Glossar

Siedepunkt

Der Siedepunkt, auch Verdampfungspunkt oder Kochpunkt genannt, ist die Temperatur, bei der ein flüssiges Element in ein Gasförmiges übergeht. Es ist somit die Folgestufe zum Schmelzpunkt. Wasser hat diesen Punkt beispielsweise bei 100 Grad Celsius.

Der Siedevorgang

Oberhalb und unterhalb des Siedepunktes wird durch die Erwärmung des Flüssigkeit bzw. des Gases die Temperatur erhöht. Während dem Übergang von Flüssigkeit zum Gas bleibt die Temperatur jedoch gleich. Wenn der Siedepunkt erreicht ist, verändert die Flüssigkeit ihren Aggregatzustand und wird zu Gas. Erst wenn alle Teilchen zu Gas geworden sind, steigt die Temperatur wieder weiter nach oben.

Die Stoffabhängigkeit

Der Siedepunkt ist von der normalen Masse des Stoffes abhängig, das heißt, je größer diese ist, desto höher ist der Siedepunkt. Ein weiterer Faktor, von dem der Siedepunkt abhängig ist, sind die Bindungskräfte zwischen den Teilchen im flüssigen Zustand. Wenn diese stärker sind, ist auch der Siedepunkt entsprechend höher.

Metalle

Generell ist festzustellen, dass Metalle einen wesentlich höheren Siedepunkt haben als Nichtmetalle, da die Metallbindung die stärkste Bindung aufweist. Bei Gold beispielsweise liegt der Siedepunkt bei 2856 Grad Celsius.