Glossar

Erhaltungsgrad

Der Erhaltungsgrad ist die Einstufung der Qualität und Form einer Münze. Er gibt an, wie stark eine Münze durch den täglichen Umgang mit ihr und ihren Umlauf abgenutzt ist. Bei Münzsammlern sind besonders Münzen mit hohem Erhaltungsgrad gefragt, was bedeutet, dass sie relativ wenig Gebrauchsspuren aufweisen.

Genauere Bestimmung

Grob lässt sich sagen: Je höher der Erhaltungsgrad ist, desto weniger Umlaufspuren weist eine Münze auf. Je niedriger der Erhaltungsgrad ist, desto mehr Mängel, bzw. Abnutzungsspuren zeigt sie. Der Erhaltungswert beeinflusst also den Sammlerwert einer Münze sehr stark. Es gibt eine bestimmte Skala mit definierten Abstufungen, durch die die Münzen entweder mit Worten oder mit Abkürzungen charakterisiert werden.

Weitere Merkmale

Doch nicht nur die Abnutzung, sondern auch andere Einflüsse bestimmen den Sammlerwert einer Münze. In besonderen Fällen können beispielsweise Schäden, die typisch für die Erhaltung sind, den Erhaltungsgrad erhöhen. Bei einigen Münzen kann der Erhaltungswert auch durch Restaurierungsmaßnahmen oder Reinigen erhöht werden.