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Pleite-Aktie Hertz geht durch die Decke: Sind die Börsen völlig verrückt geworden?

„Der Aktionär“ ist skeptisch

Die Finanzzeitschrift „Der Aktionär“ fiel bislang durch eine eher wohlwollende Haltung gegenüber dem Aktien-Boom der letzten Jahre auf. Doch was jüngst an der Börse passiert ist, stimmt offenbar sogar die Finanzjournalisten nachdenklich: „Wahnsinnsaktion von Hertz: Drehen die Zocker jetzt völlig durch?“, schreibt Redakteur Thomas Bergmann in einem aktuellen Marktbericht. Was steckt dahinter?

Tatsächlich ist das, was sich in den letzten Tagen an der US-Börse abgespielt hat, ein beispielloser Wahnsinn. Der US-Autovermieter Hertz, der gerade noch Insolvenz angemeldet hat, will neue Aktien im Wert von bis zu einer Milliarde Dollar ausgeben. Und Spekulanten waren begeistert – die Aktie der Pleitefirma legte um unfassbare 30 Prozent zu.

Erinnerungen an die Dotcom-Blase

Die Finanzjournalisten der Zeitschrift „Der Aktionär“ kommentieren diese Entwicklung mit drastischen Worten: Der Markt erinnere sie „an die Dotcom-Zeit im Jahr 2000“, denn damals hätten viele Anleger ohne Sinn und Verstand gekauft.

Nachdem der auch in Deutschland bekannte Autovermieter Mitte März Insolvenz angemeldet hatte, explodierte die Aktie förmlich: Seit dem Tief am 22. Mai steht ein Wertzuwachs von sage und schreibe 1.500 Prozent. Das Unternehmen möchte mit dieser Harakiri-Aktion frisches Kapital zu günstigeren Konditionen beschaffen. Inzwischen hat die New York Stock Exchange allerdings reagiert und will das Unternehmen von der Börse nehmen.

Mega-Blase bei Hertz

Kritische Kommentare zu der Mega-Blase bei Hertz kommt auch von dem Onlineportal „Finanzmarktwelt„: „So verrückt ist der Markt derzeit: Insolvente Hertz will für 1 Milliarden Dollar neue Aktien ausgeben“ titelte Redakteur Claudio Kummerfeld dort am 12. Juni. Er bezeichnet den Wahnsinn passend als “lass uns alles kaufen”-Rally. Denn die eine Milliarde Dollar, welche Hertz in Cash verdienen will, ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein in Anbetracht von 19 Milliarden Dollar Verschuldung.

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