Kronen Österreich Gold

Suchen Sie als Goldanleger auch immer wieder nach dem Besonderen? Die bis zu 100 Jahre alten Kronen aus Österreich in der Hand zu halten geben Ihnen das Gefühl an der Geschichte Europas direkt teilzunehmen.

Die Prägung des Kaisers Franz Joseph I. von Österreich wirkt beeindruckend und repräsentiert auf der Goldmünze die Eigenschaften des 68 Jahre langen Regierungsoberhaupts: Reichtum, Macht und Einfluss.

Kronen
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Am 2. Dezember 1848 begann die Geschichte der Goldkronen aus Österreich mit der Übernahme des Kaisertitels von Österreich durch Franz Joseph I. von Österreich, der auch als Ehemann von Sissi bekannt ist. Sein Vater bat den damals 18-jährigen diese Rolle zu übernehmen, da er sich selbst nicht in der Lage sah, diesen Posten zu übernehmen, nachdem sein Bruder von der Dynastie als zu schwach angesehen wurde.

Genauso beeindruckend, wie sein Aufstieg als späterer Alleinherrscher über Österreich war, so erschütternd war auch das Ende, welches kurz vor seinem Tod durch die Kriegserklärung gegen Serbien und den daraus folgenden Ersten Weltkrieg geprägt war.

1892 führte Österreich im Rahmen einer Währungsreform die Kronen ein. Die Goldmünzen wurden fortan bis 1912 als 10-Kronen und bis 1915 als 20-Kronen hergestellt. Zum Regierungsjubiläum wurde im Jahr 1908 zu Ehren des Kaisers eine 100-Kronen-Münze herausgeben, welche bis 1915 weiterhin produziert wurde.

Die meisten Münzen, die Sie heute erhalten sind offizielle Nachprägungen der beliebten Krone, die ebenso die allesamt die Jahreszahl 1915 tragen. Die Münze Österreich produzierte die Goldkrone zu 10 Kronen von 1912 bis 1992, zu 20 Kronen bis 1989 und zu 100 Kronen bis 1988.

Prägejahre

Nachprägung

Gewicht

Feingewicht

Feinheit

Durchmesser

Dicke

10 Kronen

1892-1912

1912-1992

3,387g

3,045g

900

19.0mm

0,82mm

20 Kronen

1892-1915

1915-1989

6,775g

6,090g

900

21,1mm

1,35mm

100 Kronen

1908-1915

1915-1988

33,875g

30,480g

900

37,0mm

2,15mm

Das beeindruckende Design der Gold-Krone

Ähnlich wie der Krügerrand aus Südafrika ist auch die Krone eine der wenigen Goldmünzen weltweit, welche auf Grund einer Kupfer-Legierung einen leichten rotstich aufweist. Die Verbindung aus 90% Gold und 10% Kupfer sorgt für einen höheren Stabilitätsgrad der Münze. Schließlich wurde sie zu Zeiten des Kaisers nicht nur als offizielles Zahlungsmittel angesehen, sondern tatsächlich auch genutzt.

Viele der Goldkronen sind aus diesem Grund nicht mehr hervorragend erhalten. Stücke im banküblichen Zustand werden darum Jahr für Jahr immer mehr nachgefragt. Wir von Kettner-Edelmetalle prüfen alle Münzen genau und sorgen dafür, dass die ausgelieferten Goldmünzen prima erhalten sind und die schönen Motive gut zu erkennen sind.

Die Vorderseite zeigt ein beeindruckendes Portrait des ehemaligen Kaisers von Österreich Franz Joseph I. im Profil. Typische Erkennungsmerkmale sind neben dem zielstrebigen Blick, die Glatze und der volle Bart mit rasiertem Kinn.

Die Rückseite zeigt das österreichische Staatswappen zur Zeit Franz Joseph I., einen Adler mit zwei Köpfen und einer gemeinsamen Krone darüber. Auf der Brust trägt er das Wappen des Landes. Zudem ist auf dieser Seite die Jahreszahl erkennbar.

Der Rand der Münze ist zum Schutz des Motivs leicht angehoben und trägt innerhalb wie bei der Goldmark von 2001 eine dekorativen, gepunkteten Rand.
Besonders interessant finden wir die Schwankung der Auflage der Münzen. Während einige in einem Jahr nur 6 Mal produziert worden, waren andere Jahre mit Auflagen von 364.730 Stück stark angeboten.

Kleinste Prägezahl

Höchste Prägezahl

10 Kronen

102 im Jahr 1984

277.347 im Jahr 1967

20 Kronen

6 im Jahr 1954

364.730 im Jahr 1968

100 Kronen

5 im Jahr 1983

über 2 Mio. in 1974