Glossar

Virtuelles Gold

Bei virtuellem Gold handelt es sich um einen Wert, den man nicht anfassen kann. Gemeint ist damit eine virtuelle Währung, die auch unter dem Namen „Bitcoin“ bekannt ist.

Entstanden ist diese virtuelle Währung vor etwa fünf Jahren, und wurde zunächst als Zahlungsmittel in vielen Online-Spielen genutzt, von denen das bekannteste sicherlich „World of Warcraft“ ist.

Ein unbekannter Programmierer erfand dieses Finanzsystem, das sich zur staatenlosen Online-Währung während der Finanzkrise entwickelte.

Virtuelles Gold ist auf dem Vormarsch, auch, wenn es eigentlich nur online existiert. Die virtuellen Guthaben können erworben werden, ohne dass die Nutzer dabei den Zwischenschritt über Finanzinstitute machen müssen. Spezialisierte Online-Händler betreiben aktiven Handel damit, inzwischen wird sogar auf eBay mit virtuellem Gold gehandelt.
Die Online-Währung befindet sich mittlerweile auf einem neuen Rekordstand und ist beinahe schon soviel wert wie eine Unze Gold, obwohl man real damit bislang kaum etwas kaufen kann. Anlage-Strategen, die auf Euro, Dollar, Yuan oder Yen setzen sind zwar an abstrakte Werte gewöhnt, aber um eine breite Akzeptanz bei Spekulanten erreichen zu können und noch höhere Preise zu erzielen, muss das virtuelle Edelmetall noch an Stabilität gewinnen.

Risikokapitalgeber und viele Händler halten das Zahlungsmittel allerdings jetzt schon für eine erfolgversprechende Alternative zu den altbekannten Devisen und Edelmetallen der bewährten, traditionellen Art.

Die virtuelle Währung wurde bereits wie eine echte Währung von einer US-Behörde eingestuft, da sie auch gegen die konventionellen Währungen eingetauscht werden kann und somit eine Form von Geld darstellt. Begründet wird dies damit, dass Investoren, die etwas in Bitcoin Savings and Trust anlegen wollen, auch reales Geld dafür beim Erwerb investiert haben.