1 Schilling Freie und Hansestadt Hamburg (1725-1868 | mit Stadtwappen)

Original-Silberschilling der Hansestadt Hamburg mit dreitürmiger Burg im Stadtwappen
Jedes Exemplar ein Unikat mit eigener Patina, eigenem Jahrgang und Münzmeisterzeichen
Günstiger Einstieg in historisches Silber – Sachwert mit Sammlerreiz und Krisenschutz
Echtes Hanse-Silber: Original-Umlaufmünze der Freien und Hansestadt Hamburg aus 1725 bis 1868 – mit dreitürmiger Burg im Stadtwappen und echter Geschichte
Jedes Stück ein Unikat: Patina, Jahrgang und Münzmeisterzeichen variieren – so erhalten Sie ein individuelles Original altdeutscher Geldgeschichte statt Massenware
Sachwert zum Einstiegspreis: Silber schützt seit Jahrhunderten vor Inflation und Krisen – hier als beliebte Sammlermünze unter den Top 15 der altdeutschen Prägungen
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1 Schilling der Freien und Hansestadt Hamburg – Hanse-Silber mit Stadtwappen
- Historischer Zeitzeuge: echtes Zahlungsmittel der Freien Hansestadt Hamburg aus dem Prägezeitraum 1725 bis 1868
- Motiv mit Wiedererkennungswert: das Hamburger Stadtwappen – die dreitürmige Burg – trifft auf das Nominal „I SCHILLING“ zwischen Lorbeerzweigen
- Prägequalität: bankenübliche Umlaufware mit ehrlicher Gebrauchsspur – ganz bewusst keine moderne Sammlerqualität „Polierte Platte“ (PP)
- Material und Feinheit: Silber, 835/1.000 gemäß Artikeldaten
- Kompaktes Format: 17,00 mm Durchmesser bei lediglich rund 1,1 g Rohgewicht
- Nennwert mit Geschichte: ein Hamburger Schilling entsprach zwölf Pfennig und damit einem Achtundvierzigstel Taler
- Jahrgang und Münzmeister divers: jedes Exemplar ein eigenständiges Original, kein Serienprodukt
- Sicher unterwegs: Lieferung als versicherter Werteversand
Ein Griff in die Vitrine, und man hält ein Stück Hafenstadt in der Hand. Dieser 1 Schilling gehört zu jenen kleinen Silbermünzen, die im 18. und 19. Jahrhundert tatsächlich über Ladentheken, Marktstände und Kontorpulte gewandert sind. Kein Gedenkstück, kein Jubiläumsentwurf – Gebrauchsgeld. Genau deshalb ist so ein Stück heute für Sammler so reizvoll: Es hat gearbeitet.
Die Burg mit den drei Türmen: Hamburgs Wappen in Silber
Die eine Seite zeigt das Wappen der Stadt, eine Burg mit drei Türmen, über den Ecktürmen die Mariensterne – ein Bildzeichen, das Hamburg seit dem 13. Jahrhundert führt. Umlaufend erscheint der Stadtname, je nach Typ als „HAMBURGER“ oder, bei den jüngeren Jahrgängen, als „HAMB. COUR.“ für Hamburger Courant. Die Gegenseite nennt schlicht Wert und Jahr: die Wertzahl I, darunter SCHILLING, darunter die Jahreszahl, eingefasst von zwei Lorbeerzweigen. Bei den älteren Stücken stehen unten zusätzlich die Initialen des Münzmeisters – etwa I·H·L für Johann Heinrich Löwe, der die Hamburgische Münze ab 1725 verantwortete, oder O·H·K für seinen Nachfolger Otto Heinrich Knorre.
Dass Hamburg überhaupt eigenes Geld schlagen durfte, hat einen handfesten Hintergrund: Die Stadt kaufte 1325 die Münzstätte samt der zugehörigen Rechte von den Grafen von Holstein. Der Schilling begleitete sie danach über Jahrhunderte – gemeinsam mit Sechsling und Dreiling als Scheidemünze im Alltag, während Taler und Portugalöser dem großen Handel dienten. Er war das Geld der Krämer, Handwerker und Tagelöhner, das Wechselgeld der Pfeffersäcke, deren Schiffe von der Elbe aus bis nach Lissabon und in die Ostsee segelten.
Patina, Kerben, Charakter – jedes Stück ein Unikat
Diese Münzen tragen ihre Biografie offen. Dunklere Patina, eine individuelle Zentrierung, kleine Kerben, Abnutzungen, teils schwächere Legendenpartien: Das ist keine Schwäche, sondern der Beweis, dass hier jahrzehntelang bezahlt wurde. Wer die glatte Perfektion einer PP-Prägung sucht, findet sie hier nicht – wer Geschichte zum Anfassen möchte, ist genau richtig. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, weicht Ihr Exemplar von der Abbildung ab. Bitte haben Sie Verständnis dafür: Das Foto im Shop ist ein Beispiel, die Optik und Erhaltung des gelieferten Artikels variieren aus historischen Gründen individuell.
Gold und Silber sind die ältesten Währungen der Menschheit – sie haben Fürsten, Reiche und Papiergeldsysteme überlebt. Ein Hamburger Schilling erzählt diese Geschichte im Kleinformat.
Sammlerfreude trifft Sachwert
Silber ist seit der Antike Münzmetall, Wertaufbewahrungsmittel und Symbol für Wohlstand. Anders als Fiat-Geld, dessen Kaufkraft vom Vertrauen in Regierungen abhängt, besitzt es einen inneren Wert: Es wird weltweit als Rohstoff gehandelt, ist stark nachgefragt in Elektronik, Solar- und Medizintechnik, nur begrenzt verfügbar und bleibt physisch über Jahrhunderte stabil – dieses Stück beweist es selbst. Als Sachwert wird Silber daher gern zum Inflationsschutz und zum Krisenschutz genutzt, in kleinen Nominalen sogar als Tauschmittel. Gewinne aus dem Verkauf von Silber sind in Deutschland grundsätzlich steuerfrei, sofern die Haltefrist von mindestens einem Jahr eingehalten wird.
Im Vergleich zu den größeren hanseatischen Nominalen – 2, 4, 8 oder 32 Schilling – liegt der Vorteil dieses Stücks im niedrigen Einstieg und in seiner Häufigkeit: Jahrgänge wie 1727 oder 1855 wurden in Millionenauflagen geprägt, was den Sammelstart erleichtert. Der Nachteil ist ebenso offen benannt: Bei rund 1,1 g Rohgewicht steht hier nicht die Edelmetallmenge im Vordergrund, sondern der numismatische Reiz. Für den Aufbau einer Sammlung altdeutscher Kleinmünzen ist das ideal – etwa im Verbund mit Prägungen aus Lübeck oder Bremen.
Für wen sich dieser Hamburg-Schilling lohnt
- Sammler altdeutscher Staaten, die Hansestadt-Prägungen nach Jahrgang und Münzmeister ordnen
- Hamburg-Liebhaber, die ein authentisches Original mit Stadtwappen suchen
- Einsteiger, die historische Silbermünzen kennenlernen möchten, ohne gleich zum Taler zu greifen
- Schenkende: ein Zeitzeuge aus der Serie „Geschichte“ – erzählenswert und handlich
Ein kleines, dünnes Silberstück, geprägt in einer Zeit, in der Hamburgs Reichtum über den Hafen kam. Sichern Sie sich ein Original – und mit ihm ein Kapitel hanseatischer Geldgeschichte.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.







