Bronze Follis Kaiser Konstantin I. der Große (306-337 n.Chr. - Aufstieg des Christentums)

Über 1.600 Jahre altes Original aus dem Römischen Reich – echte Umlaufware, kein Nachdruck
Geprägt unter Konstantin dem Großen: Zeitzeuge vom Aufstieg des Christentums
Beliebtes Sammlerstück und Sachwert – versichert und anonym zu Ihnen geliefert
Echtes Original aus der Antike: Rund 1.700 Jahre alte Umlaufware aus dem Römischen Reich – kein Nachdruck, sondern ein handverlesenes Einzelstück mit gewachsener Bronzepatina
Zeitzeuge einer Weltwende: Geprägt unter Konstantin dem Großen, dem Kaiser des Christentums und Gründer Konstantinopels – Geschichte zum Anfassen im Handteller
Sachwert mit Sammlerreiz: Idealer und preislich zugänglicher Einstieg in die antike Numismatik – 100% versichert und anonym geliefert von Kettner Edelmetalle
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Bronze-Follis Kaiser Konstantins des Großen – ein Original aus der Wendezeit Europas
Manche Münzen sind einfach schön. Diese hier ist Zeitzeuge. Der Bronze-Follis Kaiser Konstantins I. des Großen (306–337 n. Chr.) wanderte vor rund 1.700 Jahren durch die Hände römischer Soldaten, Händler und Handwerker – in genau jener Epoche, in der das Christentum vom verfolgten Bekenntnis zur prägenden Kraft des Imperiums aufstieg. Wer dieses Stück in die Hand nimmt, hält keine Replik und keinen Nachdruck, sondern echte antike Umlaufware aus dem Römischen Reich.
Das Münzbild: Kaiserporträt und GLORIA EXERCITVS
Die Vorderseite zeigt Constantinus I. im Profil nach rechts, diademiert, drapiert und gepanzert, umlaufend die Legende CONSTANTINVS MAX AVG – „Constantinus Maximus Augustus“, Konstantin der Große. Die Rückseite ist Militärpropaganda in Reinform: Zwei behelmte Soldaten mit Speer und Schild stehen einander gegenüber, zwischen ihnen zwei Feldzeichen, darüber die Umschrift GLORIA EXERCITVS, „Ruhm des Heeres“. Im Abschnitt steht das Münzzeichen der jeweiligen Prägestätte. Beim abgebildeten Exemplar verweist es auf Arelate – das heutige Arles, das dem Kaiser zu Ehren in Constantina umbenannt wurde. Solche Typen entstanden vor allem in den 330er-Jahren und liefen reichsweit um, von Britannien bis an den Bosporus.
Technische Daten auf einen Blick
- Nennwert: Follis (antik vermutlich als Nummus bezeichnet)
- Prägeherr: Kaiser Konstantin I. der Große, 306–337 n. Chr.
- Land: Römisches Reich
- Gewicht: 4,5 g
- Durchmesser: 20 mm
- Material, Feinheit und Prägejahr: divers – jedes Stück ist ein antikes Einzelstück
- Erhaltung: Umlaufware, bankenüblich
- Serie: Geschichte · Versand als Wertsendung
Konstantin und der Aufstieg des Christentums
Kaum ein Herrscher hat Europa nachhaltiger geprägt. Nach dem Sieg an der Milvischen Brücke 312 wandte sich Konstantin dem Christengott zu. Ein Jahr darauf sicherte die Mailänder Vereinbarung von 313 zwischen Konstantin und Licinius den Christen im Reich Religionsfreiheit zu. 325 berief der Kaiser das Erste Konzil von Nicäa ein, dessen Formulierungen bis heute im Glaubensbekenntnis nachklingen. Und 330 weihte er am Bosporus seine neue Residenz: Konstantinopel, Keimzelle des Oströmischen Reiches, das wir heute Byzanz nennen. Diese Münze stammt aus der Mitte dieses Umbruchs.
Ein Stück Metall, das den Übergang von der heidnischen Antike zum christlichen Abendland im Handteller greifbar macht.
Der Follis – Kleingeld eines Weltreichs
Eingeführt wurde der Follis um 294 im Rahmen der Währungsreform Diokletians, ausdrücklich gegen Münzverschlechterung und Inflation. Er stieg zur wichtigsten Kupfermünze des Reiches auf, wog anfangs rund 10 Gramm bei 27 bis 30 mm Durchmesser und trug einen hauchdünnen Film aus Silber. Unter Konstantin I. wurden die Folles um 330 erneut neu bewertet und verkleinert. Der lateinische Name bedeutet übrigens „Geldbeutel“ und erinnert an die versiegelten Beutel, in denen größere Summen umliefen. Wer Denare, Sesterzen und Solidi bereits kennt, findet im Follis Konstantins das preislich zugänglichste antike Original mit großem historischem Gewicht – Goldmünzen der Kaiserzeit spielen in einer ganz anderen Liga.
Für Sammler und Anleger gleichermaßen reizvoll
- Echtes Zeitdokument statt moderner Nachbildung – über 1.600 Jahre alt
- Historische Ikone: der Kaiser, unter dem das Christentum Staatsreligion vorbereitete
- Idealer Einstieg in die antike Numismatik und in die Serie Geschichte
- Sachwert zum Anfassen, unabhängig von digitalen Buchungssystemen
- Beliebtes Geschenk für Geschichtsinteressierte, Paten- und Firmungskinder
Erhaltung: Patina erzählt Geschichte
Die Stücke sind gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunkle Bronzepatina, individuelle Zentrierung, teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sind, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein handverlesenes Original, kein Serienprodukt.
Werterhalt über Jahrhunderte hinweg
Gold ist die älteste Währung der Menschheit und hat sämtliche Papierwährungen überlebt. Der Follis Kaiser Konstantins führt eindrucksvoll vor Augen, wie Reiche entstehen und vergehen, während Metallgeld bleibt. Genau dieser Gedanke trägt bis heute: Sachwerte als Inflationsschutz und als Krisenschutz. Kombinieren Sie dieses historische Original nach Belieben mit modernen Anlagemünzen aus der Kategorie Silbermünzen – Geschichte und Gegenwart passen in derselben Sammlung hervorragend zusammen.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.









