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Kettner Edelmetalle

Goldkrieg USA China: Notenbanken kaufen massiv Gold

29.09.2026VideoKettner EdelmetalleBegleittext KI-generiert

Shanghai, Flughafen Pudong, kurz nach Mitternacht. Regen glänzt im Scheinwerferlicht, eine Frachtmaschine öffnet ihre Ladeluke. Paletten gleiten heraus, darauf eine kleine, verplombte Kiste. Sie ist unscheinbar, und doch packen immer zwei Mann gleichzeitig an. Der Inhalt ist Goldbarren. Niemand auf diesem nassen Vorfeld schaut in dieser Nacht auf den Kurs.

Zur selben Zeit starren in Europa Hunderttausende Anleger auf ein tiefrotes Depot. Gold ist um mehr als 3 Prozent eingebrochen und unter 4.150 US-Dollar gerutscht, Silber hat an einem einzigen Tag über 4 Prozent verloren. Viele fragen sich, ob sie jetzt verkaufen oder nachkaufen sollen. Die Männer in Pudong stellen sich diese Frage nicht. Sie laden ab und fahren weiter.

Beide Szenen spielen im selben Markt. Um zu verstehen, warum sie so unterschiedlich aussehen, muss man hinter die Tageskurse schauen. Dort zeigt sich, was gerade tatsächlich geschieht: Um das Gold der Welt wird nicht mehr gehandelt, sondern gekämpft.

Rote Zahlen, volle Tresore

Das Bild wirkt zunächst widersprüchlich. Während der Goldpreis fällt, kaufen die Notenbanken der Welt so viel Gold wie selten zuvor. Die Analysten von Goldman Sachs haben die Zahlen für Juli nachgerechnet und kommen zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Die Zentralbanken haben fast doppelt so viel Gold gekauft, wie sie offiziell gemeldet haben.

Ein Zufall ist das nicht. Es ist das Ergebnis einer Dominokette, die seit Monaten Stein für Stein kippt. Wer sie versteht, sieht Rücksetzer wie den jüngsten gelassener und nutzt sie womöglich sogar.

„Wenn du diesen Punkt verstehst, dann grinst du über diese Rücksetzer und wirst regelmäßig günstig nachkaufen.“ – Dominik Kettner

Der erste Dominostein: Der Anleihemarkt bebt

Der größte Stein in dieser Kette wird in der öffentlichen Debatte kaum beachtet: der US-Anleihemarkt. Die Vereinigten Staaten müssen immer mehr Schulden aufnehmen, also immer mehr Anleihen ausgeben. Die Käufer verlangen dafür höhere Zinsen. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe lag zwischenzeitlich bei 5 Prozent. So hoch war sie zuletzt 2007, kurz vor dem Zusammenbruch von Lehman Brothers.

Die Faustformel, die du kennen musst

Steigt die Rendite neuer Anleihen, fällt der Kurs der alten. Niemand will eine Anleihe mit 3 Prozent Kupon halten, wenn eine neue 5 Prozent bringt. Die alten Papiere verlieren an Wert, weil sie kaum noch Käufer finden. Diese Mechanik ist einfach und hat trotzdem enorme Folgen, auch für die Edelmetallmärkte.

Wie tief die Probleme des US-Schuldensystems reichen, zeigt auch die Diskussion um goldgedeckte US-Anleihen und eine mögliche Rückkehr zum Goldstandard. Dass solche Ideen überhaupt ernsthaft erwogen werden, deutet darauf hin, dass das Vertrauen in den ungedeckten Dollar Risse bekommen hat.

Warum Gold trotz Inflation fällt

Die Lage wird durch die Straße von Hormus zusätzlich verschärft. Seit Kriegsbeginn Ende Februar hält der Iran die Meerenge weitgehend blockiert. Kaum ein Frachter bringt noch Öl, LNG und andere wichtige Rohstoffe aus der Region in die Welt. Einen gesichtswahrenden Rückzug kann sich Donald Trump kaum leisten, deshalb dürfte das Öl teuer bleiben.

  • Brent-Öl notiert inzwischen über 100 US-Dollar. Zu Jahresbeginn waren es noch unter 60.
  • Die US-Inflation ist im August wieder auf 3 bis 4 Prozent gestiegen.
  • Die Fed unter ihrem neuen Chef Kevin Warsh hat die Zinsen am 16. September trotzdem erneut angehoben.
  • Am Markt wird bereits über die nächste Erhöhung Ende Oktober spekuliert.

Viele fragen sich an dieser Stelle, warum Gold bei steigender Inflation nicht steigt. Kurzfristig entscheidet nicht die Inflation, sondern der Realzins, also der Nominalzins abzüglich der Inflation. Bringt eine Anleihe 5 Prozent und frisst die Inflation 3,4 Prozent, bleiben grob 1,6 Prozent echter Ertrag vor Steuern. Das schnelle Geld schichtet daraufhin um. Gold verliert dabei nicht an Wert, es wird in dieser Phase nur weniger nachgefragt.

Der Schatten von Paul Volcker und warum er nicht zurückkehren kann

Das Muster ist aus der Geschichte bekannt. In den 1970er Jahren stieg der Goldpreis von 35 auf 850 US-Dollar. Dann drehte der damalige Fed-Chef Paul Volcker den Leitzins auf 20 Prozent. Die Realrendite lag zeitweise bei über 9 Prozent. Gold brach ein und brauchte fast drei Jahrzehnte für ein neues nominales Hoch.

Einen solchen „zweiten Volcker“ fürchtet der Markt heute. Der Vergleich übersieht allerdings einen entscheidenden Punkt: Volcker konnte die Zinsen so stark anheben, weil die USA damals kaum verschuldet waren. Der Dollar war erst 1971 vom Gold gelöst worden und im Grunde ein junges Geldsystem ohne Altlasten. Heute ist die Lage eine völlig andere.

Die Zahlen hinter der Schuldenfalle

  • Die USA haben über 40 Billionen US-Dollar Schulden.
  • Das geplante „Helikoptergeld“ von 5.000 Dollar pro Wähler würde laut Schätzungen eine weitere Billion kosten.
  • Etwa alle vier bis fünf Monate kommt eine weitere Billion an Schulden hinzu.
  • Allein die Zinskosten liegen nach Schätzungen bei über einer Billion Dollar pro Jahr. Das ist mehr als der gesamte US-Militärhaushalt, nur die Renten sind noch teurer.

Dazu kommt eine Zündschnur, die immer schneller abbrennt. Ständig laufen alte, niedrig verzinste Anleihen mit 1, 2 oder 3 Prozent aus. Ersetzt werden sie durch neue Papiere mit 5 Prozent. Daraus entsteht ein Teufelskreis:

  1. Höhere Zinsen vergrößern das Staatsdefizit.
  2. Ein höheres Defizit erfordert mehr neue Anleihen.
  3. Mehr Anleihen treiben die Zinsen weiter nach oben.
  4. Der Kreislauf beginnt von vorn, jedes Mal schneller.
Mit 40 Billionen Dollar Schulden kann sich Amerika keinen zweiten Paul Volcker leisten. Ein solcher Zinskurs würde das eigene Haus einreißen.

Warum ausgerechnet Gold zuerst verkauft wird

Ein weiterer Stein erklärt die heftigen kurzfristigen Ausschläge, und viele Unternehmer kennen ihn aus eigener Erfahrung. Das Stichwort lautet Liquidität.

Man stelle sich einen großen Fonds vor, der Anleihen im Wert von einer Milliarde Dollar als Stabilitätsanker hält. Einen erheblichen Teil davon hat er, wie in der Branche üblich, auf Kredit gekauft. Steigen die Renditen, verlieren die Anleihen an Wert, und die finanzierende Bank verlangt sofort einen Sicherheitsnachschuss. Warten kann der Fonds nicht, er muss sofort zahlen.

Dem Fonds fehlt in diesem Moment nicht das Vermögen, sondern das schnell verfügbare Geld. Er verkauft deshalb, was sich in wenigen Minuten zu Geld machen lässt, und das sind vor allem Gold und Silber. Gold wird in solchen Momenten also nicht verkauft, weil es schlecht wäre. Es wird verkauft, weil es verlässlich funktioniert und Löcher stopft, wo andere Anlagen versagen. Silber trifft es dabei härter, weil der Markt kleiner, volatiler und stärker von der Industrie getrieben ist.

Das unsichtbare Tauziehen um das Gold

Wenn so viel verkauft wird, warum kaufen dann die Notenbanken auf Rekordniveau? Am Goldmarkt ziehen zwei Kräfte in entgegengesetzte Richtungen, und beide denken in völlig unterschiedlichen Zeiträumen.

  • Kraft Nummer eins, das schnelle Geld: Fonds, Händler, Algorithmen. Sie denken in Tagen, Minuten und Sekunden. Steigen die Zinsen, verkaufen sie, oft weil sie müssen. Diese Kraft bestimmt den kurzfristigen Chartverlauf.
  • Kraft Nummer zwei, die Notenbanken: die größten Goldkäufer der Welt. Sie denken in Zeiträumen von 10 oder 20 Jahren. Sie fragen nicht, wo Gold am Freitag steht, sondern was ihnen bleibt, wenn Sanktionen kommen, Währungen wackeln oder Kriege ausbrechen.

Die Notenbanken warten genau auf die Momente, in denen das schnelle Geld verkaufen muss. Im zweiten Quartal, als die Renditen stiegen, kauften sie laut World Gold Council 289 Tonnen Gold. Das waren 62 Prozent mehr als im Vorjahr und fünfmal so viel wie im ersten Quartal. Die Schwächephase haben sie nicht gefürchtet, sondern zum Kaufen genutzt.

Wie stark diese zweite Kraft geworden ist, zeigt der In Gold We Trust Report von Ronald Stöferle und seinem Team. Seit April 2022 sind die Realzinsen positiv. Nach dem Volcker-Lehrbuch hätte Gold fallen müssen. Stattdessen hat es sich vom Tief bei rund 1.800 US-Dollar vor etwa drei Jahren bis zum Höchststand mehr als verdreifacht. Eine solche Entkopplung vom Realzins hat es historisch noch nicht gegeben. Wer die aktuelle Bodenbildung genauer verfolgen will, findet im Beitrag Gold zittert um die 4.000er-Marke, doch die Bodenbildung hält stand eine lohnende Vertiefung.

Die Schattengoldwelt

Nicht alle Zentralbanken melden ihre Goldkäufe. Laut der Rechnung von Goldman Sachs wurden im Juli offiziell 23 Tonnen gemeldet, geschätzt werden aber 44 Tonnen. Damit tauchen 21 Tonnen Gold in keiner offiziellen Statistik auf.

Eine Schätzung ist kein Beweis, das gehört zur Fairness dazu. Auch das World Gold Council registriert aber wieder mehr nicht gemeldete Käufe. Wenn zwei unabhängige Stellen dieselbe Entwicklung beobachten, spricht einiges dafür, dass sie tatsächlich stattfindet.

Warum die Notenbanken so leise kaufen

Die Antwort hat zwei Teile. Seit der Westen 2022 die russischen Währungsreserven eingefroren hat, weiß jede Notenbank, dass eine Anleihe per Knopfdruck gesperrt werden kann. Ein Goldbarren im eigenen Tresor lässt sich dagegen nicht aus der Ferne löschen. Zweitens treibt jeder, der laut kauft, den Preis gegen sich selbst. Also kaufen die Notenbanken möglichst unauffällig, und so entsteht ein Schattenmarkt.

Eine Anleihe kann per Knopfdruck gesperrt werden. Einen Goldbarren im eigenen Tresor kann niemand löschen.

China holt sein Gold nach Hause

Kein Akteur kauft so entschlossen wie China. Die chinesische Notenbank stockt ihre Reserven offiziell seit 21 Monaten ohne Pause auf. Von Januar bis August hat China 1.141 Tonnen Gold importiert. Das ist ein Rekord für diesen Zeitraum und bereits mehr als im gesamten Jahr 2025.

  • Das entspricht über einer Million Kilobarren.
  • Im Schnitt sind das fast 5 Tonnen pro Tag, auch an Tagen mit roten Kursen.
  • Gleichzeitig fiel Chinas Bestand an US-Staatsanleihen im Juli auf 618 Milliarden Dollar, den tiefsten Stand seit 2008.

China verkauft also Dollar-Anleihen und kauft Metall. Ray Dalio spricht in diesem Zusammenhang von einem Paradigmenwechsel. Wer die symbolische Seite dieser Entwicklung in seinem eigenen Bestand abbilden möchte, findet mit dem China Panda in Gold eine Münze, die für den Aufstieg des Reichs der Mitte im Goldmarkt steht. Beliebt sind auch die jährlich wechselnden Motive der Lunar-Goldmünzen aus Australien.

Der Tag, an dem London die Tür schloss

Warum hat China es so eilig? Das hat viel mit einem Tag Anfang August zu tun. Die London Bullion Market Association (LBMA), sozusagen der Türsteher des weltweiten Goldhandels, sperrte den großen chinesischen Goldveredler Shandong Gold Smelting. Mit Qualität oder Reinheit hatte das nichts zu tun. Grund war, dass Washington das Unternehmen auf eine Liste gesetzt hatte.

Ein Barren, der am Tag vor der Sperre gegossen wurde, gilt in London damit als lieferbar. Derselbe Barren, einen Tag später gegossen, gilt nicht mehr als lieferbar, obwohl es exakt dasselbe Gold ist. Damit erklärt sich auch die Frachtmaschine in Pudong: China will sein Gold nicht mehr dort lagern, wo andere über seine Verwendbarkeit entscheiden.

„Das hat nichts mit Handel zu tun. Das ist ein Goldkrieg, bei dem zwei Supermächte darum kämpfen, wer die Regeln des Geldes schreibt. Und beide greifen zum selben Mittel: physischem Gold.“

Parallel baut China mit Hongkong, Singapur und Dubai ein eigenes Netz von Goldhandelsplätzen auf, in dem zunehmend in Yuan abgerechnet wird. In London wird dagegen etwa fünfzigmal mehr Gold gehandelt, als physisch in den Tresoren liegt. Das zeigt, wie wichtig die Frage ist, ob man echtes Metall besitzt oder nur ein Versprechen darauf. Genau diese Frage stellt auch unser Beitrag Papiergold im Comeback: Europas Anleger greifen zu, doch die entscheidende Frage bleibt offen.

Der Spieler, mit dem niemand gerechnet hat

In diesem Konflikt ist ein unerwarteter Akteur aufgetaucht: Tether, das Unternehmen hinter USDT, der größten an den Dollar gekoppelten Digitalwährung. Tether lebt vom Dollar und kauft trotzdem Gold. Rund 146 Tonnen liegen bereits im Bestand. Nur vier Notenbanken weltweit kauften zuletzt mehr Gold als dieses Unternehmen.

Inzwischen kauft Tether auch Silber. Laut einem Pflichtbericht eines US-Edelmetallkonzerns an die Börsenaufsicht lagert eine Tether-Tochter physisches Silber in Tresoren in Las Vegas, ausgerechnet in der Stadt der Spieltische. Die Menge nennt das Unternehmen nicht.

Aussagekräftig ist die Entwicklung trotzdem. Zentralbanken werben öffentlich für digitale Währungen und kaufen selbst Gold. Nun sichert sich auch einer der größten Krypto-Anbieter der Welt mit physischem Metall ab. Notenbanken, China und ein Krypto-Konzern kaufen also, während der Kurs fällt. Viele Privatanleger bleiben dagegen verunsichert.

Die Blaupause heißt 2008

Was passiert, wenn der Anleihemarkt unter der Schuldenlast nachgibt? Dann bleiben einer Notenbank im Kern drei Wege:

  1. Anleihen zurückkaufen, also die Bilanz ausweiten.
  2. Die Zinsen senken, um den Schuldendienst tragbar zu halten.
  3. Geld drucken, um die Lücken zu füllen.

Alle drei Wege führen zu mehr Inflation und damit zu einer weiteren Entwertung des Papiergeldes. Die globale Geldmenge steigt bereits wieder. Einen Vorgeschmack auf mögliche Folgen gab es am 19. August: Die US-Renditen fielen, und Gold sprang an einem Tag um rund 5 Prozent.

Dominik Kettner rechnet damit, dass zwischen dem vierten Quartal dieses Jahres und Mitte 2027 die Kette auch in Amerika reißt und eine Welle von Zinssenkungen beginnt. Langfristig hält er fünfstellige Goldpreise bis 2030 für realistisch. Das ist ausdrücklich seine persönliche Einschätzung und kein Versprechen.

Ein Blick ins Jahr 2008 zeigt, warum diese Sichtweise nicht aus der Luft gegriffen ist. Im Oktober wurde Gold massenhaft verkauft, weil alle Bargeld brauchten. Wer damals aus Angst verkaufte, verkaufte nahe am Tiefpunkt. Dann griff die Fed ein, und von November 2008 bis August 2011 stieg Gold um rund 170 Prozent, obwohl viele die Rally bereits für beendet hielten. Die Geschichte wiederholt sich nicht exakt, aber sie reimt sich oft.

Was das jetzt konkret für dich bedeutet

Eine Glaskugel hat niemand. Wo Gold nächste Woche steht, kann niemand verlässlich sagen. Legt die Fed im Oktober nach, ist ein erneuter Test der 4.000-Dollar-Marke denkbar. Den Tag, an dem Gold wieder deutlich anzieht, kündigt allerdings niemand vorher an. Wer dann erst einsteigen will, läuft dem Preis womöglich hinterher.

Bemerkenswert ist, wie Anleger auf den roten 28. September reagiert haben. Bei Kettner Edelmetalle sorgte der Kursrutsch für einen deutlichen Nachfrageschub, und das Sparplanvolumen stieg binnen eines Tages spürbar an. Viele Anleger haben offenbar verstanden, dass es sinnvoller ist, Schwächephasen zu nutzen, als in Panik zu verfallen.

Die Autopilot-Strategie

Dominik Kettner handhabt es für sich und seine Familie so: Er investiert monatlich zum selben Zeitpunkt denselben Betrag, etwa 500 Euro pro Person, per Dauerauftrag und unabhängig vom Tageskurs. Das Verhältnis liegt bei 70 Prozent Gold und 30 Prozent Silber. Der Cost-Average-Effekt sorgt dafür, dass man in schwachen Phasen automatisch mehr Metall für sein Geld bekommt. Gerade in volatilen Zeiten ist das hilfreich, weil man dann nicht auf die eigene Disziplin angewiesen ist.

Der neue Kettner Edelmetall-Sparplan ist genau dafür gedacht. Es gibt keine Vertragsbindung, du kannst jederzeit pausieren, kündigen oder verkaufen. Du erhältst physisches, geprägtes Gold und keinen Bruchteilseigentum-Anspruch, für den du später Schlange stehen musst.

Die passenden Bausteine für deinen Goldbestand

Wer lieber gezielt einzelne Stücke kaufen möchte, findet für jedes Budget passende Goldmünzen und Goldbarren:

Die Maschine landet auch morgen

Die Frachtmaschine in Pudong wird auch morgen landen, und übermorgen wieder. Die Käufer dort schauen nicht auf den Dominostein, der gerade wackelt, sondern auf den physischen Bestand, den sie sich sichern können. Fast jede zweite Notenbank hat angekündigt, ihre Goldreserven weiter aufzustocken. Damit stützen die Notenbanken den Preis nach unten ab, während das schnelle Geld kurzfristig die Kurse bestimmt.

Man muss nicht in Tonnen denken wie eine Zentralbank, um ihre Logik zu übernehmen. Es reicht, das Prinzip zu verstehen: Kurzfristige Rücksetzer entstehen durch Liquiditätsnot, langfristig zählen Verschuldung, Vertrauen und Macht. Wer das verinnerlicht, kann Tage wie den 28. September gelassener sehen. Die komplette Dominokette mit allen Charts und Hintergründen findest du im Video zu diesem Beitrag, und es lohnt sich, sie Schritt für Schritt nachzuvollziehen.

Der Goldkrieg zwischen Washington und Peking hat längst begonnen. Die entscheidende Frage für dich ist, ob du echtes Metall im eigenen Besitz hast.
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