Detroit Insolvenz stärkt Gold

Gold und Silber Preis-Ratio ändert sich seit der quantitativen Lockerung deutlich

Hat jeder das Ausmaß der Krise erkannt?

Es ist soweit. Seit der dritten quantitativen Lockerung (QE3), von der ich vor kurzen noch geschrieben habe lässt sich ein spannender Trend erkennen. Nachrichten in Print und TV berichten immer mehr über die internationalen Ängste einer neuen Krise durch Währungsentwertung. Wir haben vermutet, dass nun viel mehr Umsätze in Gold und Silber stattfinden werden, da nun immer mehr Haushalte sich entscheiden Edelmetalle als Absicherung zu verwenden. Doch ist diese Aussage korrekt? Wir haben uns auf die Suche gemacht.

Kennen alle Menschen die gängigsten Absicherungsmethoden?

Zuerst haben wir uns einfachen Mitteln bedient. Wir haben ein Team nach Stuttgart geschickt, um Menschen auf der Straße zu befragen, welche Absicherungsmethoden sie gegen Geldentwertung kennen. Die häufigsten Antworten:

  • Gold oder Silber kaufen
  • Gold kaufen
  • Produkte horten
  • auswandern

Nur etwa 20% der Menschen hatten keine Idee, was sie machen müssten, um sich vor einer Hyperinflation zu schützen. Zudem ist der vierte Punkt für die meisten Haushalte unwahrscheinlich und in einer internationalen Inflationsserie kaum nützlich.

Im zweiten Schritt schauen wir auf die eigenen Umsätze. Wir haben in den letzten zwei Monaten eine vermehrte Nachfrage nach Edelmetallen allgemein gespürt. Vor allem wurden im sehr hochpreisigen Segment Gold gekauft und zudem viel mehr kleine Pakete mit Silber-Münzen und Silberbarren. Es gibt den Spruch „Silber ist das Gold des kleinen Mannes“, der sich bei uns tatsächlich bewahrheitet. Offensichtlich sind viel mehr Menschen daran interessiert sich abzusichern, als früher. Eine immer breitere Masse an Käufern kommt auf uns zu und wünscht sich auch im kleinen Rahmen mit Silber zu bestücken.

Der dritte Punkt ist die Entwicklung der Gold- und Silberpreise in den letzten Wochen seit der quantitativen Lockerung. Ohne Zweifel sind beide Preise deutlich gestiegen – auf Grund des internationalen Währungsrisikos. Viele versuchen Edelmetalle jetzt noch günstig zu kaufen, bevor der Preis für eine Unze Silber auf das Niveau der Goldmünze steigt und der Kauf immer teurer wird. Schaut man sich die Silberpreis in Euro und den Goldpreis in Euro an, so sieht man in den vergangenen zehn Wochen einen starken Vorsprung des Silbers, welches Gold extrem übersteigt.

Fazit: Immer mehr Menschen suchen nach Absicherung

Wir haben nun drei Gründe, die uns eindeutig denken lassen, dass Menschen international zur Absicherung neigen und das wir in diesem Prozess erst am Anfang stehen. Gold und Silber steigen immer weiter im Wert. Silber könnte dabei dem Gold immer näher kommen, da Münzen und kleine Barren wesentlich günstiger zu kaufen sind. Leider sind in Europa und Südamerika schon Tendenzen zu erkennen, wonach weitere Steuern auf den Silberpreis aufkommen sollen. Dies könnte das Trendverhältnis wenigstens kurzfristig stoppen – die steigenden Edelmetallpreise bei steigender Inflation ist jedoch nicht zu unterbinden.