Goldpreis Prognose: Der große 10-Jahres-Trend + RÜCKBLICK 2014

Goldpreis PrognoseTäglich schwankt der Goldpreis mal mehr oder weniger. Eine solide Goldpreis Prognose ist daher für viele Investoren kurzfristig schwer zu treffen. Darum soll es heute auch nicht gehen. Wir zeigen Ihnen verschiedene Meinungen und Experten-Tipps, um festzustellen, welchen Trend der Goldpreis in den nächsten 10-Jahren einschlägt. Um die Zahlenwerte einschätzen zu können, sollten Sie den aktuellen Goldpreis kennen.

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RÜCKBLICK: Goldpreis Prognose 2014 – Das sagen die Experten:

Der Goldpreis vom Jahreswechsel 2014 auf 2015 lag bei 1182 USD. Wie lagen die Analysten?

Schon 2013 lagen die Analystenmeinungen stark auseinander. Was sagen die Analysten zum Jahr 2014 zum Beginn des Jahres?
Analyst Goldpreis-Prognose (Abweichung)
Goldman Sachs 1144 USD (38)
Bank of Amerika 1100 USD (82)
UBS 1200 USD (18)
Commerzbank 1400 USD (218)
DZ Bank 1100 USD (82)
Hessische Landesbank 1250 USD (bis Quartal 3)
Merryl Lynch 1350 USD (168)
Barclays Bank 1270 USD (98)

Themen:

Die Meinungen der Chartanalysten

Tom Firley ist einer der bekanntesten Chart-Experten in Deutschland und Redakteur beim Investor Verlag. In seinen Artikeln finden wir immer wieder Auswertungen von Charts, welche logischer Weise stets vergangenheitsorientiert sind. Charts von der Zukunft existieren natürlich nicht. Doch Firley und viele andere Chartanalysten glauben aus der Vergangenheit die Zukunft lesen zu können. Teilweise zu recht. Es gibt Chartanalysten die eine Prognose genau treffen können. Da Tom Firley durch seine Publikationen recht bekannt ist, notieren wir seine Aussage „Ich persönlich tendiere zu einem eher langfristigen Goldpreis-Comeback“, die wir in einem seiner Artikel finden konnten.

Die großen Analysten prognostizieren steigenden Goldpreis

Wenn es um die Goldpreis-Prognose geht, so sind Analysten sehr konträrer Meinung. DiePresse.com zeigt ein paar Prognosen zwischen 500 und 4000 US-Dollar in einer Slideshow.

Zu allererst wird US-Ökonom James Turk zitiert. Er sieht 3500 Dollar als sehr realistisch. Auch Hedgefonds-Manager John Paulson sieht Prognosen bis 4000 Dollar als realistisch. Über 2400 geht es auf jeden Fall. Der ehemalige Chef-Volkswirt der Hypo-Vereinsbank Martin Hüfner meint, dass Gold aber auch selbst eine Krise auslösen könnte und dadurch auf 500 fällt. Damit ist Hüfner allerdings nur einer von zwei Personen in der Liste von 10 Experten, die auf fallende Kurse setzen. Auch Warren Buffet wird genannt. Er scheint Gold als sehr chancenreich einzuschätzen.

Analysten vieler großer Häuser sind optimistisch für Gold, äußern sich jedoch etwas gehemmter. Nevine Pollini der UBP formuliert es so: „Auf längere Sicht sehen wir der Entwicklung des Goldpreises zuversichtlich entgegen“.


Carsten Ringler, Geschäftsführer der TASS geht von einem Goldpreis von 4000 US-Dollar in 2 Jahren aus!

Infobox: 8 Gründe, warum der Goldpreis langfristig steigen wird

Wo man auch hinschaut. Wir finden unter vertrauenswürdigen Quellen fast nur Argumente für steigende Goldpreis-Prognosen. Welche überzeugenden Argumente für einen steigenden Goldpreis sprechen listen wir hier knapp auf:

1. Wenig Vertrauen in die Politik ist bezeichnend für das aktuelle Jahrhundert. Skandale, Übertreibungen, unvernünftiger Umgang mit Steuergeldern, falsche Wahlversprechen und Boykottierungen von wichtigen, sonnvollen Entscheidungen aus Machtgier sind kennzeichnend für die aktuelle Politik. Unter diesem Umständen möchten sich viele Anleger mit Gold absichern.

2. Wenn Zertifikate platzen kommt dies einem Desaster gleich. Da Anlagezertifikate nicht besichert sind, sondern direkt zum Eigenkaptial des Emittenten (Herausgeber des Zertifikats) gehören, ist ein Totalverlust alleine durch die Insolvenz dieses Emittenten möglich. Das Misstrauen gegenüber diesen Investitionsmöglichkeiten bei großen Investmentpaketen ist groß geworden. Physisches Gold ist da die sicherere Methode.

3. Anleger verzweifeln gerade dabei Anlagealternativen zu finden. Es gibt einfach kaum gute Geldanlagen am Markt, die nicht schon überteuert sind. Trotz einer guten, wirtschaftlichen Aussicht in Deutschland, sind Aktien bereits mit hohen Kurs-Gewinn-Verhältnissen (KGVs) bewertet – sie sind also relativ teuer. Der Zinssatz für Geldanlagen ist historisch auf dem Tiefpunkt. Da sind die Goldpreis Prognosen schon besser.

4. Der Staat baut keine Schulden ab. Nahezu alle Staaten verschulden sich immer mehr, wahrscheinlich in der Hoffnung ihr Geld abwerten zu können. Insgesamt sinkt dadurch das Bonitätslevel der Nationen, wenn kein gleichzeitiges Wirtschaftswachstum in ähnlicher Höhe entsteht. Das dies kritisch enden kann, sah man zum Beispiel in Spanien, Griechenland, Italien und zuletzt auch in den USA.

5. Staaten werden weiterhin Gold als Sicherheit hinterlegen. Darum kümmert sich Deutschland auch darum, Gold wieder in die eigenen Lager zu bekommen. Dass das Edelmetall eine wichtige Absicherung sein wird, wissen die Staatsoberhäupter der Welt. Auf dieses Zeichen sollten wir achten.

6. Abschreibungen von Banken stehen noch aus. Die großen Banken der Welt stecken immer noch mitten in der Krise. Auch wenn es nach außen scheint, als wäre alles in Ordnung. Sehr konservative Schätzungen von Experten geben an, dass noch eine Billion Euro in den Bilanzen stecken, die noch nicht abgeschrieben sind. Eine Billion hat 12 Nullen: 1.000.000.000.000.

7. Goldabbau wird immer schwerer und teurer. Selbst wenn die Nachfrage nach Gold nur leicht steigt, die leicht zu explorierenden Goldvorkommen werden immer weniger. Dementsprechend steigt (zumindest statistisch) mit jedem abgebauten Kilo Gold der Preis. Sollte der Goldpreis unterhalb des Preises zum Abbau von Gold liegen, liegt die Produktion still und das Angebot sinkt. Auch dieses Szenario sorgt automatisch für steigende Preise.

8. Ein Blick nach Indien und China zeigt natürlich große Goldtraditionen. Nirgendwo in der Welt geht mehr Gold im privaten Umfeld um. Hier ist nicht zu erwarten, dass eine Abschwächung der Nachfrage eintreten könnte.

Die Meinungen der großen Banken

Große Banken kalkulieren ihre Goldpreis Prognose hauptsächlich auf Markterwartungen und nach der Reaktion des Marktes auf vergleichbare Szenarien in der Vergangenheit. Aus logischer Sicht ist dieser Ansatz besonders relevant, da so nahezu die kompletten Lehren aus der Betriebswirtschaft entstanden sind.

Bank of Amerika Merrill Lynch-Analysten sehen den Goldpreis sehr hoch angesiedelt. MacNeill Curry zum Beispiel geht davon aus, dass Gold sich auch bei 3000 bis 5000 US-Dollar pro Unze ansiedeln könnte. In den letzten Jahren gab es selten Banken, die Gold zu fallenden Kursen bewerteten.

Das einzige Szenario gegen steigendes Gold ist, dass es zu einer weltweit starken Marktentwicklung – einer Hausse – kommt und die Finanzprobleme der Welt komplett beseitigt wären. Die Wahrscheinlichkeit dafür wird anscheinend sehr niedrig eingeschätzt, sonst wären die Aussichten langfristig niedriger. Vielleicht sind sich die Analysten auch einfach nur sicher: Krisen sind wie Straßenbahnen, die nächste kommt bestimm.

Goldinvest hat viele große Banken gefunden, die eine Prognose von bis zu 7.000 US-Dollar pro Unze wagen.

Fazit: Gold kann fast nur steigen

Natürlich finden wir immer wieder Stimmen, die dem Haupttrend nicht entsprechen, doch die meisten Stimmen der Analysten sagen eindeutig: Gold ist eine solide Absicherungsmethode mit viel Potenzial auch eine schöne Rendite zu erzielen, wenn es (wie wir alle hoffen) nicht zum Absicherungsfall kommen sollte.

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Wie sehen Sie den Goldpreis in 10 Jahren? Wir freuen uns auf Ihr Kommentar!

Autor: Dominik Kettner bei Google+