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Kettner Edelmetalle

Silbermarkt 2026: Historische Preissprünge und Marktchaos erklärt

29.12.2025VideoKettner Edelmetalle

Es gibt Momente an den Finanzmärkten, in denen sich die tektonischen Platten verschieben – langsam, fast unmerklich zunächst, dann mit einer Wucht, die selbst erfahrene Marktbeobachter sprachlos zurücklässt. Der Silbermarkt erlebt genau einen solchen Moment. Was sich in den letzten Wochen und Monaten abgespielt hat, sprengt jeden historischen Vergleich. Ein Jahresanstieg von über 150 Prozent, Preissprünge von 12 bis 15 Prozent innerhalb einer einzigen Stunde, und ein Markt, der – so formuliert es der renommierte Edelmetallexperte und Bundestagsabgeordnete Peter Boehringer treffend – nicht mehr weiß, wie er sich selbst bepreisen soll.

Ein Markt im Ausnahmezustand: Wenn die Realität die Spekulation überholt

Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache. Anfang 2025 notierte Silber noch bei rund 30 Dollar pro Unze. Im Oktober waren es bereits 48 Dollar. Über die Weihnachtsfeiertage 2025 dann der nächste Paukenschlag: In der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember schoss der Preis im asiatischen Handel zeitweise auf über 85 Dollar. An der Shanghai Gold Exchange wurden sogar Notierungen in Richtung 90 Dollar registriert.

Dann, innerhalb einer Stunde, ein Rücksetzer auf 76 Dollar. Eine Volatilität, die bei einem der wichtigsten Industriemetalle der Welt schlicht beispiellos ist. Doch wer glaubt, dies sei lediglich das Ergebnis spekulativer Exzesse, der verkennt die fundamentale Dimension dessen, was sich hier abspielt.

„Es ist diesmal anders. Eine hochgefährliche Aussage an der Börse, die ich normalerweise nie mache. Aber die Sprünge, die wir zurzeit sehen, deuten darauf hin, dass der Markt nicht weiß, wie er sich selbst richtig bepreisen soll."

Diese Worte von Peter Boehringer, Gründungsvorstand der Deutschen Edelmetallgesellschaft und der Mann, der maßgeblich dafür verantwortlich war, das deutsche Gold zurück in die Tresore der Bundesbank zu holen, wiegen schwer. Denn Boehringer ist kein Marktschreier. Er ist ein analytischer Kopf, der seine Aussagen mit Daten untermauert.

Die 100-Billionen-Dollar-Frage: Wie viel Silber gibt es wirklich noch?

Um zu verstehen, warum die aktuelle Situation so einzigartig ist, muss man sich die tatsächlichen Bestandszahlen ansehen – und hier beginnt das große Staunen. Die oft zitierte Marktkapitalisierung des weltweiten Silbermarktes von rund 4 Billionen Dollar basiert auf einer simplen, aber fundamental irreführenden Rechnung: Man multipliziert die gesamte historische Fördermenge mit dem aktuellen Preis.

Die historische Gesamtfördermenge beläuft sich auf etwa 55 Milliarden Unzen oder 1,7 Millionen Tonnen. Klingt nach unendlich viel. Ist es aber nicht. Denn im Gegensatz zu Gold wird Silber verbraucht.

  • Große Teile des jemals geförderten Silbers liegen auf Deponien – industriell verarbeitet und nicht recyclebar
  • Recycling lohnt sich erst bei einer weiteren Verzehnfachung des Preises in signifikantem Umfang
  • Schmuck und Silberbesteck existieren zwar noch, kommen aber erst bei deutlich höheren Preisen zurück in den Markt
  • Die reale verfügbare Menge liegt nach konservativer Schätzung bei unter 10 Prozent der historischen Fördermenge

Das bedeutet: Statt 55 Milliarden Unzen stehen dem Markt vermutlich nur noch 2 bis 5 Milliarden Unzen zur Verfügung. Und davon liegt ein erheblicher Teil in starken Händen – bei Industrieunternehmen, die das Metall selbst verarbeiten, bei ETF-Haltern, die nicht verkaufen, und bei vermögenden Privatanlegern, die keinen Grund sehen, sich von ihren Beständen zu trennen.

Elon Musk schlägt Alarm: „This is not good"

Wenn der reichste oder zweitreichste Mann der Welt öffentlich den Silberchart teilt und dazu schreibt „This is not good", dann ist das mehr als ein beiläufiger Social-Media-Post. Elon Musk, Chef und Mehrheitseigentümer von Tesla, spricht hier nicht als Investor. Er spricht als Industrieller, der Silber braucht – für Elektrofahrzeuge, für Batterien, für die gesamte Produktionskette.

Und Musk ist bei weitem nicht der Einzige. Die sogenannten „virtuellen" Technologieunternehmen – Apple, Microsoft, Amazon, die gesamten Magnificent 7 – sind in Wahrheit massive Rohstoffverbraucher. Was vielen nicht bewusst ist:

  1. KI-Rechenzentren verschlingen unfassbare Energiemengen und benötigen eigene Atomkraftwerke
  2. Jedes iPhone enthält mindestens 0,24 Gramm Silber – bei Millionen Stückzahlen summiert sich das gewaltig
  3. Photovoltaikanlagen sind ohne Silber nicht denkbar – die Solarindustrie steht bereits vor einem radikalen Umdenken
  4. 5G-Infrastruktur, Hochleistungsstromflüsse und Lötstellen erfordern die einzigartige Leitfähigkeit von Silber
  5. Festkörperbatterien – Samsung entwickelt eine Technologie, die 1 kg Silber pro 100 kWh benötigt

Besonders der letzte Punkt hat es in sich. Sollte Samsungs Festkörperbatterie in die Massenproduktion gehen, würde dies einen zusätzlichen Bedarf von 16.000 Tonnen pro Jahr bedeuten – das entspricht 60 bis 65 Prozent der gesamten weltweiten Minenproduktion. Samsung hat bereits 7 Millionen Dollar Vorauszahlung an eine mexikanische Mine geleistet, um sich exklusiven Zugang zu sichern. Die Tech-Giganten umgehen die Börsen und gehen direkt ins Minengeschäft.

Der Fear of Missing Out – diesmal bei der Industrie

Das Phänomen des FOMO – Fear of Missing Out – kennt man normalerweise aus der Investmentwelt. Anleger fürchten, eine Rally zu verpassen. Doch was wir jetzt erleben, ist eine völlig neue Dimension: Industrielles FOMO.

„Dieser Fear of Missing Out gilt auch bei Industrie-Nachfragern. Ich bekomme kein Silber. Meine Produktionslinie könnte stillstehen. Das ist die 100-Billionen-Dollar-Frage."

Wenn ein Automobilhersteller seine Produktionslinie nicht mehr mit Silber versorgen kann, stehen Bänder still. Wenn ein Solarpanelhersteller kein Silber mehr bekommt, können keine Module produziert werden. Die Konsequenzen sind nicht abstrakt – sie sind real und unmittelbar. Und genau diese Erkenntnis setzt sich gerade in den Köpfen der Einkaufsabteilungen weltweit durch.

Wer sich gegen diese Entwicklung absichern möchte, findet bei Silberbarren und Silbermünzen bewährte Möglichkeiten, physisches Metall in den eigenen Besitz zu bringen – bevor die industrielle Nachfrage die Verfügbarkeit für Privatanleger weiter einschränkt.

China zieht die Daumenschrauben an: Exportstopp als Brandbeschleuniger

Seit dem 1. Januar 2026 liefert China – der größte Silberproduzent der Welt – kein Silber mehr außer Landes. Nur in besonderen Industriefällen bei wenigen großen Produzenten werden Ausnahmen gemacht. Ein Exportstopp, der das ohnehin knappe Angebot weiter verknappt.

Die Bedeutung dieses Schrittes kann kaum überschätzt werden. China produziert mehr Silber als jedes andere Land der Erde – und trotzdem reicht die eigene Produktion nicht mehr aus, um den heimischen Bedarf zu decken. Was hereinkommt, wird nicht mehr herausgelassen. Ein unmissverständliches Signal.

Parallel dazu hat der einzige chinesische Silberfonds, der UBS SDIC Silver Futures Fund, die Zuflüsse neuer Privatanleger gestoppt – nachdem eine Kaufwelle die Preise um 60 Prozent über den tatsächlichen Wert der Bestände getrieben hatte. Wie der Silbermarkt im Umbruch zeigt, zwingt die physische Nachfrage selbst Großbanken in die Knie.

Das Kräftemessen der Börsenplätze

Die Existenz der Shanghai Gold Exchange als Konkurrenz zur COMEX hat die Spielregeln fundamental verändert. Jahrzehntelang bestimmten eine Handvoll westlicher Bullionbanken den Goldpreis – zunächst am physischen Tisch, später über den Papiermarkt. Die COMEX war de facto ein Monopol.

Über Weihnachten 2025 lief der Spread zwischen physischen asiatischen Preisen und den Papiernotierungen der COMEX auf 8 bis 10 Prozent auseinander. Ein Riss im System, der sich nicht einfach wieder kitten lässt. Die Details dieses Auseinanderdriftens werden auch in der Analyse zum Kollaps des COMEX-Systems eindrucksvoll dokumentiert.

Das Papiersilber-Kartenhaus: 378 Ansprüche auf eine physische Unze

Die Zahlen sind schwindelerregend. Auf jede physische Unze Silber existieren nach aktuellen Schätzungen zwischen 300 und 378 Papieransprüche. Der Papiersilbermarkt ist 200- bis 400-mal größer als der physische Markt. Jahrzehntelang funktionierte dieses System, weil nur etwa 1 Prozent der Marktteilnehmer tatsächlich physische Lieferung verlangten.

Doch was passiert, wenn dieser Anteil auf 2 oder 3 Prozent steigt? Dann hat die COMEX schlicht nicht mehr genug. Die Lagerbestände sind bereits dramatisch geschrumpft:

  • COMEX: Minus 70 Prozent seit 2020
  • LBMA London: Ebenfalls massiv rückläufig
  • Shanghai: Bestände unter Druck trotz Exportrestriktionen

Was 20 Jahre lang als Verschwörungstheorie abgetan wurde – die systematische Preisdrückung über den Papiersilbermarkt – ist inzwischen gerichtlich bestätigt. JP Morgan wurde 2020 zu einer Strafzahlung von 920 Millionen Dollar wegen Marktmanipulation verurteilt. Die Rache des physischen Marktes an den Manipulatoren – das ist es, was wir gerade erleben. Wer tiefer in diese Thematik eintauchen möchte, findet in der Analyse zum aufgedeckten Papiersilber-Betrug weitere erschütternde Details.

JP Morgan: Vom größten Shortseller zum größten Profiteur?

Die Rolle von JP Morgan in diesem Spiel ist ein Kapitel für sich. Die Bank war nachweislich einer der Hauptakteure bei der jahrzehntelangen Preisdrückung über Short-Positionen. Doch parallel dazu – und das ist der eigentliche Skandal – baute JP Morgan eine massive physische Long-Position auf.

Bestätigt sind rund 189 Millionen Unzen physisches Silber im Eigenbesitz der Bank. Bei einem Preisanstieg von 30 auf 80 Dollar pro Unze bedeutet das allein für dieses Jahr einen Profit von fast 10 Milliarden Dollar. Die Bank drückte also den Preis über den Papiermarkt, um gleichzeitig günstig physisches Material einzukaufen. Ein perfides, aber brillantes Spiel.

Im Netz kursieren Zahlen von 600 bis 750 Millionen Unzen, die JP Morgan angeblich horten soll. Diese Zahlen sind allerdings nicht belegt. Ein entsprechender Artikel der Economic Times of Asia wurde zurückgezogen. Sollten sie dennoch stimmen, könnte dies den Preisanstieg um ein bis zwei Jahre verzögern – aber nicht aufhalten.

Die Fed als Feuerwehr: Notfallliquidität in Milliardenhöhe

Hinter den Kulissen brennt es lichterloh. Die Federal Reserve musste über die Weihnachtstage mit Overnight-Repos in Milliardenhöhe ins Bankensystem eingreifen. Nach verfügbaren Informationen wurden in nur 5 bis 7 Tagen bis zu 50 Milliarden Dollar an Notfallliquidität bereitgestellt. Im gesamten Jahr 2025 waren es bereits 120 Milliarden – im Vorjahr praktisch null.

Der Verdacht liegt nahe, dass Bullionbanken mit massiven Short-Positionen in Silber Margin Calls in Milliardenhöhe erhalten haben. Wenn das Eigenkapital nicht mehr ausreicht, muss die Fed einspringen. Das sogenannte „Emergency Window" – ein relativ neues Instrument – wurde offenbar exzessiv genutzt.

„Wenn ein Shorty aus seinen Positionen gezwängt wird, dann geht er long – und dann gibt es noch mehr Aufwärtsdruck auf den Preis. Die Margin-Erhöhungsspielchen funktionieren nicht mehr so gut wie früher."

Die selbstgestellte Falle: Warum 20 Jahre Manipulation das Problem verschärft haben

Hier offenbart sich einer der größten Treppentwitze der Finanzgeschichte. Die jahrzehntelange Preisdrückung hat dazu geführt, dass kaum in neue Silberminen investiert wurde. Exploration, Prospektion, Minenbau – all das sind Projekte mit 5 bis 10 Jahren Vorlauf. Bei einem künstlich niedrig gehaltenen Preis von 20 bis 30 Dollar lohnte sich das schlicht nicht.

Das Ergebnis: Die weltweite Minenproduktion liegt bei etwa 800 Millionen Unzen pro Jahr – deutlich weniger, als bei einem fairen Preis möglich wäre. Der Markt ist seit 5 bis 7 Jahren nachweislich unterversorgt, mit einem jährlichen Defizit von geschätzt 100 bis 200 Millionen Unzen. Und selbst wenn morgen massiv in neue Minen investiert würde, dauert es Jahre, bis zusätzliches Angebot auf den Markt kommt.

  • Kurzfristig (0-2 Jahre): Keine signifikante Angebotsausweitung möglich
  • Mittelfristig (2-5 Jahre): Erste neue Projekte könnten Produktion aufnehmen
  • Recycling: Wird erst bei deutlich höheren Preisen wirtschaftlich relevant
  • Substitution: In Spitzentechnologien kaum möglich – Silber hat die beste elektrische Leitfähigkeit aller Metalle

Warum die klassischen Gegenargumente diesmal nicht greifen

Natürlich gibt es Stimmen, die zur Vorsicht mahnen. Die Charttechnik zeigt alle Oszillatoren im „Uncharted Territory" ganz oben. Die Kerze ist derart steil, dass sie „eigentlich brechen muss". Und ja, nach 1980 und nach 2011 folgten auf parabolische Anstiege jeweils dramatische Abstürze.

Doch die entscheidende Frage lautet: Waren die Rahmenbedingungen damals vergleichbar? Die Antwort ist ein klares Nein.

  1. 1980: Der Hunt-Brothers-Squeeze war rein spekulativ getrieben. Der Markt war physisch ausreichend versorgt.
  2. 2011: Ebenfalls keine strukturelle Unterversorgung. Die Übertreibung war preisgetrieben, nicht fundamentalgetrieben.
  3. 2025/2026: Erstmals in der modernen Geschichte ist der Markt physisch strukturell unterversorgt – bei gleichzeitig explodierender industrieller Nachfrage.

Solange ein Markt strukturell unterversorgt ist, kann der Preis nicht signifikant fallen. Das ist keine Meinung – das ist Ökonomie. Und die Nachfrageseite zeigt keinerlei Anzeichen einer Abschwächung. Im Gegenteil: Die CO₂-Politik treibt die Elektromobilität voran, die KI-Revolution verschlingt immer mehr Ressourcen, und die Rüstungsindustrie kauft um jeden Preis.

ETFs vor dem Kollaps? Wenn der SLV keine Neukunden mehr annimmt

Ein Szenario, das die Märkte in Panik versetzen könnte, zeichnet sich bereits ab. Große Silber-ETFs stehen möglicherweise vor der Wahl: Entweder sie nehmen keine neuen Anleger mehr auf, weil sie das physische Material nicht mehr beschaffen können – oder sie nehmen weiter Kunden an und lassen die Allokationsquote sinken.

Beides wäre verheerend. Wenn der SLV, der größte Silber-ETF der Welt, öffentlich erklärt, keine Neukunden mehr aufzunehmen, wäre das ein Signal, das den Markt elektrisieren würde. Sinkt hingegen die physische Deckungsquote unter 90 oder 80 Prozent – wie es in der Covid-Krise bereits vorkam – werden die Halter nervös und fordern physische Auslieferung. Ein Teufelskreis, der den Markt weiter aufheizt.

Wer auf der sicheren Seite sein will, setzt auf physischen Besitz. Beliebte Anlageprodukte wie der Maple Leaf, der Wiener Philharmoniker oder der Krügerrand in Silber bieten die Gewissheit, tatsächliches Metall in Händen zu halten – ohne Gegenparteirisiko.

Geopolitik als Brandbeschleuniger: Der Dollar verliert seinen Thron

Die Silber-Story ist nicht nur eine Industrie-Story. Sie ist eingebettet in einen epochalen geopolitischen Umbruch. Die Ablösung des US-Dollars als monopolistische Weltreservewährung schreitet voran. Nicht als plötzlicher Kollaps, sondern als schleichender Erosionsprozess.

Die BRICS-Staaten diversifizieren ihre Reserven. Zentralbanken weltweit kaufen Gold in Rekordmengen. Und weil es keine andere „gescheite Währung" gibt – der Yuan ist nicht frei handelbar, der Euro hochverschuldet, der Yen schwach – fließt das Geld in die absolut sicheren Häfen: Gold und Silber.

Dazu kommen die geopolitischen Spannungen: Venezuela, Taiwan, die Ukraine, Rohstoffkriege in Afrika. Wenn ein Manfred Weber deutsche Truppen in die Ukraine schicken will – auch wenn als „Friedenstruppen" deklariert – dann befinden wir uns, wie Boehringer es formuliert, auf des Messers Schneide. All das wird vom Markt eingepreist. Wie selbst Libanons Goldschatz ins Visier von Politikern gerät, zeigt, wie verzweifelt Staaten nach Werten greifen.

Was bedeutet das für Anleger? Die einmalige Gemengelage nutzen

Silber vereint etwas, das kein anderes Asset der Welt bietet: Es ist gleichzeitig monetäres Metall und unverzichtbarer Industrierohstoff. Diese Doppelnatur macht es in der aktuellen Situation einzigartig. Die monetäre Komponente – seit der Demonetisierung von 1873 unterdrückt – kehrt zurück ins Bewusstsein der Anleger. Gleichzeitig explodiert die industrielle Nachfrage in Bereichen, die als die Zukunftstechnologien schlechthin gelten.

Für Einsteiger bietet das Silber Starter-Set einen unkomplizierten Einstieg. Wer bereits überzeugt ist und größere Positionen aufbauen möchte, findet im Silber Starterpaket S eine durchdachte Zusammenstellung. Und wer an die Krisenvorsorge denkt, sollte das Silber-Tauschmittelpaket in Betracht ziehen – denn in echten Krisenszenarien ist kleinteiliges Silber als Tauschmittel Gold wert, im wahrsten Sinne des Wortes.

Auch als Geschenk gewinnt Silber an Bedeutung: Ein 50g Silberherz oder ein 100g Silberherz verbindet emotionalen Wert mit realem Sachwert – eine Kombination, die in Zeiten der Geldentwertung immer attraktiver wird.

Der Blick nach vorn: Warum 2026 das Jahr des Silbers werden könnte

Die Fakten liegen auf dem Tisch. Der Markt ist strukturell unterversorgt. Die industrielle Nachfrage steigt exponentiell. China hat den Exportstopp verhängt. Die Papiersilber-Manipulation stößt an ihre physischen Grenzen. Die Lagerbestände der großen Börsen schmelzen dahin. Und die Google-Suchanfragen nach Silber haben ein Allzeithoch erreicht – höher als 2011, höher als je zuvor.

Gleichzeitig ist die breite Öffentlichkeit noch kaum investiert. In der Bild-Zeitung stand noch nichts. Der Retail-Run hat noch nicht eingesetzt. Wenn er kommt – und die Wahrscheinlichkeit steigt mit jedem Tag – trifft er auf einen Markt, der bereits am Limit operiert.

„Ich glaube, dass wir auf sehr lange Sicht in keinem anderen Markt eine ähnliche Gemengelage finden werden. Es ist eine Story, die wir alle nur einmal im Leben sehen werden."

Klassische Känguru-Silbermünzen, Britannia-Münzen oder der legendäre American Eagle in Silber – sie alle sind nicht nur Anlageprodukte, sondern Zeugnisse einer Jahrtausende alten Tradition. Silber war Geld, bevor es Papiergeld gab. Es war Geld, als Imperien aufblühten und zerfielen. Und es könnte wieder Geld werden, wenn das aktuelle Finanzsystem an seine Grenzen stößt.

Fazit: Die Rache der physischen Realität

Ayn Rand hat einmal gesagt: „You can ignore reality, but you cannot ignore the consequences of ignoring reality." Genau das erleben wir gerade im Silbermarkt. Jahrzehnte der Manipulation, der künstlichen Preisdrückung, der Vernachlässigung physischer Realitäten – all das rächt sich nun mit einer Wucht, die selbst die größten Optimisten überrascht.

Wird es Rücksetzer geben? Selbstverständlich. Wird die Volatilität atemberaubend bleiben? Ohne Zweifel. Aber solange die fundamentale Unterversorgung anhält – und dafür gibt es auf Sicht von Jahren keine Lösung – bleibt die Richtung klar. Der neue Gleichgewichtspreis liegt deutlich höher als alles, was wir bisher gesehen haben. Wo genau, weiß niemand. Wir befinden uns im freien Gelände, ohne historische Widerstände nach oben.

Eines steht fest: 2026 wird das Jahr sein, in dem die Welt über Silber spricht. Die Frage ist nur, ob man dann bereits positioniert ist – oder ob man von der Seitenlinie aus zuschaut, wie andere die Chance ihres Lebens nutzen.

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