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Einführung des digitalen Euros und die CBDC

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China führt vor, während US-Politiker Widerstand leisten

Die bevorstehende Einführung des digitalen Euros und die Entwicklung von Central Bank Digital Currencies (CBDCs) werfen wichtige Fragen auf. China ist Vorreiter, während die USA zögern. Die Frage ist nicht mehr „ob“, sondern „wann“. In diesem Blogbeitrag betrachten wir den aktuellen Stand der CBDC-Entwicklung weltweit, beleuchten Privatsphäre- und Freiheitsbedenken und präsentieren Stimmen des Widerstands. Auch die Bedeutung von Edelmetallen als alternative Anlageklasse wird diskutiert.

Globale Entwicklung der CBDC

Eine kürzlich durchgeführte Studie des Atlantic Council hat gezeigt, dass weltweit 102 Länder an der Entwicklung oder Forschung einer CBDC beteiligt sind. Von diesen haben bereits 11 Länder eine eigene Zentralbank-gesteuerte Digitalwährung eingeführt, während weitere 18 Länder sich in der Pilotphase befinden. Es ist jedoch erwähnenswert, dass zwei Länder, Senegal und Ecuador, ihre CBDC-Projekte bereits wieder abgebrochen haben. Unter den Ländern, die am weitesten fortgeschritten sind, steht China im Fokus. 

Einführung des digitalen Yuan

Die Einführung des digitalen Yuan erfolgt in verschiedenen Stufen. Bereits 202 wurden in einigen Städten Chinas Pilotprojekte gestartet, bei denen ausgewählte Bürger digitale Yuan-Guthaben erhielten, die sie bei teilnehmenden Händlern einsetzen konnten. Inzwischen hat die chinesische Regierung die Tests auf größere Regionen und Unternehmen ausgeweitet, sodass die CBDC immer mehr zum Alltag der chinesischen Bevölkerung gehört. Experten rechnen damit, dass der digitale Yuan als einer der ersten CBDCs weltweit eingeführt werden wird.

Ziele der chinesischen Regierung

Die Einführung des digitalen Yuan verfolgt mehrere Ziele. Einerseits möchte die chinesische Regierung die Effizienz des Zahlungsverkehrs erhöhen und die Abhängigkeit von bestehenden Zahlungsabwicklern reduzieren. Andererseits bietet der digitale Yuan auch Möglichkeiten zur besseren Kontrolle und Überwachung der Finanzströme im Land. Darüber hinaus könnte die Einführung einer chinesischen CBDC auch die internationale Bedeutung des Yuan als Reservewährung stärken und somit Einfluss auf die globale Wirtschaftsordnung nehmen.

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Gefahren für Privatsphäre und Freiheit

Die Einführung einer CBDC bringt erhebliche Bedenken bezüglich der Privatsphäre und Freiheit mit sich. Der Star-Investor Robert Kiyosaki hat in seinem Podcast „The Rich Dad“ deutlich gemacht, dass digitale Zentralbankwährungen Tür und Tor für beispiellose Überwachung öffnen. Er betont, dass die Verfolgung jeder finanziellen Transaktion ermöglicht wird, wodurch die Privatsphäre der Menschen massiv eingeschränkt wird. Dieses Szenario erinnert an George Orwells dystopischen Roman „1984“, in dem Big Brother alles überwacht. Kiyosaki und andere warnen davor, dass der Staat nicht das Recht haben sollte, jeden Aspekt unserer finanziellen Transaktionen zu kontrollieren und zu überwachen. Die Transparenz und Nachverfolgbarkeit, die durch Blockchain-Technologie ermöglicht wird, führt zur Gefährdung unserer Privatsphäre.

Widerstand gegen CBDCs 

Während China große Fortschritte bei der Einführung einer eigenen digitalen Währung macht, stoßen CBDCs in den USA auf Widerstand. US-Politiker und Entscheidungsträger sind in dieser Frage gespalten. Einige sehen in der Einführung eines digitalen Dollars eine Chance, die internationale Position des Dollars als Weltleitwährung zu festigen und die Wirtschaft zu modernisieren. Andere argumentieren, dass die Einführung einer CBDC Risiken für die Privatsphäre der Bürger, die Stabilität des Finanzsystems und die Souveränität der USA bergen könnte.

Argumente gegen CBDCs in den USA

Ein Hauptargument von Kritikern einer US-CBDC ist die Sorge um die Privatsphäre der amerikanischen Bürger. Die Einführung einer digitalen Währung könnte dazu führen, dass die Behörden noch mehr Daten über die finanziellen Aktivitäten der Bürger sammeln und speichern können. Dies könnte zu einem Verlust von Freiheit und Privatsphäre führen. Zudem gibt es Bedenken, dass ein digitaler Dollar das traditionelle Bankensystem untergraben und Instabilität in der Finanzwelt hervorrufen könnte.

Es ist ermutigend zu sehen, dass es auch Stimmen des Widerstands gegen die Einführung einer CBDC gibt. In den USA hat Senator Tom Emmer, der republikanische Mehrheitsführer im Congress, Ende Februar ein sogenanntes „Anti-Überwachungsstaat-Gesetz“ vorgeschlagen. Das Ziel dieses Gesetzes ist es, ungewählte Bürokraten in Washington daran zu hindern, eine CBDC einzuführen, die den Amerikanern ihre finanzielle Privatsphäre raubt. Senator Emmer sieht den geplanten Fed-Coin als gefährliches Überwachungsinstrument und fordert nicht nur ein Verbot der CBDC, sondern auch eine gesetzliche Verpflichtung für die Federal Reserve, dem amerikanischen Volk Rechenschaft über die Entwicklungs- und Forschungsprogramme im Zusammenhang mit der CBDC abzulegen. Diese Bemühungen zeigen, dass es politische Vertreter gibt, die sich für den Schutz der Privatsphäre und Freiheit der Bürger einsetzen.

Edelmetalle als alternative Anlageklasse

In Zeiten der Unsicherheit und der Diskussionen um digitale Währungen gewinnen Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin als alternative Anlageklasse an Bedeutung. Edelmetalle bieten eine langfristige Wertstabilität und können als Absicherung gegen Inflation und Währungsrisiken dienen. Während CBDCs noch in der Entwicklung sind und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft und die finanzielle Privatsphäre der Bürger ungewiss sind, bieten Edelmetalle eine bewährte und sichere Anlagemöglichkeit.

Vorteile von Edelmetallen gegenüber CBDCs

  • Wertstabilität: Gold und Silber haben sich über Jahrtausende hinweg als wertstabile Anlageklassen bewährt und können als Inflationsschutz und Währungsschwankungen dienen
  • Unabhängigkeit: Im Gegensatz zu CBDCs, die von Zentralbanken abhängig sind, bieten Edelmetalle eine unabhängige Anlagemöglichkeit, die nicht von politischen Entscheidungen beeinflusst wird
  • Privatsphäre: Während CBDCs möglicherweise die finanzielle Privatsphäre der Bürger beeinträchtigen könnten, bieten Edelmetalle eine diskrete und private Anlageform, die nicht von staatlicher Überwachung betroffen ist

Zusammenfassend ist festzustellen, dass China bei der Einführung von CBDCs eine Vorreiterrolle einnimmt, während in den USA noch Widerstand gegen diese Technologie herrscht. Unabhängig von der Entwicklung von CBDCs bieten Edelmetalle jedoch eine sichere und bewährte Anlagemöglichkeit, die vor Inflation und Währungsrisiken schützt und die finanzielle Privatsphäre der Anleger wahrt.

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Unsere Handlungsempfehlung

In Anbetracht der Gefahren, die mit der Einführung einer CBDC einhergehen, ist es wichtig, unsere Stimmen zu erheben und unsere Bedenken zu äußern. Es liegt an uns, unsere gewählten Vertreter im Bundestag und im Europäischen Parlament über unsere Ablehnung des digitalen Euros zu informieren und auf die damit verbundenen Risiken hinzuweisen. Schreiben Sie einen Brief oder eine E-Mail an Ihre politischen Vertreter und machen Sie deutlich, dass Sie die Einführung einer CBDC als extrem gefährlich erachten und Ihre finanzielle Privatsphäre schützen wollen. Es ist an der Zeit, aktiv zu werden und sicherzustellen, dass unsere Stimmen gehört werden.

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Dominik Kettner
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