Glossar

Rotgold

Für die Herstellung von Rotgold wird meist kein reines Gold verwendet. Hier kommen spezielle Legierungen aus Gold zum Einsatz, und eine spezielle Kupfermischung wird dem Edelmetall zugefügt. Dadurch entsteht die rote und etwas dunklere Färbung des Goldes. Diese Legierungen werden dann als rotes Gold bezeichnet. Farblich kann es durchaus zu unterschiedlichen Varianten kommen. So kann das Metall eine rötliche, orangefarbene oder bräunliche Farberscheinung aufweisen. Auch ein leichtes Violett ist möglich. Manchmal werden hier noch Abgrenzungen vorgenommen, so gibt es noch weitere Bezeichnungen wie Roségold oder Braungold. Die Übergänge gestalten sich allerdings meist in fließender Weise.

Die rötliche Färbung entsteht durch den hohen Kupferanteil. Diese Tatsache allerdings birgt auch einige Nachteile. So lässt Kupfer das Edelmetall anfälliger werden gegenüber Oxidationen. Aus diesem Grund kommt es häufig und unter entsprechend ungünstigen Bedingungen schnell zu einer schmutzig-braunen Verfärbung.

Dieses Edelmetall hat meist einen Feingehalt von etwa 33 bis 75 Prozent. Ein höherer Anteil an Gold lässt die Kupferbeimengung verblassen. In diesem Fall entsteht das sogenannte Roségold. Der prozentuale Anteil an Kupfer sollte also entsprechend höher sein als der von anderen Metallzusätzen wie beispielsweise Silber. Ein zu hoher Gehalt wiederum bewirkt eine Verschlechterung der Eigenschaften des Materials, und die Legierung oxidiert und verfärbt. Roségold ist sehr wertvoll, da es über einen hohen Anteil an Gold und einen geringeren Anteil an Kupfer verfügt. Somit weist es nur eine schwache rote Färbung auf. Weiterhin kommt es hier zu einer Beimischung von Silber, welches ebenfalls zu einer Färbung beiträgt. Das Schmuckstück wird außerdem unempfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen.