Glossar

Geldwäsche

Geldwäsche ist der Vorgang, bei dem illegal beschafftes Geld durch die Umwandlung in verschiedene Sachwerte verschleiert wird und in sauberes Geld umgewandelt wird. Geldwäsche ist eine Straftat und wird strafrechtlich verfolgt. Der Zwecke der Geldwäsche ist es, die illegale Herkunft von Geld zu verheimlichen, um Gewinne aus illegaler Herkunft möglichst unbemerkt anzulegen.

Die Phasen der Geldwäsche

Es werden drei Phasen der Geldwäsche unterschieden:

  1.  Einspeisung, hier wird das Geld in den Finanzkreislauf eingespeist
  2. Verschleierung, hier wird die Herkunft des Geldes verschleiert
  3. Integration, hier wird das Geld wie ein normales, legales Einkommen genutzt

Geldwäschegesetz

Das Geldwäschegesetz ist das Gesetz, welches verschiedene Verfahren beschreibt und vorschreibt, wie Geldwäsche verhindert werden soll. So müssen z.B. Banken und Versicherungen überwachen und melden, falls sie Geldwäsche bemerken. Auch Mithilfe zur Geldwäsche ist strafbar. Momentan bewegt sich in Deutschland die Strafe für Geldwäsche zwischen 3 Monaten und 5 Jahren Freiheitsstrafe.