Glossar

Blattgold

Blattgold ist eine Folie, welche aus reinem oder sehr hochwertigem Gold herstellt wurde.

Genauere Definition von Blattgold

Blattgold wird vor allem für die Veredlung nichtmetallischer Gegenstände verwendet. Das Gold wird durch viele Pressvorgänge auf eine so geringe Dicke gepresst, dass es verhältnismäßig günstig ist und dennoch die optische Wirkung von Gold sichtbar ist. Das Blattgold leuchtet Goldgelb wie Gelbgold.

Aufwändiger Herstellung

Die Herstellung des Blattgolds ist extrem aufwendig und wird immer perfekter. Schon im römischen Zeitalter war Blattgold mit einer Dicke von drei tausendstel Millimetern extrem wein. Heute erreicht man Dicken von circa einem zehntausendstel Millimeter. 

Gold wird geschmolzen und je nach gewünschten Farbton mit Silber, Platin oder Kupfer vereinigt. Es werden schließlich ca. 2 Millimeter Dicke Barren daraus gegossen, welche schließlich sehr flach gewalzt werden. Erst jetzt werden die flaschen Blattgoldblätter mit Pergamentpapier getrennt sorgfältig mit Federhammern bearbeitet und immer weiter gepresst.

Blattgold Verwendung

Blattgold findet Verwendung in verschiedenen Bereichen. Ein klassischer Bereich ist die Architektur. Ein extremes Beispiel ist zum Beispiel das Venetian Macau Hotel, in welchem über 3.000.000 Blattgoldblätter mit jeweils ca. 80x80mm verwendet wurden.

Natürlich sind aber auch Bilderrahmen, Statuen usw. klassische Verwendungsobjekte. Immer mehr wird Blattgold auch zur Veredlung von luxuriösen Lebensmitteln verwendet. Häufig ist das Essblattgold ein Grund für Restaurantbesitzer den Preis einer Speiße deutlich zu erhöhen. Doch dabei ist Vorsicht zu genießen, denn 1 Gramm Blattgold, welches für ca. 80 bis 100 Euro zu erwerben ist, genügt für 300 bis 400 Applikationen. Dies entspricht ca. 30 Cent pro Speiße.

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