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Kettner NOW 10.03.2026 (18:58)
Kettner NOW (Live-Sendung) 10.03.2026: Iran-Angriff, Gold-Rekord & Blackrock-Krise
Der 10. März 2026 wird als ein Tag in die Geschichte eingehen, an dem sich mehrere tektonische Verschiebungen gleichzeitig offenbarten – geopolitisch, finanziell und gesellschaftlich. Während iranische Raketen auf einen Bundeswehrstützpunkt in Jordanien niedergingen, erreichten Gold und Silber neue Höchststände, und der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock musste seinen Anlegern den Geldhahn zudrehen. Ein Tag, der wie unter einem Brennglas zeigt, warum physische Edelmetalle in diesen Zeiten unverzichtbar geworden sind.
Iranische Raketen auf deutsche Soldaten: Der Ernstfall ist da
In der Nacht zum Montag geschah, was viele für undenkbar hielten. Der Iran feuerte ballistische Raketen auf das deutsche Feldlager im jordanischen Al Azrak. Seit 2017 sind dort Bundeswehrsoldaten stationiert – nun wurden sie zur Zielscheibe eines feindlichen Staates. Geschosse und Trümmerteile schlugen auf dem Gelände ein. Dass es keine Verletzten gab, ist reinem Glück und der Tatsache zu verdanken, dass die Soldaten rechtzeitig Schutzräume aufsuchen konnten.
Die Reaktion aus Berlin? Ein Sprecher des Führungskommandos bestätigte den Angriff lapidar. Der Vorfall werde „intern untersucht". Intern untersucht – als handele es sich um einen Parkschaden auf dem Kasernenparkplatz und nicht um einen Raketenangriff auf deutsche Streitkräfte.
Während andere Nationen ihre Soldaten mit modernster Flugabwehr schützen, glaubt man in Berlin offenbar noch immer, dass gutes Zureden ausreicht.
Zwar wurde das Personal vorsorglich reduziert, und zwei Transportflugzeuge vom Typ A400M stehen für eine mögliche Evakuierung bereit. Doch die Frage bleibt: Ist es verantwortbar, deutsche Soldaten in einem Gebiet zu belassen, das zur Zielscheibe iranischer Raketen geworden ist?
Nahost am Abgrund: Die Eskalationsspirale dreht sich immer schneller
Der Angriff auf den Bundeswehrstützpunkt ist kein Einzelereignis, sondern Teil einer dramatischen Eskalation im Nahen Osten. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth verkündete am Pentagon:
Heute wird der intensivste Tag unserer Angriffe im Iran sein. Die größte Anzahl an Kampfflugzeugen, Bombern und Luftangriffen kommt zum Einsatz.
Neun Tage nach der Tötung des geistlichen Oberhaupts Ajatollah Chamenei durch einen israelischen Luftangriff wurde dessen Sohn zum neuen Revolutionsführer bestimmt. Donald Trump nannte das „enttäuschend" und ließ bei Fox News eine kaum verhüllte Drohung fallen: „Ich glaube nicht, dass er in Frieden leben kann."
Teheran denkt jedoch nicht ans Aufgeben. Die Drohkulisse beider Seiten hat ein beängstigendes Ausmaß erreicht:
- Der iranische Sicherheitsrat drohte Trump offen: „Seien Sie vorsichtig, dass Sie nicht selbst ausgelöscht werden."
- Die Revolutionsgarden erklärten trotzig: „Wir entscheiden über das Ende des Krieges."
- Der iranische Außenminister schloss neue Gespräche mit Washington kategorisch aus.
- Israels Premier Netanjahu sprach davon, dem Iran „die Knochen zu brechen" – und man sei „noch nicht fertig".
Die Straße von Hormus: Pokerspiel mit dem Welthandel
Besonders brisant ist die Drohung der Revolutionsgarden, die Straße von Hormus zu blockieren. Durch diese Meerenge fließt ein gewaltiger Teil der weltweiten Ölexporte. Die Bedingung für freie Durchfahrt lautet: Wer die Botschafter Israels und der USA ausweist, darf passieren. Ein Pokerspiel, bei dem der gesamte Welthandel als Einsatz dient.
Für die Edelmetallmärkte ist diese Entwicklung von enormer Bedeutung. Jede weitere Eskalation treibt Investoren in sichere Häfen – und der sicherste Hafen der Menschheitsgeschichte heißt Gold. Wie Trumps Griff nach Venezuelas Gold zeigt, geht es in der aktuellen Weltlage längst nicht mehr nur um Öl, sondern auch um die Kontrolle über physische Rohstoffe und Edelmetalle.
CDU-Fraktionsvize Günter Krings warnte zudem vor einer erneuten unkontrollierten Migrationskrise wie 2015. Bereits jetzt werden vermehrte Grenzübertritte aus dem Iran in die Türkei registriert. Ob den Worten diesmal Taten folgen, darf bezweifelt werden.
Gold bei 4.475 Euro, Silber verdreifacht: Die Zahlen sprechen für sich
Inmitten dieses geopolitischen Pulverfasses liefern die Edelmetallmärkte eine klare Botschaft. Die Kurse vom 10. März 2026 sind beeindruckend:
- Gold: 4.475 € pro Feinunze – plus 1,6 % in 24 Stunden, plus 67 % auf 12 Monate
- Silber: 57 € pro Feinunze – plus 5 % an einem einzigen Tag, plus 8 % in einer Woche, plus 200 % auf 12 Monate
Eine Verdreifachung des Silberpreises innerhalb eines Jahres. Wer vor zwölf Monaten in physisches Silber investiert hat, blickt heute auf eine Performance, von der Aktienanleger nur träumen können.
Die Zuflüsse in Goldfonds erreichen derweil historische Rekordwerte. Allein im Februar 2026 flossen 5,3 Milliarden Dollar in physisch hinterlegte Goldprodukte – der neunte Monat in Folge mit positiven Zuflüssen. Die weltweiten Bestände kletterten auf 4.171 Tonnen, das verwaltete Vermögen auf 701 Milliarden Dollar – ein historischer Höchststand.
Zentralbanken als Taktgeber
Es sind nicht nur Privatanleger, die ins Gold drängen. Wie Pekings goldener Hunger eindrucksvoll belegt, hat Chinas Zentralbank ihre Goldreserven zum 16. Mal in Folge aufgestockt. Ein Muster, das sich weltweit beobachten lässt: Seit 16 Monaten kauft Peking ununterbrochen Gold – und China ist bei weitem nicht allein.
Wenn Zentralbanken weltweit Gold kaufen, wenn institutionelle Großinvestoren in Scharen ins Edelmetall flüchten, dann sollte der mündige Bürger zumindest darüber nachdenken, ob nicht auch ein Anteil physischer Edelmetalle zur Absicherung sinnvoll wäre. Ob als Gold Starter-Set für den Einstieg oder als umfassendes Gold Krisenschutzpaket – die Möglichkeiten sind vielfältig.
Blackrock dreht den Geldhahn zu: Wenn Giganten wanken
Und dann kam die Nachricht, die jeden Anleger aufhorchen lassen sollte. Blackrock, der größte Vermögensverwalter der Welt mit einem verwalteten Vermögen von über 10 Billionen Dollar, hat bei seinem 26 Milliarden Dollar schweren Kreditfonds die Auszahlungen gedeckelt.
Die nackten Zahlen sind erschreckend:
- Anleger wollten 1,2 Milliarden Dollar zurückhaben
- Ausgezahlt wurden nur 620 Millionen Dollar – knapp die Hälfte
- Der Rest muss warten – auf unbestimmte Zeit
- Die Blackrock-Aktie stürzte um 7 Prozent ab
Der Grund: Die Vermögenswerte im Fonds lassen sich nicht schnell genug zu Geld machen. Wenn alle gleichzeitig durch die Tür wollen, wird es eng. Und dann stellt man fest: Die Tür ist nur einen Spalt breit offen.
Wenn selbst die Giganten der Finanzwelt ihren Anlegern sagen müssen: „Tut uns leid, Ihr Geld können wir gerade nicht auszahlen" – was bedeutet das für den kleinen Privatanleger?
Genau hier liegt der fundamentale Unterschied zwischen Papiervermögen und physischem Besitz. Kein Fondsmanager kann Ihnen den Zugriff auf Ihre Goldbarren verwehren. Kein Rücknahmelimit steht zwischen Ihnen und Ihren Goldmünzen. Ob Maple Leaf, Wiener Philharmoniker oder Känguru – physisches Gold in der eigenen Hand ist der ultimative Krisenschutz, den kein Algorithmus und kein Fondsmanager einschränken kann.
Der Blackrock-Vorfall ist ein Warnsignal für die gesamte Finanzbranche. Er erinnert an die Lehman-Krise 2008, als plötzlich Liquidität austrocknete und Anleger fassungslos vor verschlossenen Türen standen. Wer daraus nicht gelernt hat, dem sei ein Blick auf die aktuellen Ereignisse empfohlen.
Merz attackiert die Presse – weil ein Journalist die Wahrheit sagt
Innenpolitisch offenbarte der 10. März einen Kanzler, der zunehmend dünnhäutig wird. Nach der Wahlniederlage seiner CDU in Baden-Württemberg attackierte Friedrich Merz auf einer Pressekonferenz öffentlich den Springer Verlag. Der Anlass: Welt-Herausgeber Ulf Poschardt hatte am Wahlabend dem CDU-Politiker Philipp Amthor eine simple Rechnung aufgemacht – die CDU könne den Ministerpräsidenten stellen, sie müsse nur mit der AfD reden.
Eine mathematische Tatsache. Nicht mehr, nicht weniger.
Merz reagierte gereizt: „Ich werde, auch wenn ich aus einzelnen Verlagshäusern dazu aufgefordert werde, eine andere Mehrheit nicht suchen." Ein Kanzler, der eine Pressekonferenz nutzt, um ein Medienhaus zu maßregeln – nicht wegen Falschinformationen, sondern weil es eine existierende politische Option benannte.
Die Fakten aus Baden-Württemberg sprechen für sich:
- Die CDU landete nur 0,5 Prozentpunkte hinter den Grünen
- Die AfD holte 18,8 Prozent – ein Westrekord
- Rein rechnerisch wäre eine Koalition möglich gewesen, in der die CDU den Seniorpartner gestellt hätte
- Stattdessen: Juniorpartner der Grünen unter Ministerpräsident Cem Özdemir
Lieber Juniorpartner der Grünen als Seniorpartner mit der AfD. Das ist die Logik eines Kanzlers, der mehr Angst vor dem medialen Aufschrei hat als vor dem Zorn seiner eigenen Wähler. Und es ist genau diese Art von politischer Führungsschwäche, die das Vertrauen der Bürger in die Institutionen weiter erodieren lässt – und sie in reale Werte wie Gold und Silber flüchten lässt.
147 Polizeieinträge, 7.250 Euro im Monat: Das System ist kaputt
Wie weit der Vertrauensverlust in den Staat bereits fortgeschritten ist, illustriert ein Fall aus Köln, der sprachlos macht. Huso B., ein bosnischer Staatsangehöriger, 42 Jahre alt, seit 2003 – also seit über 20 Jahren – ausreisepflichtig. Seine Bilanz:
- 147 polizeiliche Einträge in Nordrhein-Westfalen
- 80 Fälle von Diebstahl
- 41 Verdachtsfälle von gewerbsmäßigem Bandendiebstahl
- 2 Raubüberfälle
- 2 gefährliche Körperverletzungen
- Verurteilt für gerade einmal eine Handvoll Straftaten
Und jetzt der Clou: Dieser Mann und seine neunköpfige Familie bezogen von der Stadt Köln monatlich 7.250 Euro an Unterstützungsleistungen. Welcher hart arbeitende Familienvater bringt das netto nach Hause?
2003 sollte er abgeschoben werden. Er verschwand einfach vier Jahre lang, tauchte wieder auf, klagte gegen die Abschiebung, scheiterte – und bekommt seitdem immer wieder eine Duldung. Das ist kein Einzelfall mehr. Das ist ein systemisches Versagen, das den Steuerzahler Milliarden kostet und das Vertrauen in den Rechtsstaat untergräbt.
Kein Wunder, dass immer mehr Bürger ihr Vermögen lieber in Goldbarren und Goldmünzen anlegen, als es einem Staat anzuvertrauen, der offensichtlich nicht in der Lage ist, grundlegende Ordnungsfunktionen zu erfüllen. Wer sein Vermögen mit einem Gold Krisenschutzpaket M oder einem Gold Krisenschutzpaket XXL absichert, macht sich unabhängig von einem System, das zunehmend dysfunktional erscheint.
Von der Leyen nennt Atomausstieg „strategischen Fehler" – Deutschlands Stuhl bleibt leer
Fast schon komisch wäre die letzte Meldung des Tages, wenn sie nicht so traurig wäre. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat auf einem Atomenergie-Gipfel in Paris die Abkehr von der Kernkraft als „strategischen Fehler" bezeichnet. Ausgerechnet sie – die als Teil der CDU-Regierung den Atomausstieg mitgetragen hat.
Die Zahlen des Pariser Gipfels:
- 200 Millionen Euro will die EU für neue Atomtechnologien bereitstellen
- 40 Staaten waren vertreten
- 9 Staats- und Regierungschefs reisten persönlich an – sogar aus Ruanda und Marokko
- Deutschland: Kein einziger Regierungsvertreter. Der deutsche Stuhl blieb leer.
Während die Welt die Renaissance der Kernenergie einläutet, verwaltet Berlin den selbstverschuldeten Niedergang. Und der deutsche Bürger zahlt die Zeche – wie immer. Die höchsten Strompreise Europas, eine deindustrialisierte Wirtschaft und eine Energiepolitik, die auf Wunschdenken statt auf Physik basiert.
Was dieser Tag uns lehrt: Physisches Gold als Anker in stürmischen Zeiten
Der 10. März 2026 verdichtet wie in einem Brennglas die Krisen unserer Zeit. Geopolitische Eskalation im Nahen Osten, Vertrauensverlust in staatliche Institutionen, Liquiditätsprobleme bei den größten Finanzakteuren der Welt und eine politische Führung, die bei den großen Fragen unserer Zeit zu oft schweigt.
In solchen Zeiten zeigt sich, was wirklich Wert hat. Gold und Silber beweisen es gerade eindrucksvoll. 67 Prozent Plus beim Gold in zwölf Monaten. Eine Verdreifachung beim Silber. Und das ist möglicherweise erst der Anfang einer Entwicklung, die von fundamentalen Faktoren getrieben wird:
- Geopolitische Unsicherheit: Der Iran-Konflikt, die Straße von Hormus, die Migrationskrise
- Zentralbankkäufe: China kauft seit 16 Monaten ununterbrochen Gold
- Vertrauensverlust: Blackrock kann Anleger nicht auszahlen, Staaten versagen bei Grundaufgaben
- Rekord-Zuflüsse: 701 Milliarden Dollar in Gold-ETFs – historischer Höchststand
- Energiekrise: Deutschlands Sonderweg in der Energiepolitik verteuert alles
Wer in diesen Zeiten noch nicht über physische Edelmetalle als Vermögensschutz nachgedacht hat, sollte es jetzt tun. Ob als Einstieg mit einem Gold Starterpaket S oder mit bewährten Anlagemünzen wie dem American Eagle, der Britannia oder dem China Panda – die Möglichkeiten, sich gegen die Unwägbarkeiten dieser Zeit abzusichern, sind vielfältig.
Denn eines hat die Geschichte immer wieder bewiesen: Papierwerte kommen und gehen. Regierungen kommen und gehen. Währungen kommen und gehen. Gold bleibt. Seit über 5.000 Jahren. Und an Tagen wie dem 10. März 2026 wird besonders deutlich, warum das so ist.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener Recherche und individueller Beratung basieren.
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