Silber Drachme der Kelten (1. Jh. v. Chr. | Stamm der Volcae Tectosages)

Originale Silberdrachme der Kelten aus dem 1. Jh. v. Chr. – echtes Geld aus einer 2.000 Jahre alten Kultur
Jedes Stück ein handgeschlagenes Unikat mit eigener Patina und eigenem Stempelbild – nie zweimal identisch
Nummer 1 der Kategorie Antike, im Etui geliefert und 100 % versichert sowie anonym verschickt
2.000 Jahre Geschichte: Handgeschlagene Originaldrachme der Volcae Tectosages aus dem 1. Jh. v. Chr. – echtes Silbergeld, das schon zirkulierte, als Toulouse noch Tolosa hieß
Garantiertes Unikat: Jede Kreuzdrachme trägt eigenes Stempelbild, eigene Tönung und eigene Patina – ein antikes Original, das kein anderer Sammler in identischer Form besitzt
Nummer 1 der Antike: Beliebtestes Produkt seiner Kategorie, im Etui geliefert und 100 % versichert sowie anonym versendet – Sachwert mit Sammlerreiz und Krisenschutz
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Keltische Drachme der Volcae Tectosages: 2.000 Jahre Geldgeschichte in der Hand
Ein kleines, unregelmäßig geformtes Plättchen aus Silber, kaum größer als ein Fingernagel – und doch ein Zeugnis aus einer Zeit, in der Rom noch um die Vorherrschaft in Gallien rang. Diese Drachme wurde im 1. Jahrhundert v. Chr. vom keltischen Stamm der Volcae Tectosages im Süden des heutigen Frankreich geprägt: von Hand geschlagen, im Umlauf getragen, über zwei Jahrtausende bewahrt. Jedes Exemplar ist ein Unikat mit eigenem Stempelbild, eigener Tönung, eigener Geschichte.
Die Tektosagen: Kelten zwischen Toulouse und Narbonne
Die Volcae Tectosages waren ein Teilstamm der Volcae und siedelten im späteren Languedoc, im Gebiet um Narbo Martius (Narbonne) und Tolosa (Toulouse), das ihre Hauptstadt wurde. Caesar verortet die Herkunft des Stammes im Herkynischen Wald. Zwischen 121 und 118 v. Chr. unterwarfen die Römer die Tektosagen und gliederten ihr Gebiet in die neue römische Provinz Gallia Narbonensis ein – eine gewisse Autonomie blieb ihnen erhalten. Ein anderer Teil der Tektosagen war bereits 279/278 v. Chr. über Thrakien nach Kleinasien gezogen und bildete dort gemeinsam mit Tolistobogiern und Trokmern die Galater; ihr Siedlungsraum lag um Ankyra, das heutige Ankara. Wer eine solche Münze der Volcae Tectosages besitzt, hält das Geld einer Kultur in Händen, deren Spuren von Südfrankreich bis nach Anatolien reichen.
Von der Rose von Rhoda zum Kreuz
Das Vorbild kam aus der griechischen Welt: Die hellenistische Polis Rhoda im heutigen Katalonien prägte Silberdrachmen mit einem Frauenkopf auf dem Avers und einer von oben gesehenen Rose auf dem Revers. Die Kelten übernahmen Nominal und Motiv – und formten beides über Generationen zu etwas völlig Eigenem um. Aus dem Porträt wurde ein kantig-abstrakter Kopf nach links, den die französische Numismatik treffend als „tête cubiste“ bezeichnet. Aus den vier Rosenblättern wurden halbmondförmige Buckel, dann Sicheln mit Punkten und schließlich jenes markante Kreuz mit Symbolen in den Winkeln: Kugeln, Monde, Beil oder Körner. Fachlich firmieren solche Stücke deshalb als „monnaies à la croix“, als Kreuzdrachmen. Abstrakter hat kaum eine antike Kultur ihr Geld gestaltet.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick
Material: Silber
Rohgewicht: 2,3 g
Durchmesser: ca. 12 mm, handgeschlagener, unregelmäßiger Schrötling
Nominal: Drachme – das klassische Silbernominal der antiken Welt
Prägezeit: 1. Jahrhundert v. Chr., Stammesprägung der Volcae Tectosages
Motiv: stilisierter Kopf nach links / Kreuz mit Symbolen in den Quadranten, Typvarianten möglich
Erhaltung: Umlaufware, bankenüblich – gelaufene Originale
Lieferung: im Etui
Qualität, Erhaltung und der Reiz des Unikats
Antike Handprägungen entstanden ohne Prägering und ohne maschinelle Kontrolle. Stempelstellung, Zentrierung, Schrötlingsform und Motivausschnitt fallen daher von Stück zu Stück verschieden aus; leichte Prägeschwächen gehören zum Charakter dieser Serie und mindern die numismatische Qualität nicht. Geliefert wird ein Exemplar in bankenüblicher, gewachsener Erhaltung – eine Auswahl bestimmter Typen oder Stempel ist nicht möglich. Genau darin liegt der Charme: Sie erhalten ein Original, das niemand sonst in identischer Form besitzt.
Warum Silber nach zweitausend Jahren noch überzeugt
Silber zählt zu den ältesten Geldmetallen der Menschheit, und diese Drachme belegt das eindrucksvoller als jede Tabelle: Das Metall hat Reiche, Währungen und Herrscher überdauert und seine physikalischen Eigenschaften dabei vollständig behalten. Diese Beständigkeit macht Edelmetall zum klassischen Inflationsschutz und zum bewährten Krisenschutz.
Innerer Wert: Anders als Fiat-Geld lebt Silber nicht vom Vertrauen in Regierungen, sondern von seinen physischen Eigenschaften.
Industrielle Nachfrage: Elektronik, Solar- und Medizintechnik benötigen Silber – bei begrenzter Verfügbarkeit und begrenztem Angebot.
Hohe Liquidität: Silber wird weltweit als Rohstoff gehandelt und lässt sich unkompliziert wieder veräußern.
Kleine Einheiten: Gerade kleine Stückelungen eignen sich als Tauschmittel in Zeiten von Währungsinstabilität.
Steuerlich attraktiv: Gewinne aus dem Verkauf physischen Silbers sind nach einer Haltefrist von mindestens einem Jahr grundsätzlich steuerfrei.
Generationenwerte: Sachwerte lassen sich weitergeben – diese Drachme hat den Beweis längst angetreten.
Erhaltung: Die Stücke sind gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sind, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.
Zweitausend Jahre nach ihrer Prägung wiegt diese Münze noch immer 2,3 Gramm Silber. Kein Papiergeld dieser Welt kann das von sich behaupten.
Für Sammler und Anleger: Wo diese Münze steht
Im Vergleich zu modernen Anlagemünzen wie Maple Leaf oder Wiener Philharmoniker verfolgt dieses Stück einen anderen Zweck. Bullionprägungen leben vom Feinsilbergehalt und vom schlanken Aufgeld, die keltische Kreuzdrachme dagegen von Alter, Seltenheit und kultureller Bedeutung. Ihr Wert speist sich aus dem Sammlermarkt für antike Silbermünzen, nicht allein aus dem Metallgehalt – deshalb wird sie als Festpreisartikel und nicht tagesaktuell nach Silberkurs geführt. Gegenüber römischen Denaren oder griechischen Tetradrachmen punktet sie mit einem völlig eigenständigen Formenvokabular, das in keiner Sammlung antiker Kulturen fehlen sollte.
Empfohlen sei dieses Stück Einsteigern in die Keltennumismatik, Liebhabern der Serie „Geschichte“ und allen, die Edelmetall nicht nur als Gewicht, sondern als Kulturgut begreifen. Das mitgelieferte Etui schützt die Oberfläche, der Werteversand sorgt für eine abgesicherte Zustellung. Und als Geschenk mit Gesprächswert ist die Silberdrachme der Volcae Tectosages ohnehin kaum zu übertreffen: echtes Geld, das schon zirkulierte, als Toulouse noch Tolosa hieß.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.









