in 48 Stunden: Die wahren Kosten des Irankriegs

Zehn Tage dauert der militärische Konflikt am Persischen Golf nun an. Und die Zahlen, die aus Washington durchsickern, sind schlicht atemberaubend. Allein in den ersten 48 Stunden haben die Vereinigten Staaten Munition im Wert von 5,6 Milliarden US-Dollar verschossen. Fünf Komma sechs Milliarden. In zwei Tagen.

Präsident Trump reagierte, wie man es von ihm kennt: pragmatisch und mit dem Blick auf die Industrie. Sieben Chefs der größten amerikanischen Rüstungskonzerne wurden ins Weiße Haus geladen. Das Thema: Nachschub. Die Militärreserven schrumpfen rapide, und Washington bereitet einen Antrag auf zusätzliche Mittel beim Kongress vor. Die Rede ist von mindestens 50 Milliarden Dollar – wobei Insider bereits warnen, dass selbst diese Summe nicht ausreichen dürfte.

Besonders brisant: Das Pentagon hatte anfangs von acht schwer verletzten US-Soldaten gesprochen. Dann deckte die Nachrichtenagentur Reuters auf – es sind eher 140. Das Pentagon musste nachkorrigieren.

Wenn die offizielle Kommunikation schon bei den Verwundetenzahlen derart danebenliegt, stellt sich unweigerlich die Frage: Was stimmt dann sonst noch? Für Europa und insbesondere für Deutschland bedeutet dieser Konflikt vor allem eines: Der Druck auf die NATO-Partner wird weiter steigen. Mehr Geld für Rüstung, mehr Schulden, mehr Belastung – und das bei einer Haushaltslage, die in Berlin ohnehin auf Kante genäht ist.

Die Straße von Hormus: Europas verwundbare Lebensader

Der Krieg am Persischen Golf ist kein abstraktes geopolitisches Schachspiel. Er trifft uns ganz konkret – an der Zapfsäule. Die Straße von Hormus, jene schmale Meerenge, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wird, ist praktisch blockiert. Iranische Seeminen, Angriffe auf Handelsschiffe, mindestens sieben tote Seeleute. Der Ölpreis schoss zeitweise auf fast 120 Dollar pro Barrel.

Deutschlands hilflose Reaktion

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat einen Teil der nationalen Ölreserven freigegeben. Das klingt zunächst nach entschlossenem Handeln. Doch ein genauerer Blick ernüchtert:

  • 34 Millionen Tonnen Öl hat Deutschland laut Internationaler Energieagentur auf Vorrat
  • Das reicht für gerade einmal drei Monate
  • Danach steht das Land mit leeren Händen da – sofern der Konflikt andauert

Die zweite Maßnahme der Bundesregierung mutet geradezu grotesk an: Tankstellen sollen den Spritpreis nur noch einmal am Tag erhöhen dürfen. Preissenkungen jederzeit. Das sogenannte „Österreich-Modell". Klingt nett. Ist es aber nicht.

Der ADAC warnt bereits: Die Mineralölkonzerne könnten ihre Preise morgens einfach kräftiger anheben, weil sie tagsüber nicht mehr nachziehen dürfen. Das Ergebnis wären höhere Durchschnittspreise als vorher. Und der ADAC stellt auch klar: In Österreich ist der Sprit nicht wegen dieser Regelung billiger, sondern wegen niedrigerer Steuern. Aber an die Steuerschraube will in Berlin natürlich niemand ran.

Pekings strategisches Meisterstück: China kauft den Nahen Osten leer

Während Europa über Spritpreisregelungen debattiert und die USA Milliarden in Munition verbrennen, spielt China ein ganz anderes Spiel. Seit Kriegsbeginn im Februar hat der Iran mindestens 11 Millionen Barrel Rohöl durch die Straße von Hormus verschifft. Alles davon ging nach China. Satellitenbilder belegen das eindeutig. Viele Tanker haben sogar ihre Ortungssysteme abgeschaltet – sie fahren quasi unsichtbar.

Trump sagt dazu, die Schiffsbesatzungen sollen „etwas Mut zeigen und einfach durchfahren". Die iranische Marine sei erledigt. Mag sein – aber die Realität auf dem Wasser sieht anders aus. Der Schiffsverkehr ist auf ein Rinnsal geschrumpft.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:

  1. China hat in den ersten zwei Monaten 2026 seine Rohölimporte um 15,8 Prozent gesteigert
  2. Peking sitzt auf geschätzten 1,2 Milliarden Barrel Ölreserven
  3. Das reicht für drei bis vier Monate – deutlich mehr als Deutschlands Puffer

Peking denkt strategisch. Peking plant voraus. Und Deutschland? Hat Kernkraftwerke abgeschaltet und streitet über Tankstellenregeln. Dass Chinas Zentralbank gleichzeitig zum 16. Mal in Folge ihre Goldreserven aufstockt, passt ins Bild einer Nation, die sich systematisch auf eine neue Weltordnung vorbereitet.

EU-Schnellverfahren für die Ukraine: Ein Bruch mit allen Prinzipien

In Brüssel wird derweil an einem anderen geopolitischen Großprojekt gearbeitet, das die europäischen Steuerzahler teuer zu stehen kommen könnte. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will die Ukraine im Schnellverfahren in die Europäische Union aufnehmen. Ziel: Beitrittsverhandlungen bis Jahresende abschließen. Verkauft wird das Ganze als „Gegenmittel gegen russischen Imperialismus".

Doch der Widerstand formiert sich. Bundeskanzler Merz sagt klipp und klar: Ein Beitritt kommt nicht in Frage. Macron warnt, das könne mehrere Jahrzehnte dauern. Auch Österreich, Schweden und Ungarn stellen sich quer.

Und die Kosten? Konservative Schätzungen gehen von 50 bis 70 Milliarden Euro jährlich allein für Agrarförderungen aus. Wer das bezahlen soll, dürfte jedem klar sein, der schon einmal einen Blick auf die Nettozahler-Liste der EU geworfen hat.

Besonders dreist: Brüssel diskutiert ein Modell, bei dem die Ukraine beitreten könnte, ohne alle Kriterien zu erfüllen – einfach mit eingeschränkten Rechten. Das wäre ein fundamentaler Bruch mit allem, was die EU je versprochen hat. Zum Glück haben die EU-Botschafter diesen Vorstoß vorerst zurückgewiesen.

Lichtblick: Verschärfung der Migrationspolitik

Eine positive Nachricht gibt es aus Brüssel allerdings auch. Eine breite Koalition aus konservativen und rechten Fraktionen hat im EU-Parlament eine deutliche Verschärfung der Migrationspolitik durchgesetzt:

  • Lebenslange Einreiseverbote für Personen, die als Sicherheitsrisiko eingestuft werden
  • Handelssanktionen gegen Länder, die ihre Bürger nicht zurücknehmen
  • Medizinische Altersfeststellungen gegen Asylmissbrauch

Dass die CDU-Delegation im EU-Parlament gemeinsam mit der AfD für härtere Migrationsregeln stimmte, zeigt: Die sogenannte „Brandmauer" ist faktisch Geschichte. Die Botschaft der Wähler – zuletzt auch bei der bayerischen Kommunalwahl, wo die Grünen von Platz zwei auf Platz fünf abstürzten und nur noch 12,1 Prozent erreichten – ist unmissverständlich: Weniger Ideologie, mehr Vernunft.

Standort Deutschland unter Druck: VW als Warnsignal

Die wirtschaftliche Lage Deutschlands lässt sich an einem einzigen Unternehmen ablesen, das einst der Stolz der Nation war: Volkswagen. Pro 100 Euro Umsatz bleiben dem Konzern gerade einmal 2,80 Euro Gewinn. Selbst die Premiumtochter Porsche schwächelt.

Die Ursachen sind bekannt und werden dennoch nicht angegangen:

  • Explodierende Kosten durch hohe Energiepreise
  • Erdrückende Bürokratie
  • Der politisch erzwungene Umstieg auf E-Autos, der Milliarden verschlingt – ohne dass die Nachfrage mitzieht

VW ist kein Einzelfall. Es ist ein Warnsignal für den gesamten Standort Deutschland. Was es bräuchte: weniger Bürokratie, niedrigere Energiekosten, mehr Freiraum für Unternehmen. Was es stattdessen gibt: neue Schuldenpakete.

Passend dazu: Die britische Elektro-Airline Ecojet ist nach gerade einmal drei Jahren pleite. Die wollten mit Wasserstoffantrieben die Luftfahrt revolutionieren. Ein weiteres grünes Prestigeprojekt, das an der Realität zerschellt ist. Die Physik lässt sich eben nicht durch Ideologie überlisten.

Gold durchbricht 4.000 Euro – Silber verdoppelt sich

Und nun zu dem, was in diesen turbulenten Zeiten wirklich zählt: die Edelmetalle. Die Zahlen sprechen für sich – und sie sprechen laut.

Gold steht bei über 4.000 Euro pro Feinunze. Das entspricht einem Plus von 67,5 Prozent innerhalb von nur zwölf Monaten. Eine Performance, die in der jüngeren Geschichte des Edelmetalls ihresgleichen sucht.

Doch der eigentliche Star des Tages ist ein anderer: Silber. Bei 73 Euro pro Feinunze notierend, hat sich der Preis in einem Jahr mehr als verdoppelt – ein Plus von über 114 Prozent. Und viele Experten sind überzeugt: Das ist erst der Anfang.

Die Gründe für den Silber-Boom sind struktureller Natur:

  • Die Lagerbestände schrumpfen seit Monaten kontinuierlich
  • Die industrielle Nachfrage – vor allem durch die Solarindustrie – steigt unaufhörlich
  • Die großen institutionellen Investoren stehen noch an der Seitenlinie
  • Wenn diese einsteigen, könnte eine regelrechte Preisexplosion folgen
In Zeiten von Krieg, Inflation und Rekordschulden zeigt sich einmal mehr: Gold und Silber sind der Fels in der Brandung. Kein Versprechen einer Regierung, kein Papierwert – echte Substanz, die man in der Hand halten kann.

Warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt ist

Die geopolitische Lage, die wir heute erleben, ist wie ein Lehrbuch für den Wert physischer Edelmetalle. Der Irankrieg destabilisiert die Energiemärkte. Die Staatsverschuldung explodiert – in den USA durch Militärausgaben, in Europa durch Rüstungsaufstockung und potenzielle Ukraine-Beitrittszahlungen. Die Inflation frisst die Kaufkraft. Und die Zentralbanken weltweit – allen voran die chinesische Zentralbank, die seit 16 Monaten ununterbrochen Gold kauft – setzen ein unmissverständliches Signal.

Wer heute in Goldmünzen investiert – sei es der klassische Maple Leaf, der elegante Wiener Philharmoniker oder der beliebte Känguru – sichert sein Vermögen mit einem Wertaufbewahrungsmittel, das seit Jahrtausenden funktioniert. Gold ist die älteste Währung der Menschheitsgeschichte. Es hat jede Krise, jeden Krieg, jede Hyperinflation überlebt.

Für Einsteiger bietet sich das Gold Starter-Set an – ein unkomplizierter Einstieg in die Welt der physischen Edelmetalle. Wer bereits überzeugt ist und größer denkt, findet im Gold Krisenschutzpaket S oder dem Gold Krisenschutzpaket M eine durchdachte Zusammenstellung für den ernsthaften Vermögensschutz.

Die große Lektion dieses Tages

Was der 11. März 2026 in aller Deutlichkeit zeigt: Die Welt wird nicht sicherer. Sie wird nicht stabiler. Und die politischen Antworten – ob in Washington, Brüssel oder Berlin – sind bestenfalls Flickwerk, schlimmstenfalls kontraproduktiv.

Ein Krieg, der Milliarden verschlingt. Ölreserven, die für drei Monate reichen. Eine Autoindustrie, die kaum noch Gewinn macht. Eine EU, die ihre eigenen Prinzipien über Bord wirft. Und mittendrin: Gold und Silber, die tun, was sie seit Jahrtausenden tun – Wert bewahren.

Auch Trumps Griff nach Venezuelas Gold zeigt, dass die Großmächte längst verstanden haben, welche Rolle physische Edelmetalle in der neuen Weltordnung spielen. Ob American Eagle, Britannia oder China Panda – die Nachfrage nach physischem Gold kennt derzeit nur eine Richtung: nach oben.

Die Frage ist nicht, ob man in Edelmetalle investieren sollte. Die Frage ist, ob man es sich leisten kann, es nicht zu tun. Eigenverantwortung und finanzielle Unabhängigkeit waren noch nie so wichtig wie heute. Informieren Sie sich. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild. Und handeln Sie – bevor es andere für Sie tun.

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